Erste Kaby-Lake-Geräte mit Intels langlebigen Optane-SSDs vorgestellt
Lenovo hat im Rahmen der Vorbereitung auf die CES 2017 die Neuheiten in seiner ThinkPad-Reihe vorgestellt. Neben dem obligatorischen Upgrade auf die neueren Kaby-Lake-CPUs ist eine große Neuerung die Verwendung von Intels Optane-SSDs. Diese sind besonders langlebig und werden zunächst nur als schneller Cache-Speicher einer größeren Festplatte eingesetzt.
Wie Anandtech berichtet, zeigt Lenovo auf der kommenden CES 2017 zwischen dem 5. und 8. Januar einige technisch überarbeitete Thinkpads. Diese haben einerseits die neuste Generation von Kaby-Lake-Prozessoren, außerdem höhere Bildschirmauflösungen und Microsofts Precision-Touchpad-Treiber. Ansonsten ist auch die Umstellung auf USB-C und Thunderbolt 3 eine der größeren Neuerungen.
Für Hardware-Fetischisten am spannendsten ist aber wohl die Ankündigung, in bestimmten Geräten die von Intel und Micron entwickelten Optane-SSDs zu verbauen, was damit die ersten 3D-XPoint-Speicher im Verbraucher-Sektor wären. Diese Speichertechnologie zeichnet sich einerseits durch die deutlich höhere Speicherdichte aus, andererseits zeigen die Speichermodule trotz vieler Schreibvorgänge keine Abnutzungserscheinungen, sind also herkömmlichem NAND-Flash-Speicher deutlich überlegen. Wie Anandtech vermutet, handelt es sich bei den Modellen um jene mit dem Codenamen Stony Beach NVMe PCIe 3 x2.
In Lenovos Thinkpads werden die neuen Speicher zunächst als M.2 2242-Module mit 16-GiByte Kapazität genutzt werden, also als Cache-Speicher für eine größeres Laufwerk fungieren. Wie einige Quellen von Anandtech besagen, könnte sich Optane wegen Verzögerungen jedoch noch verspäten. Zwar ist zu hoffen, dass auf der CES bereits funktionierende Versionen zu sehen sind, es wäre jedoch auch denkbar, dass Thinkpads mit Optane-SSD erst später ins Produktportfolio finden.

Das Problem ist eben, dass bestimmte Performancebremsen unabhängig von Festplatten- und CPU-Geschwindigkeit sind, z.B. wenn sie durch Timeouts von Peripheriegeräten limitiert werden.
Es gibt aber Ausnahmen, keine Frage. Wenn wirklich viel geschrieben wird, aber man unbedingt nicht-flüchtigen Speicher haben will, könnte man Optane einsetzen. Und vielleicht liege ich auch einfach falsch, und in einem Jahr sehe ich wie ein Trottel aus.
Wenn vor allem bei Spielen die Auflösung höher wird, müssen größere Texturen her. Bei größerer Sichtweite müssen mehr Objekte geladen werden. Dann braucht man auch höhere Übertragungsraten. Aber bis das relevant wird, wird wohl noch etwas Zeit vergehen.
Wenn 3D XPoint kostenmäßig so günstig wird wie 3D NAND, dann wird es wirklich spannend, weil es länger hält und netterweise noch schneller ist.
Ich bin mir relativ sicher, dass wir in 5-10 Jahren 3D NAND PCIe 4.0 SSDs mit über 4-5 GByte/s sehen werden. Damit kann man 32 GByte RAM (gehen wir mal davon aus, dass das in 5-10 Jahren Standard ist) in 6-8s komplett füllen. Mehr brauchen wir als Endanwender nicht. Wobei natürlich auch sehen muss, dass "normale" User aufgrund von Tablets und Co zurückgehen. In Bereichen wie Videoschnitt ist das natürlich anders. Und auch eine entsprechend optimierte Engine könnte uns gigantische Sichtweiten auf den Bildschirm zaubern, vorrausgesetzt die GraKa spielt mit.
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Eine nette Idee, hatte nur den Nachteil das die normalen 2,5" HDDs schon damals 2TB groß waren und die normalen SSDs an der verbauten geschwindigkeitsmäßig vorbeigezogen sind, mal abgesehen von der popligen Kapazität. Das ganze war dann auch noch so teuer das man sich, für etwas mehr Geld, schon 1TB TLC HDDs kaufen konnte. Mit einer 2TB HDD und einer 500GB SSD könnte man zuschlagen, da darf das ganze aber nicht sonderlich mehr als 250€ kosten. Bei den meisten Laptops ist es sinnvoller das DVD Laufwerk rauszuschmeißen (kann man noch extern verwenden) und eine 2TB HDD in einen 5,25" Caddy zu stopfen.
Ja, die Cache Lösung finde ich jetzt nicht so toll. Ich bezweifle aber auch, dass sich aus einer vollwertigen Optane-SSD großartige Vorteile für Nicht-Extrem-Nutzer ergeben werden. Sieht man ja an den NVMe -SSDs: Technisch sind sie ihren SATA-Pendants in jeder Hinsicht überlegen, sie haben vielfache Datenüberragungsraten bei viel niedrigeren Latenzen. In der Realität ergeben sich dadurch aber für die meisten Anwendungen nur Geschwindigkeitsvorteile innerhalb der Messunsicherheit. Das gleiche Bild ergibt sich, wenn man diese Anwendungen aus einer RAM-Disk startet: Der Geschwindigkeitsunterschied ist minimal.
Das Problem ist eben, dass bestimmte Performancebremsen unabhängig von Festplatten- und CPU-Geschwindigkeit sind, z.B. wenn sie durch Timeouts von Peripheriegeräten limitiert werden.
Es gibt aber Ausnahmen, keine Frage. Wenn wirklich viel geschrieben wird, aber man unbedingt nicht-flüchtigen Speicher haben will, könnte man Optane einsetzen. Und vielleicht liege ich auch einfach falsch, und in einem Jahr sehe ich wie ein Trottel aus.
Und läuft wohl wie immer nur mit MacOS.
Gab mir ne schönen 128 GB SSD Anteil und 2 TB HDD mit nem guten Controller (wo man am besten auchnoch slebst per softwar ein paar daten auf der SSD fixieren kann) und ich wäre glücklich.
Wurde leider nach ein paar Jahren vermutlich wegen Kostenoptimierung auf 32GB reduziert.