Sacred 2 Remaster: So will der Entwickler den schlechten Start vergessen machen
Sacred 2 Remaster sollte eine Verbesserung zum ursprünglichen Titel sein, doch aktuell sieht es so aus, als ob viele Spieler lieber zum Original greifen würden. Bereits die Grafik überzeugt viele User nicht.
Erst vor wenigen Tagen, am 11. November, ist das Remaster von Sacred 2 erschienen. Dieses sollte Verbesserungen bei Grafik, Leistung, Audio und Benutzeroberfläche mit sich bringen, enthält alle Erweiterungen und Updates und unterstützt die Controller-Nutzung. Trotz der umfassenden Veränderungen sind die Rezensionen auf Steam derzeit nur ausgeglichen.
Ein Remaster, das selbst noch überarbeitet werden muss
Am Tag der Veröffentlichung von Sacred 2 Remaster gab es durchschnittlich etwa 1.700 gleichzeitige Spieler. Damit wurde bereits eine solide Basis für Bewertungen geschaffen, die Zustimmung liegt aktuell bei mageren 44 Prozent. Gleich zu Beginn bemängelten User Bugs wie Anzeigenfehler im Menübildschirm. Die verbesserte Grafik war ebenfalls ein Thema, da sie von vielen nur als minimal wahrgenommen wurde. Insbesondere auf technischer Ebene scheint das Remaster somit nicht zu überzeugen.
Das Entwicklerteam SparklingBit hat deshalb am 12. November angekündigt, sich alle Kritikpunkte zu Herzen zu nehmen und die Probleme so schnell wie möglich zu beheben. Die Hauptinhalte, die aktuell angegangen werden, umfassen Abstürze, Speicherlecks, Performance-Probleme, deaktivierten Sound auf Konsolen, Videocodec-Probleme auf dem Steam Deck und weitere kleinere Bugfixes. Damit versucht das Team, den teils schlechten Bewertungen entgegenzukommen.
Sacred 2 Remaster bleibt trotz technischer Verbesserungen und enthaltenen Erweiterungen hinter den Erwartungen vieler Fans zurück. Zwar bietet das Spiel eine modernisierte Grafik, Performance-Optimierungen und Controller-Unterstützung, dennoch beurteilen viele Spieler die Änderungen als nur geringfügig und kritisieren Bugs sowie die Bedienbarkeit. Das Entwicklerteam reagiert auf die gemischten Rezensionen, verspricht schnelle Nachbesserungen und setzt auf den Dialog mit der Community, um das Remaster für alle Spieler attraktiver zu gestalten.
Quelle: Steam
