SSDs sollen teurer werden: Steigende Preise bei NAND erwartet [Update]
Die Preise bei SSDs sollen zum Ende des Jahres anziehen. Nachdem es lange Zeit günstiger wurde, greifen die Hersteller nun über Produktionsverknappung ein - insbesondere Samsung soll die NAND-Produktion um 50 Prozent zurückfahren.
Original-Artikel vom 12.09.2023: Die Preise für SSDs sollen binnen Jahresfrist merklich anziehen. Hintergrund sind steigende NAND-Preise, die unter anderem auf Produktionskürzungen zurückzuführen sind. Samsung soll für September eine Kürzung der Produktion um 50 Prozent angekündigt haben - eine Reaktion auf die sinkende Nachfrage und die dadurch geschwächten Preise. Durch Verknappung soll der Preisverfall stabilisiert werden. Trendforce sagt voraus, dass die NAND-Preise bis ins Q4 so um bis zu 5 Prozent anziehen können.
"Aufgrund steigender Verluste bei NAND-Flash-Anbietern und Verkaufspreisen, die sich den Produktionskosten annähern, entscheiden sich die Anbieter für verstärkte Produktionskürzungen, um die Preise zu stabilisieren und möglicherweise zu erhöhen. Insbesondere die Vertragspreise für NAND-Flash-Wafer begannen sich im August zu erholen. Angesichts der zunehmenden Produktionskürzungen ist man optimistisch, dass die Kunden ihre Lagerbestände wieder aufstocken werden, was die Preisdynamik im September weiter verstärken wird. Damit sich diese positive Preisentwicklung bis ins Jahr 2024 fortsetzen kann, sind eine anhaltende Produktionskürzung und ein kräftiger Aufschwung bei den SSD-Bestellungen von Unternehmen von entscheidender Bedeutung."
Samsung SSD 980 PRO 2TB, M.2
Insbesondere für den Endkundenmarkt erwartet Trendforce, dass die Produktionskürzungen von Samsung im Speziellen merklich werden und einen Ripple-Effekt erzeugen. Dass der lang anhaltende Verfall der Preise einmal ein Ende nehmen wird, war absehbar - Hersteller griffen immer wieder in der Vergangenheit über die Produktionskapazität in die Preise ein. Samsung zählt dabei auch zu den führenden Kräften, die den Preisverfall angespornt haben, in dem man aggressiv produzierte. Das ging zulasten der gesamten Branche und dauerhaft Verluste kann sich keiner der NAND-Produzenten erlauben.
Quelle: Trendforce
SSD-Preise könnten um bis zu 20 Prozent steigen
Update vom 13.09.2023: Bis Ende des Jahres könnten die Preise für Endkunden um bis zu 20 Prozent steigen. Das hört PC Games Hardware von Quellen aus dem Großhandel. So sollen zwar die NAND-Preise nur um 0 bis 5 Prozent steigen, Samsungs Endpunkte aber potenziell um die genannten bis zu 20 Prozent. Hintergrund sei, die Verluste in dem Geschäft zu zügeln, die durch de Überproduktion bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage aufgelaufen.
Quelle: Eigene


Für meine Spiele und Betriebssystem habe ich jeweils NVMe-Platten. Und natürlich sind das TLC Platten.
Ansonsten muß man schon echt sagen das alle die mehr Speicher benötigen zugreifen sollten.
Genauso wie beim Arbeitsspeicher.
So niedrig waren die Preise noch nie.
Und das die nicht ewig so niedrig bleiben sollte jeden klar sein.
Hier, die 16TB-Samsung U.2:
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Da braucht ne 16TB-HDD (zumindest wenn man sie benutzt) weniger.
Und ja, die eine 16 TB SATA SSD ist mit 1749 € natürlich stark überteuert, liegt aber ganz alleine daran das das die einzige ist, von U.2 SSDs gibt es diverse ...