Neue Intel-SSD-Roadmap zeigt das kommende M.2-Modell und SSD 750
In den Weiten des Internets ist eine neue SSD-Roadmap von Intel aufgetaucht, die das gesamte Jahr 2014 sowie das erste Quartal 2015 umfasst. Gerade im professionellen Bereich stehen einige Neuerungen an. Es macht aber auch eine Consumer-SSD auf sich aufmerksam, die auf den M.2-Formfaktor setzt und folglich für die SATA-Express-Schnittstelle geeignet ist.
Inzwischen haben die sogenannten Solid State Drives (SSDs) die klassischen Festplatten als Systemlaufwerk längst abgelöst. Es werden zwar immer noch vor allem günstige Computer und Notebooks verkauft, bei denen an dieser Stelle eine HDD eingesetzt wird, doch der fachkundige Käufer greift in der Regel zum Flashlaufwerk. Aufgrund des Geschwindigkeitspotenzials von SSDs hat sich die SATA-Schnittstelle rasant weiterentwickelt. Der SATA-2.0-Anschluss (300 MB/s) war noch locker schnell genug für alle Festplatten. SSDs übertreffen hingegen sogar die Datentransferrate von SATA 3.0 (600 MB/s). Nicht umsonst steht mit SATA 3.2, im Volksmund auch SATA Express genannt, ein neuer Standard vor der Tür, der Übertragungsraten von bis zu 1.600 MB/s ermöglicht.
Die Kollegen von Techpowerup haben kürzlich eine Intel-SSD-Roadmap veröffentlicht, die das gesamte Jahr 2014 sowie das erste Quartal 2015 umfasst. Im dritten Jahresviertel wird demnach lediglich die DC P3500 erscheinen, die der Datencenter-Familie angehört. Im vierten Quartal sollen in der gleichen Produktklasse die DC S3710 und die DC S3610 folgen. Im selben Zeitraum steht allerdings auch eine Neuvorstellung im Consumer-Bereich an. Die Intel SSD 750 wird in den Formfaktoren 2,5-Zoll-SATA-3.0, mSATA sowie M.2 verfügbar sein. Letzterer wird vermutlich die PCI-Express-2.0-2x-Übertragungsschicht nutzen. Das noch nicht erschienene Flashlaufwerk soll darüber hinaus auf Intels 20-Nanometer-MLC-Speicher setzen und über einen eigenen Controller verfügen. Bislang nutzten Intels Consumer-SSDs den verbreiteten Sandforce-Controller.
Quelle: Techpowerup

Die Sandforce-Modelle waren gut, aber hatten auch ihre Nachteile