Spielen mit Ultra-HD-Monitor: Geforce GTX 1070 oder GTX 1080 kaufen? Leserbrief der Woche
Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und bei Bedarf die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass der Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der er Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.
PCGH-Leser Olaf R. möchte sich einen neuen PC und im Zuge dessen auch einen neuen Bildschirm mit Ultra-HD-Auflösung gönnen. Dazu hat er sich eine Geforce GTX 1070 ausgeguckt, fragt sich aber, ob sich der Griff zu einer GTX 1080 eher lohnt.
Der Leserbrief:
"Ich möchte mir einen neuen PC mit einem Core i7, Asus Z270 und 32 GiByte RAM zulegen und einen neuen Monitor. Derzeit habe ich ein 27-Zoll-Gerät, der Bildschirm soll auf alle Fälle Ultra-HD-Auflöung haben. Ich habe mir da den Phillips BDM4037uw ausgeguckt. Bei der Grafikkarte wollte ich die Asus GTX 1070 Strix nehmen, kommt die mit der Auflösung zurecht? Oder wäre eine Asus GTX 1080 besser? Ich spiele gelegentlich, aber nicht die neuesten Spiele, da ich mehr Bild- und Videobearbeitung betreibe."
Die Antwort von Stephan Wilke (Community-Manager):
"Eine GTX 1080 ist grundsätzlich natürlich schon besser als eine GTX 1070, schließlich hat sie mehr GPU-Leistung und eine höhere Speichertransferrate. Ob sich der Aufpreis für Sie lohnt, hängt aber vor allem davon ab, ob Sie die Spiele in nativer Auflösung, also Ultra HD genießen möchten. Da diese Pixelmenge selbst aktuelle High-End-Grafikkarten an ihre Grenzen bringt, ist flüssiges Spielen nicht immer möglich. Die zusätzliche Leistung einer GTX 1080 erhöht allerdings die Chance für ein gutes Spielerlebnis in Ultra HD. Wenn Sie kein Problem damit haben, die Grafikdetails oder auch die Auflösung bei Bedarf abzusenken, dann ist die GTX 1070 ein sehr guter Partner - gerade bei den von Ihnen favorisierten älteren Spielen dürfte das ohnehin seltener erforderlich sein als bei aktuellen Titeln. Abseits des Spielbetriebs dürften Sie keine Einschränkungen haben, wenn Sie "nur" zu einer GTX 1070 greifen, da die GP104-GPU in beiden Modellen steckt und die technische Basis somit identisch ist."
Leserbriefe können Sie an leserpost@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen.

Vorrausgesetzt es wird ein Programm genutzt, das die Grafikkarte zum Encodieren und Rendern auch nutzt. H265 über die Grafikkarte geht doch einiges schneller als über die CPU.
Auch würde ich die paar Tage noch warten und mir lieber einen PC zusammenstellen mit AMD Unterbau dieser wird zumindest preislich günstiger zu haben sein als das Intel Equivalent.
Sollte allerdings nur über den Prozessor encodiert werden dann die GTX 1070.
Viel wichtiger sind Takt und Latenzen.
Für virtuelle Maschinen würden mehr als 16GB je nach Szenario Sinn machen.
Oder für Ram-Disks.
Oder für Datenanalysen oder mathematische Optimierungen, das sind dann aber eher akademische Anwendungen.
So oder so würde ich ihm bei der Monitorwahl eher zu einem Modell mit G-Sync raten. Das kann bei Bildraten unter 60 fps wahre Wunder wirken, wie ich zuletzt in Rise of the Tomb Raider erleben durfte (Dort hatte sich G-Sync aufgrund einer falschen Einstellung deaktiviert). Natürlich kostet das leider wieder einen happigen Aufpreis (in etwa die Differenz zwischen 1070 und 1080...), aber ich denke einen Monitor behält man länger als eine Grafikkarte.
Viel wichtiger sind Takt und Latenzen.
Für virtuelle Maschinen würden mehr als 16GB je nach Szenario Sinn machen.
Oder für Ram-Disks.
Oder für Datenanalysen oder mathematische Optimierungen, das sind dann aber eher akademische Anwendungen.