100 Terabyte-SSDs: Laut Intel im Jahr 2019 in Datenzentren im Einsatz
Einem aktuellen Bericht nach geht Intel davon aus, dass SSDs dank sinkender Preise, neuer Technologien und größere Kapazitäten der Festplatte auch in Datenzentren zunehmend Konkurrenz machen. Für 2019 erwartet man High-End-Modelle mit einer Kapazität von 100 Terabyte.
Einem Beitrag von Kitguru zufolge sieht Intel die Dominanz der Festplatten auch im Bereich der Datenzentren schwinden. Aktuell seien die altgedienten Laufwerke die einzige Möglichkeit, Daten in großen Mengen zu einem angemessenen Preis abzuspeichern. SSDs kämen in Datenzentren hingegen nur vereinzelt zum Einsatz, wenn Daten häufig oder besonders schnell abgerufen werden. Dank neuer Technologien würden SSDs jedoch zunehmend auch als Massenspeicher eingesetzt, so die Prognose.
Sogenannter "Storage-Class-Memory" wie 3DXPoint und Ultra-High-Performance-SSDs dringen nach Vorstellung Intels sogar in ganz neue Bereiche vor. In vielen Anwendungen könnten diese sogar dem teureren Dynamic Random Access Memory (DRAM) verdrängen. Außerdem soll 3D-NAND-Flashspeicher die Kosten pro Gigabyte einer SSD erheblich senken. Dadurch würden sich die Pro-Gigabyte-Preise von SSDs und High-Performance-Festplatten langfristig einander angleichen, was letztere obsolet macht.
3D-NAND habe laut Intel gar das Potenzial, Kapazitäten zu erreichen, die man sich heute nicht einmal vorstellen kann. High-End-Modelle erreichen nach Einschätzung des Chipentwicklers irgendwann im Jahr 2019 Kapazitäten von mehr als 100 Terabyte. Privatanwender dürften solche Kapazitäten bis dahin aber kaum zu Gesicht kriegen.
Ultraschnelle SSDs, die auf 3D XPoint-Speicher und 3D-NAND basieren, trügen dazu bei, dass in den nächsten Jahren der Marktanteil von nichtflüchtigem Speicher zulegt. Dennoch sollen altgediente Festplatten nicht völlig aus Datenzentren verschwinden. Für massive Datenaufkommen sollen sie auch in Zukunft relevant sein. Laut Folien jedoch mit einem deutlich geringeren Marktanteil.
Quelle: Kitguru

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