Shadow of the Road: Wilde Mischung aus feudalem Japan und Mech-Taktik zeigt sich erneut auf der Gamescom
Shadow of the Road gibt sich 2025 zum zweiten Mal auf der Gamescom die Ehre und zeigt sich ein Stück weiter als noch zur ursprünglichen Alpha-Ankündigung. Ein Release-Termin steht allerdings noch immer aus.
Schon im vergangenen Jahr hatte das rundenbasierte Taktik-Rollenspiel "Shadow of the Road" seinen ersten Gamescom-Auftritt. Die aktuelle Ausgabe der Kölnmesse nutzt Entwicklerstudio Another Angle erneut für eine kurze Vorschau auf die ungewöhnliche Mischung verschiedener Ästhetiken, die wir uns im Rahmen der Gamescom 2025 näher ansehen durften.
Ein wilder Mix in der Edo-Periode
Shadow of the Road spielt in einer nicht allzu oft gesehenen Epoche Japans: Die "Bakumatsu"-Ära, die in etwa dem Abschluss der Edo-Periode Ende des 19. Jahrhunderts entspricht. Natürlich nehmen die Samurai dadurch eine große Rolle ein; drei Fraktionen mit unterschiedlichen Philosophien zwischen konservativer Haltung und modernem Fortschritt kämpfen um die Zukunft des (damals) feudalen Landes. Shadow of the Road lässt es sich allerdings nicht nehmen, dem etwas alternativen Setting mehrere, ungewöhnliche Elemente hinzufügen:
- In unserer Vorschau konnten wir dabei zusehen, wie eigenständig fahrende Roboter als Artillerie die Spielergruppe beschossen.
- Auch bekannte Dämonen aus dem japanischen Okkultkreis (sog. Yokai) kämpften dagegen indes mit ihren übernatürlichen Fertigkeiten an.
Und inmitten all dieser gegensätzlichen Gruppen finden natürlich auch klassische Kämpfer vom Samurai über den Assassinen bis zur Bogenschützin Platz, die mit vergleichsweise "gewöhnlichen" RPG-Attacken aufwarten. Diese Menge an beweglichen Elementen im rundenbasierten Taktikraster deutet bereits darauf hin, in welche Richtung das Spiel geht: knackig und komplex.
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XCOM als Inspiration - aber ohne Frust
Das Entwicklerstudio lässt sich hierfür eine Art Zeitstrahl einfallen, mit dem Spieler den Überblick behalten sollen - schließlich fungiert dieser analog zum bekannten Initiativsystem aus DnD-Spielen. Apropos DnD: Natürlich ist das ein großer Einfluss für Shadow of the Road, doch verzichtet man auf Würfelmechaniken, um das Ergebnis einer Runde auszutragen.
Stattdessen werden solche Berechnungen gewissermaßen "versteckt" vor dem Spieler durchgeführt, um Frustmomente wie in XCOM zu vermeiden. Dennoch nennen die Entwickler die Firaxis-Reihe als große Inspiration, da sich mit solch verwobenen Mechaniken mit einer Vielzahl an Charakteren wunderbare Geschichten stricken lasse. Diese soll sich für den Spieler wie eine Art "TV-Sendung" anfühlen, in der man selbst Regie führt und so über Freud und Leid der gewählten Bande entscheiden kann.
Ein Release-Datum für Shadow of the Road ließen sich die Entwickler allerdings nicht entlocken - das ungewöhnliche Setting hat uns dennoch Lust auf mehr gemacht.
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