PCGH-Plus Label [PLUS] Vergleichstest: Externe SSDs

PCGH Plus: Externe SSDs werden nicht nur allmählich bezahlbar, sondern auch immer schneller. Die interne NVME-Anbindung ermöglicht Modelle, welche die USB-3.1-Bandbreite auch ausreizen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2021.

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 Vergleichstest: Externe SSDs
Quelle: Thomas Fehr, 123RF.com 

Fescher Flash

Frühjahr bis Herbst 2020 erschienen zahlreiche neue Modelle an externen SSDs. Dabei handelt es sich aber noch nicht um Modelle mit neuen Schnittstellen, also etwa USB4 oder Thunderbolt 4. Letzteres soll in Notebooks erstmals mit Intels neuer Tiger-Lake-Generation unterstützt werden und USB4, welches auf Thunderbolt 3 basiert, ist noch nirgends in Sicht. Auch gibt es keine neuen externen SSDs, welche Thunderbolt 3 verwenden (und auch ausreizen). Sie sind zwar so schnell wie eine interne NVME-SSD, aber die fehlende Abwärtskompatibilität zu USB ist hier ein zu großes Manko.

USB-Versionsdurchblick

Das USB-Interface-Forum weiß sicherlich, welchen Griff ins Klo es bei der Bezeichnung der 3er USB-Versionen gemacht hat, weswegen die neueste, also noch folgende Version schlicht USB4 (offiziell ohne Leerzeichen) heißt. Als Fachmagazin wiegt für uns die Verständlichkeit schwerer als die korrekte oder aktuelle Versionsbezeichnung, weswegen wir das fast schon unverschämte Verwirrspiel mit Umbenennungen in noch immer kompliziertere Bezeichnungen nicht mitmachen und die (3er)Schnittstelle ohne "Gen"-Nachtrag konsequent nach der Bandbreite benennen. Es ist außerdem nach wie vor nicht falsch, etwa USB 3.2 Gen 1 einfach USB 3.0 zu nennen, auch wenn die Bezeichnung offiziell veraltet ist, aber eben die Datenrate mit 5 GBit/s meint. Die neuen 20 GBit/s lediglich USB 3.2 zu nennen mag zwar für den durchblickenden Erbsenzähler unpräzise sein, sie ist aber immerhin eindeutig und verständlicher als USB 3.2 Gen 2x3. Noch viel schlimmer ist eigentlich, dass die neuen Bezeichnungen eine bessere Leistung suggerieren. Wer will schon ein scheinbar altes USB-3.0-Laufwerk, wenn das Marketing von USB 3.2 spricht und dabei zufällig das "Gen 1" weglässt. Davon abgesehen ist für die allermeisten Nutzer ohnehin nur USB 3.0 oder USB 3.1 interessant, weil aktuelle Chipsätze per USB keine schnelleren Durchsatzraten bieten. Die Ausnahmen sind hier HEDT-Systeme - USB 3.2 (Gen 2x2) ist bisher nur in teuren TRX40 und vereinzelten X299-Chipsätzen zu finden.

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