Samsung 990 Pro: M.2-SSD mit PCI-E 5.0 x4 bestätigt
Durch die Validierung der Samsung 990 Pro beim PCI-SIG-Konsortium ist Samsungs neue Flaggschiff-SSD für den Heimanwenderbereich bestätigt worden. Sie soll abermals im M.2-Formfaktor daherkommen, während weitere Informationen wie die genaue Länge der SSD, mögliche Kapazitäten und vieles weitere noch nicht bekannt sind. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Samsungs 980 Pro ist eine der häufigsten Empfehlungen für PCI-E 4.0-SSDs. Nachdem sie aber verspätetet auf den Markt gekommen ist, möchte Samsung dieses Mal den Fehler nicht wiederholen und die Nachfolgerin rechtzeitig platzieren, sodass sie von Enthusiasten für die neuesten Highend-Plattformen eingesetzt werden kann. Bisher hat Samsung schon die PM1743 veröffentlicht, die allerdings für den Enterprise-Bereich vorgesehen ist. Nun wurde die Samsung 990 Pro beim PCI-SIG-Konsortium gelistet und für PCI-E 5.0 verifiziert.
Sie verfügt wie auch ihre Vorgängerin über ein M.2-Interface, bisher ist aber der restliche Formfaktor noch nicht klar. PCI-E 5.0 bietet im Vergleich zu PCI-E 4.0 die doppelte theoretische Bandbreite und ermöglicht dadurch Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 32 GT/s, was letzten Endes für ca. 13.000 Mb/s ausreicht und eine deutliche Verbesserung darstellt, die vor allem in Zukunft für Technologien wie Direct Storage besonders wichtig ist. Bisher gibt es zwar bereits Intels Alder-Lake-Plattform, doch passende SSDs sind noch nicht zu bekommen.
Mit dem Launch von AMDs Raphael auf dem Sockel AM5 und vor allem mit den neuen Enterprise-Produkten wie den Epyc-Prozessoren, die abermals extrem viele PCI-E-Lanes und nun auch die neuste Generation unterstützen, sind die PCI-E-5.0-SSDs vor allem für Datencenter extrem wichtig, da so zuvor unmögliche Geschwindigkeiten erreicht werden können. Zur Samsung 990 Pro ist bisher noch nicht bekannt, in welchen Ausbaustufen es sie geben wird und ab welchen Preisen sie erhältlich sein wird. Die Vorgängerin 980 Pro mit PCI-E 4.0 gibt es in unserem Preisvergleich ab Preisen von 110 Euro für die 1TB-Version und ab 200 Euro für 2TB.
Quelle: Videocardz

Die Anzahl der Lanes wird immer gleich gesplittet, das geben nämlich die verbauten Splitter auf dem Board vor. Welche Geschwindigkeit die Steckkarten haben, ist für die Aufteilung egal.
Wenn nur eine Graka verbaut ist, bekommt die 16 Lanes. Wenn zusätzlich eine M.2, die an der CPU hängt, hat die Graka nur noch 8 Lanes.
Und ja, 8x GEN5 entspricht von der Übertragungsrate x16 GEN4. Wenn du aber ne Graka einbaust, die nur 3.0 oder 4.0 hat, dann läuft sie auch nur mit x8 GEN3 oder GEN4.
Z690 KANN 5.0 M.2 nimmt aber die Lanes von der GPU weg...
Wäre es dann aber nicht so... ? (Mal rein vom Verständnis her?)
Z690 hat bis zu 16 Lanes 5.0 GPU
Board kann M.2 5.0 und nimmt 8 Lanes weg um nur 4 davon für die SSD zu nutzen.
Also bleibt für die GPU 8x 5.0 über, was dann 16x 4.0 entspricht ?
Oder nimmt das "sharing" auch einer 4.0 GPU dann die Lanes weg ?
Grüße
EDIT: geklärt. M.2 bei Z690 auf 5.0 sorgt für die Umschaltung auf 5.0 der Lanes.
Also würde die GPU dann auch automatisch auf 5.0 mit den reduzierten Lanes laufen.
Da die GPUs das noch nicht können, bleibts bei 4.0 und 8x Lanes.
Also Z690 und 5.0 M.2 hat keinen Wert weil die GPUs in ihren Lanes beschnitten werden.
Aber es gibt ein paar Boards die ein 5.0 m2 Anschluss haben
Es gibt nur 16x GEN5 Lanes von der CPU
Aber es gibt ein paar Boards die ein 5.0 m2 Anschluss haben
klar meinte z690
Es gibt nur 16x GEN5 Lanes von der CPU