Samsung mit SSD-Superlativen: Von 256 TByte bis in den Petabyte-Bereich
Beim Flash Memory Summit in Kalifornien war Speicherhersteller Samsung zugegen und präsentierte hauseigene SSD-Innovationen. Das Thema KI stand dabei im Vordergrund und so zeigte Samsung eine Server-SSD mit PCI-E-5.0-Schnittstelle, eine SSD mit einer Kapazität von 256 TByte sowie die neueste PBSSD-Architektur, die im Petabyte-Bereich operieren soll.
Wenn es um die neusten Errungenschaften in der Speicherentwicklung geht, ist Samsung bekanntlich nicht weit. Das gilt auch für den Flash Memory Summit in Kalifornien, wo die Südkoreaner neue (SSD-)Produkte vorgestellt und einen Ausblick auf anstehende Innovationen gegeben haben. So soll das Motto bei Samsung "Wie Speicherinnovationen Produkte und Dienstleistungen prägen" gelautet haben. Und wie es anders nicht sein kann, fand die Präsentation mit Hinblick aufs "KI-Zeitalter" statt, welches die großen Tech-Unternehmen derzeit für sich entdecken. Mit den neuen Technologien möchte Samsung das exponentielle Wachstum der Daten und ihrer zahlreichen Anwendungen bewältigen, wie Tom's Hardware berichtet.
PCI-E-5.0, 256 TByte und sogar der Petabyte-Bereich im Fokus
Samsung kramte erneut seine Server-SSD PM1743 hervor, die das Unternehmen bereits vergangenes Jahr auf dem Flash Memory Summit vorgestellt hatte. Diesmal wurde sie um die PCI-Express-5.0-Schnittstelle erweitert, was laut Samsung die doppelte Energieeffizienz des SSD-Vorgängers zur Konsequenz hat. Mit Kapazitäten von bis zu 15,36 TByte sei die PM1743 für den Einsatz mit generativen KIs, wie etwa ChatGPT, vorgesehen. Abgeschlossen sei auch die Entwicklung der Server-SSD PM9A3 im Standard-2,5-Zoll-Formfaktor mit PCI-E-5.0. Samsung ist davon überzeugt, dass dieses Modell 2,3-mal schneller als der Vorgänger ist. Hier machen ebenso 15,36 TByte den Anfang, im ersten Halbjahr 2024 sollen bis zu 30,72 TByte folgen.
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Weiterhin präsentierte Samsung eine 256-TByte-SSD, die siebenmal sparsamer in Hersteller-Tests als ein Stack von acht 32-TByte-SSDs gearbeitet habe. Das Laufwerk soll die Antwort auf die maximale Datenspeicherung innerhalb der Leistungs- und Volumengrenzen eines Einzelserver-Racks sein. Dabei unterstützend sollen QLC-NAND und die höchste Integrationsdichte für die Erstellung der Geräte zum Einsatz kommen.
Den Petabyte-Kapazitätsbereich zu thematisieren, wagte Samsung ebenfalls und gab einen Ausblick auf seine PBSSD-Architektur. Diese soll laut Entwickler als Lösung mit ultrahoher Kapazität im Petabyte-Bereich eingesetzt werden, die eine hohe Skalierbarkeit bietet, indem sie die Kapazität je nach Anwendung variiere. Für PBSSD soll die Technologie "Flexible Data Placement" (FDP) genutzt werden. Bei FDP handele es sich um eine Möglichkeit zur Optimierung der Datenplatzierung für mehr Vorhersagbarkeit und Leistung bei realen Hyperscale-Workloads. Die Software hinter FDP verfolge vollständig den Open-Source-Ansatz.
Quelle: via Tom's Hardware


) orakelt hat das keinen Sinn.
1.) Sage ich, das "schnelle" SSDs mit über 2TB für mich wenig Sinn ergeben
Du bleibst mir ja auch die Antwort schuldig, was du tust um regelmäßig solche Volumen zu verschieben, kopiere, oder zu schreiben.
Also schnelle SSDs machen Sinn, aber mehr als 2TB kann ich aktuell in Privatbereich nicht so recht nachvollziehen.
Warum soll man wenn man mehr Speicher will / braucht nur HDDs kaufen? oder
Soll ich ein Gewerbe anmelden wenn ich mehr als 2TB haben will
Du bleibst mir ja auch die Antwort schuldig, was du tust um regelmäßig solche Volumen zu verschieben, kopiere, oder zu schreiben.
Ich sagte das ich kein Raid0 nutze und das jeder sein PC eben anders nutzt.
Ich habe nie behauptet:
regelmäßig solche Volumen zu verschieben, kopiere, oder zu schreiben.
Aber mir soll es recht sein.
Sagen wir einfach Du hast Dich nicht perfekt ausgedrückt und ich habe Dein Kommentar völlig falsch verstanden.
Unkomprimiert speichern machste dann, wenn du beliebig oft und viel nachträglich bearbeiten möchtest und das Ergebnis nach Stand der Technik perfekt aussehen soll (etwa Filmproduktionen mit CGI) - die Umwandlung und Kompression ins Zielformat ist da immer der allerletzte Schritt, alles davor ist RAW. Sowas passiert aber auch in Rechenzentren mit zig Terabytes an RAM, nicht in Privat-PCs.
Ein unkomprimierter RAW-Stream mit 4K/60 und 24bit hat rund 12 GBit/s. Also ca. 1500 MegaBYTEs pro Sekunde. Das sind deine 80GB SLC-Cache der SSD pro Minute Filmmaterial.
Deine Aussage war :
2 TB sind für >mich als Privat< deutlich zu wenig; und das nicht erst seit 2023.
1.) Sage ich, das "schnelle" SSDs mit über 2TB für mich wenig Sinn ergeben
Du bleibst mir ja auch die Antwort schuldig, was du tust um regelmäßig solche Volumen zu verschieben, kopiere, oder zu schreiben.
2.) begrenze ich dies auf "aktuell" und der Rest der Aussagen bezogen sich dann auf Billis Aussage, dass niemand jemals mehr als 640KB RAM brauchen wird, wo ich eben meine Aussage nicht sehe, da ich nichts von "jemals" oder auch von "niemandem" geschrieben habe, sondern eine zeitliche Eingrenzung und eine Eingrenzung des Tätigkeitsfeldes vornehme.
3.) Im Bereich 4TB und mehr (um welche es hier ja mal ging) sehe ich im privaten Bereich aktuell nunmal wirklich keinen nennenswerten Vorteil. 4TB+ sind in aller Regel Datengräber und um Daten hin und her zu schieben, braucht es ja auch zwei so schnelle Schnittstellen. Videobearbeitung würde ich hier in einem gewissen Rahmen noch sehen, wer allerdings (wie ja auch der Alki bemerkt) so etwas regelmäßig macht, sollte lieber überprüfen ob das alles noch "privater Veranlassung" ist.
Deine Aussage war :
Also schnelle SSDs machen Sinn, aber mehr als 2TB kann ich aktuell in Privatbereich nicht so recht nachvollziehen.
Ein unkomprimierter RAW-Stream mit 4K/60 und 24bit hat rund 12 GBit/s. Also ca. 1500 MegaBYTEs pro Sekunde. Das sind deine 80GB SLC-Cache der SSD pro Minute Filmmaterial.
Klar, das ist dann nicht mehr Hobbybereich (selbst Profis machen das selten, das ist Hollywood-Klasse). Was die Leute da machen ist nahezu immer alles komprimiert - die allerwenigsten haben überhaupt die Hardware um unkomprimiert zu filmen (da die 5-stellig kostet), 99,9% der Leute machen das nur mittm Handy oder auch mal einer DSLR aber nicht RAW. Mit viel Glück ists mal verlustfreie Kompression (dann kommste auf etwa ein Drittel runter, sprich du bekommst 3 Minuten in den SLC-Cache...) aber selbst das ist sehr selten im Heimbereich. Da arbeitet praktisch jeder mit verlustbehafteter Kompression, selbst die wirklich guten Geräte komprimieren einen 4K-Stream auf Größenordnung 800 MBit/s (also 100 Megabytes/s) weil der Nutzen von komplett RAW zu klein ist.
RAW reichen SATA-SSDs sowieso nicht. denn die rund 500 MB/s Datenrate von SATA wären dafür zu langsam. RAW-4K braucht Minimum ne PCIe3.0 NVME-SSD als Ziellaufwerk... und zwar eine von denen, die nicht nach 100GB zusammenklappt.