Solidigm: Erste SSD mit PLC-Speicher demonstriert
Solidigm, eine Marke, die von SK Hynix aus Intels SSD-Sparte erschaffen wurde, hat die erste PLC-SSD im Rahmen des Flash Memory Summit 2022 vorgestellt. PLC-Speicher verfügt über fünf Bits pro Zelle, wodurch neben Fehleranfälligkeit und Komplexität auch die maximale Kapazität und Dichte im Vergleich zu QLC-Speicher weiter ansteigen. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
TLC- und QLC-Speicher sind den meisten PC-Enthusiasten feste Begriffe, wenn es um Solid State Drives (SSD) geht. Doch nun möchte Solidigm, eine neue Marke des Speicherherstellers SK Hynix, der Intels SSD-Sparte übernommen hat, mit einem neuen Speicher durchstarten. Im Zuge des Flash Memory Summit 2022 hat man den Prototyp einer SSD mit dem neuen Speicher vorgestellt. Der NAND-Flash verfügt über fünf Bits pro Speicherzelle und wird dementsprechend als Penta Level Cell (PLC) geführt.
Rob Crooke und Sanjay Talreja von Solidigm freuen sich sehr, "die erste PLC-SSD der Branche heute in Aktion zeigen zu können." Die Präsentation sei ein "wichtiger Meilenstein" für das Unternehmen und eine neue Speichertechnologie "mit weitreichenden Auswirkungen." Der große Vorteil des PLC-Speichers vor allem im Vergleich zu dem relativ viel Platz benötigenden TLC-Speicher ist die hohe Kapazität und Dichte, die den Speicher vor allem für Rechenzentren optimal macht. Pro Speicherzelle bietet die bisherige Technologie bei SLC-Speicher 1 Bit, bei MLC 2 Bit, bei TLC 3 Bit und bei QLC 4 Bit.
Dadurch könnten die HDDs in den Rechenzentren, die bisher immer noch 85 Prozent aller Daten halten, stückweise durch schnellere SSDs ersetzt werden, die weniger Strom und Platz benötigen, jedoch pro Speichermenge deutlich teurer sind. Der PLC-Speicher kommt jedoch nicht ohne Nachteile daher. Durch maximal 32 Zustände statt derer 16 wie bei QLC-Speicher steigt auch die Fehleranfälligkeit des Speichers deutlich an und die Controller müssen komplexer werden. PLC ist zumindest in der Theorie nochmals langsamer als QLC-Speicher und nochmals weniger haltbar, was Solidigm aber mit einem Floating-Gate-Design kompensieren könnte. Das alles scheint aber noch Zukunftsmusik zu sein, denn laut dem Technikchef des Konkurrenten Western Digital ist mit PLC-Speicher nicht vor 2026 zu rechnen.
Quelle: Computerbase & Solidigm

Du hast eine sehr eingeschränkte Bild von Unternehmen bzw Konzernen. Wenn die ihren Ruf verloren haben, werden sie mittelfristig keinen Gewinn machen und vom Markt verschwinden oder sich was einfallen lassen müssen um den wieder herzustellen. Im übrigen ist dass auch nicht im Sinne der Aktionäre (weil ich weiß, dass das gleich das nächste ist was als Argument kommen wird).
Hersteller von SSDs sind zudem eher keine Buden, die man mal eben aufmacht. da gehört schon ein bissle mehr dazu.
Ne klar nicht, die werden nicht in genau die Lücke vorstoßen, die sich auftut, weil einer der anderen (in dem Fall sinds ja gar nicht so viele Wettbewerber, der Markt ist einigermaßen überschaubar) schwächelt. Man will ja deren Marktanteile haben und wird versuchen dies dann eben mit einer Kampagne zur Datensicherheit oder so ähnlich versuchen.
Du willst mir jetzt nicht erzählen, dass du deine Backups auf SSDs machst? Zu einem Backup Konzept gehört auch die Wahl geeigneter Medien, sonst ist es wertlos. Zudem sollte, wenn es sich um wirklich wichtige Daten handelt auch das Backup gesichert sein. Das sind aber Basics und haben mit der Haltbarkeit von SSDs nun wirklich nichts zu tun.
Eben diese Unterschiede sorgen ja schonmal für eine höhere Sicherheit. Aber entscheidend ist, dass es eben für die Unternehmensserver Backups gibt.
Lass mich dir das mal erklären:
Die Serverplatten fallen so oder so irgendwann aus - unabhängig von der eingesetzten Technologie.
Es muss also in jedem Fall eine Backupstrategie her, die mit einem solchen Ausfall umgehen kann.
Zusätzlich wird aus Gründen der Datenverfügbarkeit und zur Vermeidung von Ausfallzeiten mit RAIDs gearbeitet
Die gewählten Platten werden unter anderem danach gewählt wieviel sie Kosten (Anschaffung, Betrieb, Platz, Kühlung, Nutzungsdauer...), da ein Ausfall abgesichert und von vorne herein eingeplant ist, muss man nicht die teuerste Technik einsetzen, sondern Technik, die unterm Strich am günstigsten ist. Wenn QLC jetzt da besser abschneidet, kann man es auch einsetzen.
Ich entwickle seit über 20 Jahren Produkte und nein, es geht nicht um die Verbesserung um ihrer selbst, sondern darum Produkte zu entwickeln, die der Markt will und für die er bereit ist zu zahlen. Produkte müssen nicht in allen Bereichen immer besser werden, sondern so gut, dass sie die Kundenwünsche erfüllen.
Es ist naiv anzunehmen, dass alles immer besser wird. Es wird das besser was der Markt will, der Rest wird so gut gemacht, dass es ausreicht. Wenn alles immer besser werden würde, dann wäre vieles nicht mehr erschwinglich.
Aktuell sehe ich jedenfalls nicht, dass SSDs in großem Stil nach kurzer Zeit ausfallen. Das heißt, die aktuelle Lebensdauer ist noch gut genug für den Markt und der Markt für auf maximale Sicherheit getrimmter SSDs ist offenbar zu klein um dafür Produkte zu entwickeln.
Wer Datenverlustparanoia hat, muss eben seine Backupstrategie darauf abstimmen und da entsprechend mehr tun. Btw. unabhängig von der eingesetzten Flash Technologie, können auch auf Langlebigkeit ausgelegte Produkte binnen kürzester Zeit das zeitliche segnen. Lebensdauer ist immer nur ne Wahrscheinlichkeitsrechnung...
Wichtig ist, dass man über kurz oder lang damit rechnen muss, dass HDD's aussterben werden.
Nicht zu Letzt, weil man sie kaum noch in der Geschwindigkeit steigern kann.
Was im Schluss bedeutet, dass wir eine Alternative brauchen. Und SSD's deren Speicherzellen
nicht nur langsamer sondern auch weniger widerstandsfähig sind als die bisherigen, sind auch aus diesem
Blickwinkel sicherlich keine gute Entwicklung...
Und wenn der Name Siemens verbrannt ist, nennt man die Firma Quimonda, FuSi, Infinion oder anders.
Deswegen schlagen hier ja auch so viele SSDs von Patriot, Intenso und anderen Großunternehmen auf, die reihenweise den Geist aufgeben, weil sie eben nichts selber entwickeln, sondern alles einlöten, was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Welches Produkt hat sich denn in der Langlebigkeit in den letzten 10 Jahren verbessert, sagen wir mal bei den Magnet-Festplatten?
Deswegen kann ich auf solche SSDs verzichten.
https://geizhals.de/toshi... .
Viele Geschäftsführer haben das noch nie in ihrem Leben gehört.
maximaler Gewinn.
Das interessiert viel Unternehmer einen feuchten Kehricht.
Dann wird eben die nächste Bude aufgemacht.
Hersteller von SSDs sind zudem eher keine Buden, die man mal eben aufmacht. da gehört schon ein bissle mehr dazu.
Backups gehören eigentlich zum "guten Ton", vollkommen richtig. Ist ja nichts neues.
Aber dass auch Backup-Platten Ausfallen können ist schon klar oder?
Und da gerade die Stromlose Speicherfähigkeit massiv von der Qualität der Speicherzellen abhängt,
frage ich mich ernsthaft warum du gerade Backups als Gegenbeispiel anführst...
auf "spezielle" chips wie SLC...
Selbst heute werden TLC und QLC SSD's auch in Unternehmensservern eingesetzt.
Die Chips an sich sind keine anderen als die für Konsumenten.
Lass mich dir das mal erklären:
Die Serverplatten fallen so oder so irgendwann aus - unabhängig von der eingesetzten Technologie.
Es muss also in jedem Fall eine Backupstrategie her, die mit einem solchen Ausfall umgehen kann.
Zusätzlich wird aus Gründen der Datenverfügbarkeit und zur Vermeidung von Ausfallzeiten mit RAIDs gearbeitet
Die gewählten Platten werden unter anderem danach gewählt wieviel sie Kosten (Anschaffung, Betrieb, Platz, Kühlung, Nutzungsdauer...), da ein Ausfall abgesichert und von vorne herein eingeplant ist, muss man nicht die teuerste Technik einsetzen, sondern Technik, die unterm Strich am günstigsten ist. Wenn QLC jetzt da besser abschneidet, kann man es auch einsetzen.
der wichtigen Charakteristika mitbringen. In diesem Falle machen Flash-Chips seit Jahren eher Rückschritte.
Ich sehe hier als Konsument ehrlich gesagt keinen gewinn in "schlechteren" Produkten die
um ein wichtiges Qualitätsmerkmal zu verbessern ein anderes wichtiges Qualitätsmerkmal vernachlässigen.
Es ist naiv anzunehmen, dass alles immer besser wird. Es wird das besser was der Markt will, der Rest wird so gut gemacht, dass es ausreicht. Wenn alles immer besser werden würde, dann wäre vieles nicht mehr erschwinglich.
Aktuell sehe ich jedenfalls nicht, dass SSDs in großem Stil nach kurzer Zeit ausfallen. Das heißt, die aktuelle Lebensdauer ist noch gut genug für den Markt und der Markt für auf maximale Sicherheit getrimmter SSDs ist offenbar zu klein um dafür Produkte zu entwickeln.
Wer Datenverlustparanoia hat, muss eben seine Backupstrategie darauf abstimmen und da entsprechend mehr tun. Btw. unabhängig von der eingesetzten Flash Technologie, können auch auf Langlebigkeit ausgelegte Produkte binnen kürzester Zeit das zeitliche segnen. Lebensdauer ist immer nur ne Wahrscheinlichkeitsrechnung...