[Bilder-Update] Phase-Change-Memory: HGST zeigt weltweit schnellste SSD mit 3 Mio. IOPS
Die Western-Digital-Tochter HGST hat in einer Pressemitteilung die Ausstellung der laut eigenen Angaben weltweit schnellsten SSD auf dem Flash Memory Summit angekündigt. Entgegen der aktuell üblichen NAND-Flash-Zellen kommt hier sogenannter Phase-Change-Memory zum Einsatz. Die Leserate von 512-Byte-Dateien soll bei geordneten Schlangen ("Queues") bei 3 Mio. IOPS liegen. Die Latenz ungeordneter Zugriffe bei 1,5 Mikrosekunden.
Update vom 08.08.14:
Wie versprochen ist HGST mit seiner PCM-SSD auf dem aktuell stattfindenden Flash Memory Summit vertreten. Die Kollegen von pcper.com haben einige Bilder von dort zur Verfügung gestellt, wobei ein Exemplar auch in Aktion gezeigt wird. Offensichtlich setzt der Hersteller bei dem Prototyp auf einen Controller des Typs Virtex 6 von Xilinx. Leistungswerte werden leider nur für unsortierte Zugriffe (Queue Depth = 1) gezeigt, dort erreicht die SSD zwischen 400.000 und knapp 700.000 IOPS. Die Webseite geht davon aus, dass die versprochenen 3 Mio. IOPS bei einer typischen Queue Depth ab 32 sortierten Befehlen erreicht werden sollte.
Bildergalerie
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Phase-Change-Memory stellt nicht-flüchtigen Speicher dar, welcher auf dem Prinzip von veränderbaren Widerständen des Speichermaterials basiert. Potenziell soll PCM die Vorteile von Flashspeicher sowie DRAM kombinieren und dabei weniger Energie benötigen. Schon im Jahre 2008 entwickelte Intel zusammen mit ST Microelectronics einen ersten Chip-Prototyp, entsprechende Endkundenprodukte stellte Numonyx kurz darauf für 2010 in Aussicht. Daraus ist offensichtlich nichts geworden.
HGST will in wenigen Tagen eine komplette SSD mit PCM-Speicher auf dem Flash Memory Summit der Öffentlichkeit präsentieren, zu der man im Vorfeld einige wenige Informationen preisgab. Demnach habe man mit einem eigens entwickelten Protokoll – NVMe als kommender Standard ist für Flash ausgelegt und sei somit nicht geeignet – eine Leserate von 3 Mio. IOPS mit 512-Byte-Dateien in einer geordneten Schlange erreicht. Einen direkten Vergleich zu herkömmlichen SSDs lässt sich nicht aufstellen, da diese in 4-KiByte-Blöcke unterteilt sind. Bei nicht geordneten Zugriffen soll die Latenz bei 1,5 Mikrosekunden pro Operation liegen, worauf man besonders stolz sei.
Zum Einsatz kommen bei dem Testmuster in 45 Nanometer gefertigte 1-Gigabit-Chips auf einer PCI-Express-SSD, welche über vier 2.0-Lanes angebunden wird. Nach Abzug des Overheads ist also eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1.600 MB/s gewährleistet. HGST lässt bereits in der Pressemitteilung durchblicken, dass entsprechende Speichermedien zu Beginn vorwiegend in Rechenzentren zum Einsatz kommen sollen, wo man am meisten von der geringen Latenz profizieren dürfte. Angaben zu erreichten Kapazitäten mit den PCM-Chips machte man bisher noch keine.
Quelle: HGST (Pressemitteilung)
Ist aber auch nicht überraschend. Das ist ein Developerboard, was so nie im Handel zu sehen sein wird. Das sieht man schon an den HF Steckern und dem Vertix-6 FPGA. Der SATA-Anschluss ist halt noch drauf, um die Karte auch im SATA Betrieb zu testen. Wird halt Performance kosten.
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Die Frage ist auch ob nicht selbst PCIe den PC-RAM Speicher nicht unnötig ausbremst. Eine DDR-RAM oder RAMBUS ähnliche Anbindung direkt an den CPU wäre eventuell die bessere Wahl.
Das sind 2 unterschiedliche Schnittstellen.
Diese Karte wird in eine PCI-E Schnittstelle gesteckt.
Um eine SSD an eine SATA Schnittstelle anzuschließen, brauchst de eine SSD mit SATA Anschluss
Raidkonfiguration ohne im UEFI/BIOS das einzurichten?Oder einfach die Daten direkt zu einem anderen Datenträger weiterzuleiten?
Das sind 2 unterschiedliche Schnittstellen.
Diese Karte wird in eine PCI-E Schnittstelle gesteckt.
Um eine SSD an eine SATA Schnittstelle anzuschließen, brauchst de eine SSD mit SATA Anschluss
Raidkonfiguration ohne im UEFI/BIOS das einzurichten?Oder einfach die Daten direkt zu einem anderen Datenträger weiterzuleiten?