Thermalright HR-10 2280 Pro: SSD-Kühler soll dank vier Heatpipes und Lüfter auch PCIe-5.0-Laufwerke kühlen
Der Thermalright HR-10 2280 Pro ist ein mit gleich vier Heatpipes ausgestatteter SSD-Kühler, welcher dank seiner aktiven Belüftung auch leistungsstarke SSDs der Generation PCIe 5.0 in einem möglichst optimalen Temperaturfenster halten soll. Der Hersteller setzt auf viel Material.
Insbesondere über PCIe 5.0 angebundene SSDs können eine enorme Abwärme abgeben, weshalb das Thema "Throttling", also die teilweise deutliche Reduzierung der Leistung, um die Temperatur bei Überhitzung zu senken, in der Praxis noch immer ein Thema ist. Das kann dazu führen, dass die angegebenen Übertragungsraten nicht mehr erreicht werden. Hier sollen entsprechend potente SSD-Kühler ansetzen und Abhilfe schaffen. Thermalright geht hier mit einer Pro-Version in die Vollen.
Vier Heatpipes und ein Lüfter sollen PCIe-5.0-SSDs bändigen
Der US-Kühlerspezialist Thermalright hat mit dem HR-10 2280 Pro eine aufgewertete Version seines bekannten SSD-Kühlers HR-10 vorgestellt, welche über insgesamt vier Heatpipes mit einem Durchmesser von je 5 Millimetern und einer aktivem Belüftung durch einen Lüfter mit 30 mm Kantenlänge verfügt. So ausgestattet soll der Kühler eine Verlustleistung von bis zu 45 Watt abführen können und auch mit SSDs der Generation PCIe 5.0 leichtes Spiel haben. Der Hersteller setzt hierbei klar auf Materialeinsatz, sodass der 90,3 × 23,7 × 43,8 mm messende Kühler ein Gesamtgewicht von beachtlichen 95 Gramm auf die Waage bringt.
Bildergalerie
Der 30 × 30 × 10 mm große Lüfter wird über einen 4-Pin-Stecker angeschlossen und arbeitet über die Pulsweitenmodulation ("PWM") in einem besonders breiten Drehzahlfenster von 3.500 bis 6.000 Umdrehungen pro Minute (±10%).
Preis und Verfügbarkeit noch unbekannt
Der Thermalright HR-10 2280 Pro tritt im Portfolio des Herstellers die Nachfolge des HR-09 2280 Pro an und verfügt über eine einjährige Herstellergarantie. Zum Preis und der Verfügbarkeit liegen derweil noch keinerlei Informationen vor. Die SSD-Kühler von Thermalright finden sich im PCGH-Preisvergleich zu Preisen von 5,99 bis 19,99 Euro.
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Quelle: ITHome

Die Garantiekriege sind erst in den Letzen 10 Jahre so richtig losgebrochen und das vorallem in den USA und Europa. Eine lange Garantie ist schön und ich bevorzuge sie bei teuren, fehleranfälligen Produkten. Daraus zu schließen, dass eine Zotackarte soviel besser ist, als als die anderen, weil sie 5 Jahre Garantie bieten, ist ein allerdings Trugschluß.
Im Prinzip ist es eine einfache Kostenrechnung, bei der man davon ausgeht, dass die meisten nach ein paar Jahren die Gerätschaften außer Dienst gestellt haben und vom Rest sich der Großteil nicht mehr dran erinnert, die Rechnung verschlampt hat oder zu Faul ist, das ganze einzuschicken.
Nicht missverstehen: bei Dingen wie Grakas (besonders da), Boards und Netzteilen würde ich auf eine lange Garantie setzen. Luftkühler sind allerdings eher ein Produkt, das funktioniert und mit dem man dann keinen Ärger mehr hat.
Aber man muss hier unterscheiden WO die M.2 verbaut ist und was verbaut ist.
Meine alte Samsung 960 Pro wird heißer als viele PCIe 4.0 M.2 und die zu ersetzen, nur damit man eine kühlere hat, macht kein Sinn.
Auch habe ich ein ITX Board mit einem M.2 Slot hinten, wo keine Luft rankommt. aber bei aller Liebe passt auch kein Kühler wie der im Artikel rein...
Auch haben viele Boards den ersten M.2 Slot UNTER dem PCIe Slot wo die GPU ist, da passt auch kaum so ein Kühler rein.
Anstatt eine schnelle M.2, hätte ich gerne eine mit mehr IOPs oder eine die weniger verbraucht... die vermarkteten Zahlen kommen auch selten im PC des Nutzers zu stande..