Tesla: 1-TByte-SSD für E-Autos kostet 350 US-Dollar

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Steam im Tesla Infotainmentsystem
Quelle: Tesla

Wer den Speicherplatz des Infotainmentsystems in seinem Tesla erweitern möchte, kann sich eine 1-TByte-SSD für 350 US-Dollar kaufen.

Der Elektroauto-Hersteller Tesla macht mal wieder etwas anders als traditionelle Hersteller. Jüngst erst hat man den Beta-Test für Steam im Infotainmentsystem gestartet. So lässt sich etwa Cyberpunk 2077 im Auto spielen, auf den Vordersitzen allerdings nur im Stand. Als Hardware setzen die Amerikaner auf einen Ryzen-Prozessor sowie einen RDNA-2-Grafikchip, wobei mehr als 10 Teraflops an Leistung geboten werden. Allerdings kann der zur Verfügung stehende Speicherplatz schnell knapp werden. Um dieses Problem zu beheben, bietet Tesla nun eine 1-TByte-SSD für 350 US-Dollar an.

Warum ist die Tesla-SSD so teuer?

Ein Blick in den PCGH-Preisvergleich verrät, dass 350 US-Dollar für eine externe SSD mit einem Terabyte Speicherplatz sehr viel Geld sind. Laut Tesla ist der Preis gerechtfertigt, da die SSD den speziellen Anforderungen im Automotive-Bereich genügen muss. So kann sich etwa der Innenraum im Sommer schon mal auf 60 Grad Celsius erwärmen, wenn das Auto geparkt ist. Zudem müssen Stöße und Bewegungen ausgehalten werden, schließlich muss die SSD ja während der Fahrt funktionieren.

Bildergalerie

Die Tesla-SSD nimmt via USB-C Kontakt zum Infotainmentsystem auf. Bislang ist der amerikanische Hersteller der einzige Großserienautobauer, der einzelne Hardware für sein Festeinbau-Navigationssystem zum Nachrüsten offeriert. Spezielle SSDs für den Automotive-Bereich, etwa von Western Digital, können Temperaturen zwischen -40 Grad Celsius und +105 Grad Celsius sowie Stöße bis zu 1.500 G und Vibrationen zwischen 7 und 30 Hz aushalten. Ab Februar 2023 soll die SSD von Tesla verfügbar sein, die in einem speziellen Gehäuse steckt, um das Infotainmentsystem mit mehr Speicherplatz ausstatten zu können.

Ebenfalls lesenswert: Steam in Tesla: Cyberpunk und Elden Ring unterwegs

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Sammlung zur SSD von Tesla:

  • Tesla bietet zur Speichererweiterung des Infotainmentsystems eine SSD mit einem Terabyte für 350 US-Dollar an.
  • Der Preis soll sich durch das spezielle Gehäuse erklären, das den speziellen Anforderungen im Automotive-Bereich genügen muss. Schließlich muss der Speicher möglichst temperaturunempfindlich und stoßfest verbaut sein.
  • Ab Februar 2023 soll die SSD von Tesla verfügbar sein. Mit dem Infotainmentsystem von Tesla kann man seit Kurzem auch Videospiele spielen, zumindest wenn das E-Auto steht.

Quelle: Golem

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Joker-TS
        Nee, nichts......ausser die Steuergeräte und die ganzen Festplatten navis, die eh schon verbaut sind.....
        Stimmt jetzt wo Du es sagst....
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Aber lese Dir das mal durch und weils spass macht
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Joker-TS
        Nee, nichts......ausser die Steuergeräte und die ganzen Festplatten navis, die eh schon verbaut sind.....
        Stimmt jetzt wo Du es sagst....
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Aber lese Dir das mal durch und weils spass macht
      • Von Joker-TS PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von soulstyle
        Ja

        Ja gebe ich Dir recht! Wer macht das schon.
        Unternehmen müssen profit machen.

        Bauartbedingt gegenüber HDD´s mit Sicherheit unempfindlicher.
        Jedoch wurd da die Elektronik auch verlötet.
        Starker Tempunterschiede und ständige Vibrationen machen mit Sicherheit auch einer SSD das Leben schwer.

        Ich kann mir gut vorstellen, das eine SSD die dauerhaft einer "normalen Raumtemp." und keinen Vibrationen ausgesetz ist, bei gleichen IT Beanspruchungen größere Überlebenschancen hat.

        Nichts aber auch garnichts hält dauerhaft Vibrationen aus!
        Nee, nichts......ausser die Steuergeräte und die ganzen Festplatten navis, die eh schon verbaut sind.....
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Immer lustig zu lesen, wenn ein Sonderzubehör für eine 80.000 Euro-Kraxn
        380 kostet. Und sich jene darüber echauffieren, die niemals so ein Gefährt kaufen
        würden/können.
      • Von Lubi7 Freizeitschrauber(in)
        Musk brauch einfach Kohle, es kann halt nicht sein, dass der König des Sonnensystems nicht mehr der reichste Typ ist ^^
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Echte Automotive-Anforderungen sollte man nicht kleinreden. Eine normale SSD hat meist eine Betriebstemperatur von 0-10 bis 40-50 °C und hält zwar einmalig größere Stöße aus, ihre Klebe- und Lötverbindungen sind aber nicht für fortwährende Vibrationen ausgelegt. Natürlich könnte man das mit vertretbarem Aufwand ändern, aber dann hat man eine Sonderanfertigung mit sehr großzügigem Kleinserienaufschlag und landet allein deswegen locker in der genannten Preisregion, wennn nicht gar weit darüber.

        Allerdings denke ich ebenfalls nicht, dass Tesla hier Laufwerke auf dem Qualitätsniveau verkaufen wird, dass für eine interne Installation in einem Fahrzeug benötigt werden würde. Bessere externe rugged-SSDs kosten zwar auch ihre 150-200 Euro kosten (mit Thunderbolt auch tatsächlich 350 Euro), sodass eine Gewinnspanne von 400 Prozent überzogen erscheint, aber Musk wird bei diesem Produkt sicherlich nicht draufzahlen sondern eher seine ganz eigene Meinungsfreiheit refinanzieren.
        Naja um ehrlich zu sein hält der komplette Tesla diesen Anforderungen aber auch nicht Stand. Die sind aufn ersten Blick nice, aber wenn man die mal nur ne kurze Zeit fährt oder genauer hinschaut ,sieht man das es typische, amerikanische Blenderei ist. So wie Kitchen Aid. Kostet richtig Kohle, ist aber auf dem Verarbeitungsstand weit unter Frankreich oder Italien. Selbst Dacia baut da teilweise besser. Man muss ziemlich weit ins Land des Honigbären wandern, über die Seidenstraße, um dann Autos zu finden die schick aussehn , aber genau so verarbeitet sind.

        Tesla isn Riesenscam und Meister des Greenwashing. Wie ein fahrender Apple. Sie haben halt ihre Jünger und sind ein Lifestyleprodukt. Und diese Bezeichnung bedeutet halt "Billiger Scheiß, aber teuer"

        Tesla hat bis auf Teile der Akkutechnik ihren Vorsprung komplett verspielt. Die Amis stehen halt drauf, aber die denken auch Cadillac wären geile Autos. Bei den Amis muss es gut aussehen, und vor allem im Trend sein. Die haben Null Plan von Wertigkeit.

        Da baut ja selbst VW mittlerweile bessere E Autos XD
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