Samsung SSD 9100 Pro im Test: PCGH-Stresstest
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Temperaturen im Stresstest
Alle Laufwerke müssen sich unserem Stresstest stellen, bei dem die SSD bis zur Kapazitätsgrenze vollgeschrieben wird (stets sequenziell mit 1 MiB, 1 Queue depth, 1 Thread). Dabei wird die Performance und Temperatur im Sekundentakt aufgezeichnet. Sowohl die durchschnittliche "Füllrate" als auch die Leistungseinbrüche werden dabei festgehalten. Zu hohe Temperaturen resultieren in einer kurzzeitigen Verringerung der Leistung, die SSD limitiert sich selbst und wird langsamer. Sofern der jeweilige Controller ohne entsprechend passenden Kühler in den Einsatz geschickt wird, droht ein Performance-Verlust. Im Falle der Samsung SSD 9100 Pro können wir jedoch klare Entwarnung geben: Die Temperaturen sind mit dem vor angebrachten 8,88-mm-Heatsink für die Leistung durchweg im grünen Bereich. So muss es sein.
Beanspruchte Zeit im Stresstest
Im Laufe des PCGH-Stresstests kann die Samsung 9100 Pro mit 4 TByte ihre Flügel entfalten und Dominanz zeigen. Möge der Zeitbedarf für 100 GiB mit 10 Sekunden gegenüber 12/13 Sekunden der 2-TByte-Modelle überschaubar wirken, halbieren sich mit der neuen Samsung-SSD bei 500 GiB die Sekunden. Bei den allermeisten Nutzern kommen solche Datenmengen äußerst selten vor. Bei professionellen Anwender können sich solche Werte über den Arbeitsalltag dagegen schnell summieren. Beim brutalen Vergleich zwischen aktueller PCIe-5.0-Spitze und deutlich älterem SATA-Standard liegen Welten. Wenig überraschend fällt die Differenz zur Samsung SSD 9100 Pro umso geringer aus, je neuer das Modell ist.
Zwar bricht die Durchsatzrate "bereits" nach 111 Sekunden in unserem Stresstest ein, in dieser Initialzeit (mit bester Performance) werden jedoch starke 1.345 GiB umgesetzt. Bedeutet: Die Samsung SSD 9100 Pro liefert lang genug mit maximaler Leistung ab, ehe ein größerer Einbruch festzustellen ist.
Solange der SLC-Cache nicht ausgelastet ist, erreicht die neue Samsung-SSD Schreibgeschwindigkeiten von über 12 GiB/s. Anschließend sinkt die Transferrate wie erwartet deutlich, verbleibt jedoch mit bis zu 2 GiB/s auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Positiv ist auch, dass es nach diesem Initialeinbruch zu keinem weiteren Leistungsabfall kommt und die Geschwindigkeit bis zur vollständigen Belegung der SSD konstant bleibt. Auf der nächsten Seite ziehen wir unser Testfazit samt ausführlicher Testtabelle und Benotung. Für wen ist die Samsung SSD 9100 Pro den Preis wert?
