[PLUS] Günstige SSDs mit PCIe 4.0 im Vergleich zu PCIe-5.0-SSDs
PCGH Plus: Neue PCIe-5.0-SSDs kosten gut und gerne doppelt so viel wie die Vorserien. Wie gut schneiden PCIe-4.0-Modelle im Vergleich ab und wann lohnt sich der Griff zu teureren Laufwerken? Wir erklären es. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2025.
Schnell geht auch günstig
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Moderne Spiele fordern immer mehr Speicherplatz. Von verkleinerbaren Giganten wie Call of Duty in der Vollausstattung (knapp 300 GiB) oder dem Microsoft Flight Simulator (schnell über 150 GiB) mal abgesehen, sind 60 bis 100 GiB längst Standardgrößen aktueller Blockbuster. Im jüngsten Beispiel von Doom: The Dark Ages benennt Bethesda nicht nur 100 GiB als freien Massenspeicherplatz, sondern auch explizit eine NVME-SSD. Eine PCIe-4.0-SSD ist zwar nicht zwingend erforderlich, laut offiziellen Systemanforderungen wird für Doom: The Dark Ages aber mindestens eine PCIe-SSD vorausgesetzt. Das dürfte vor allem an der Nutzung von Bindless Resources liegen - also dem direkten Zugriff der GPU auf Daten wie Texturen oder Shader im Massenspeicher, ohne klassische Bindings. Diese Technik reduziert Ladezeiten deutlich und ist mit Konzepten wie Direct Storage vergleichbar - Inhalte werden direkt während des Gameplays in den GPU-Speicher gestreamt.
Im PCGH-Test: Schnelle SSDs mit PCIe 5.0. Diese lohnen sich!
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Als zwangsläufige Minimalvoraussetzungf für Spiele wie Doom würden wir NVME-SSDs nicht sehen, der Trend ist aber vorhersehbar: Ältere SATA-SSDs (unabhängig des Formfaktors) und besonders mechanische HDDs werden mit den kommenden Jahren immer weniger von Entwicklern grafikintensiver Spiele beachtet. Kleinere Ruckler oder verstärktes Streaming-Pop-in können bei zu langsamen Laufwerken in der Theorie auftreten, ob diese potenziellen Probleme jedoch individuell betrachtet gravierend genug für ein Upgrade ausfallen, steht auf einem anderen Blatt. Das Schöne an Laufwerken: Bestehende Hardware muss meist nicht direkt ersetzt, sondern kann ergänzt werden. Sollten neueste Spiele Ihr Speicherkontingent sprengen und höhere Lese- und Schreib-Geschwindigkeiten im Alltag erforderlich sein, ist ein Aufrüsten kein Problem - sofern das Mainboard die erforderliche Bandbreite zur Verfügung stellt.
Speicherbedarf
Speicherkapazitäten moderner SSDs um die 512 GB werden immer seltener und sind angesichts des steigenden Bedarfs zumindest im professionellen Segment und bei Spielern unbeliebt. Bei High-End-Neuerscheinungen wie etwa der Samsung 9100 Pro oder der Sandisk WD Black SN8100 sind 1 TByte die niedrigste Kapazitätsgröße. Sofern Ihr Budget ein striktes Einsparen erfordert, können 1 TByte mit achtsamem Datenmanagement ausreichen, grundlegend würden wir jedoch eher zu 2 TByte raten. Neben der minimal höheren Leistung (durch etwa die Nutzung mehrerer NAND-Chips sowie größeren SLC-Cache und DRAM-Puffer) ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der 2-TB-SSDs oft etwas besser.
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