Corsair MP600 Elite im Test: Eine SSD, die ihrem Namen nicht gerecht wird
Während PCI Express 5.0 unter den SSDs nach wie vor nicht zündet, stellen sich die Hersteller in der soliden Mittelklasse mit PCIe 4.0 breiter auf. So auch Corsair und verbaut den brandneuen und effizienten Phison E27T in der neuen MP600 Elite. Kann sie ohne DRAM-Cache überzeugen?
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Die Corsair MP600 Elite ist die erste SSD, die wir mit dem neuen Phison E27T testen dürfen. Der neue Controller wurde erst auf der CES 2024 vorgestellt. Dabei handelt es sich nicht etwa um den Nachfolger des E26, den aktuell schnellsten Controller, der die 5.0-SSDs gerade befeuert, nach wie vor noch immer ausschließlich, sondern vielmehr um den Nachfolger des E21T. Der letzte Buchstabe verrät bereits, dass es sich hier um ein Controller-Modell ohne DRAM-Cache handelt - hier wird also per Host Memory Buffer der System-RAM verwendet. Der Nutzer selbst hat dadurch aber so gut wie keine Nachteile, weswegen hier der Vorteil des eingesparten RAM auf der SSD überwiegt.
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Einen Preisvorteil werden wir 2024 auch nötig haben - umso sinnvoller sind neue Modelle mit preisbewusstem Design. Denn die Flash-Preise sollen wieder kräftig anziehen. Zum Marktstart wirkt der Preis mit circa 100 Euro pro Terabyte auch eher mittelmäßig, moderat - also weder günstig wie ein Schnäppchen noch prophylaktisch überteuert. Aber bewerten wir das doch erst im Fazit.
Die MP600 Elite nutzt Toshibas 162-Layer 3D TLC NAND-Flash (BiCS6), der sich durch eine hohe Datendichte auszeichnet. Dieser NAND-Typ ist für seine Kompaktheit und Energieeffizienz bekannt und trägt dazu bei, dass die SSD ihre Leistung auf einem wettbewerbsfähigen Niveau hält. Die Kombination aus dem E27T-Controller und dem Toshiba NAND-Flash ermöglicht es der MP600 Elite, hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten zu erreichen, obwohl sie weniger NAND-Kanäle hat als einige Konkurrenzprodukte mit gleicher Geschwindigkeit, also lediglich vier statt acht Kanäle.
| Spezifikation | Corsair MP600 Elite 2 TB |
|---|---|
| Marke | Corsair |
| Modell | CSSD-F2000GBMP600EHS |
| Kapazität | 2.000 GB |
| Verwendbare Kapazität | 1.862 GB nutzbar |
| Pseudo-SLC-Cache | 48 GB |
| Controller | Phison E27T |
| NAND-Flash | Toshiba 162-Layer 3D TLC BiCS6 |
| DRAM | keiner, 64 MiB HMB |
| Endurance (TBW) | 1.200 TBW |
| Formfaktor | M.2 2280 |
| Schnittstelle | PCIe Gen 4 x4, NVMe 2.0 |
| Firmware | ERFM11.0 |
| Garantie | 5 Jahre |
| Preis zum Zeitpunkt des Tests | 90 bis 107 € pro TB |
Die Corsair MP600 Elite ist mit Kühlkörper mit einer Kapazität von 1 TB und 2 TB erhältlich. Es gibt auch Varianten ohne Kühlkörper. Im Test hatten wir die Variante mit Kühler und 2 TB. Die Garantieschreibgrenze dieser Modelle ist auf 600 TBW bzw. 1.200 TBW festgelegt. Corsair gewährt auf die MP600 Elite SSD eine fünfjährige Garantie, die mittlerweile Standard ist für namhafte SSDs.

Gibt genug NVME die SLC+DRAM haben zum guten Preis, solche Platten wie diese mit ohne, sind einfach nur Bäh.
Ist nur mal wieder schade das hier am DRAM Cache gesparrt wird.
Mit 110€ pro TB ist ja auch nicht gerade günstig
Ist sie besonders schnell? Nein.
Besonders groß? Nein.
Besonders günstig? Nein.