245 TByte auf einer SSD: Könnten diese Speichervolumen bald im Consumer-Markt ankommen?
SSDs mit Speicherkapazitäten jenseits der 200-TByte-Marke sind keine Zukunftsmusik mehr. Sie werden aber hauptsächlich für KI-Anwendungen gefertigt. Wie sieht Kioxia die zukünftige Verfügbarkeit derart hoher Kapazitäten für Privatnutzer?
Der japanische Speicherhersteller Kioxia hat mit seiner LC9-Serie seit Mitte 2025 SSDs mit Kapazitäten von bis zu 245,76 TByte im Portfolio. Die hohe Speicherdichte wird durch modernen 3D‑QLC‑NAND ermöglicht, der große Datenmengen auf vergleichsweise kleinem Raum unterbringen kann. Kioxia setzt außerdem auf eine Kombination aus gestapelten NAND-Strukturen und eigener CBA-Technologie (COMS directly bonded to array), bei der Steuerlogik und Speicherzellen getrennt gefertigt und anschließend verbaut werden. In einem Interview hat der Youtuber Level One Techs mit einem leitenden Ingenieur von Kioxia über die Zukunftsaussichten des Unternehmens gesprochen.
Einsatz in KI- und Serverumgebungen
SSDs mit Kapazitäten jenseits der 200-TByte-Marke sind längst keine Theorie mehr. Speichervolumen wie bei diesem LC9-Modell liegen aber deutlich über dem, was in klassischen Desktop-Systemen eingesetzt wird. Laut Kioxia selbst, hat sich die Serie demnach insbesondere an Rechenzentren und Anwendungen im Segment der künstlichen Intelligenz gerichtet. Workloads wie generative KI, Datenanalysen oder Vektordatenbanken erfordern große Datenbestände, die schnell verfügbar sein müssen. Für Gaming-PCs oder Workstations würden solche Kapazitäten aktuell kaum eine Rolle spielen.
SSDs erschließen zunehmend den Bereich, der einst von klassischen Festplatten dominiert wurde. Neben der steigenden Kapazität sprechen auch Faktoren wie Energieeffizienz, geringer Platzbedarf und höhere Geschwindigkeit für Flash-Speicher. Mehrere HDDs können durch eine einzelne SSD ersetzt werden, was den Kühlaufwand zusätzlich immens reduziert. Weiterhin arbeite man bei Kioxia an noch größeren Speicherkapazitäten und wolle 3D-NAND weiter ausbauen.
Bald auch im Consumer-Markt verfügbar?
Der Vertreter von Kioxia hat in dem Interview außerdem einen kurzen Ausblick auf den möglichen Einsatz solcher Kapazitäten im Consumer-Segment gegeben: Auch wenn die Technik grundsätzlich kompatibel wäre, fehle es momentan an Wirtschaftlichkeit für Privatanwender. Der entscheidende Punkt bleibt nämlich der Preis: High-End-SSDs bewegen sich derzeit im Bereich von mehreren tausend bis über zehntausend Euro pro Laufwerk.
Hinzu kommen spezielle Anforderungen an Kühlung und Infrastruktur, die einen Einsatz im Consumer-PC einschränken. Wie schon bei früheren SSD-Generationen dürften sinkende Preise und steigende Nachfrage langfristig dafür sorgen, dass größere Kapazitäten auch im Consumer-Bereich ankommen. Bei SSDs mit mehreren Hundert Terabyte ist das aber noch Zukunftsmusik.
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Quelle: Level1Techs auf Youtube

https://www.snapraid.it/ wird bei zuverlaessigkeit oft eher verwendet
Den Kopf kann ich schuetteln weil das Design nun AI ist
Ich find das alte Design besser https://web.archive.org/w...
Sind nicht im RAID, sondern alle separat gelistet.
Ach jetzt merke ich gerade wieder wie die Wunde brennt die mein Geiz hinterlassen hat. Ich hasse es wenn da jemand Salz rein reibt.
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