Corsair MP600 Pro XT: Bis zu 7.100 MB/s Lesen und 6.800 MB/s Schreiben
Corsair hat die MP600 Pro XT vorgestellt, die das Programm leistungstechnisch nach oben abrundet. Corsair nennt 7.100 MB/s beim sequenziellen Lesen und 6.800 MB/s beim sequenziellen Schreiben. Die Serie ist in 1, 2 und 4 Terabyte verfügbar und kostet als Spitzenmodell über 1.000 Euro.
Corsair hat die M.2-SSD MP600 Pro XT angekündigt. Das Laufwerk wird mit Kapazitäten bis zu 4 Terabyte angeboten und ist auf dem Papier eine der schnelleren SSDs - Offiziell werden 7.100 MB/s beim sequenziellen Lesen und 6.800 MB/s beim sequenziellen Schreiben genannt. Die Kommunikation findet über PCI Express 4.0 statt - idealerweise mit 4 Lanes direkt an der CPU.
Corsair verbaut auf der MP600 Pro XT 3D TLC NAND aus dem Hause Micron. Der Typ B47R mit 176 Layern soll eine Ausdauer von bis zu 3.000 TB Written (Schreib-/Löschzyklen) liefern (je nach Größe). Die MTBF ist mit 1.600.000 Stunden angegeben. Zur Steuerung verwendet Corsair den Phison PS5018-E18-Controller, der auch in der MP600 Pro und MP600 Core zu finden ist. Bis zu 1 Million IOPS beim Lesen und 1,2 Millionen IOPS beim Schreiben von QD-32-Dateien werden genannt.
Zum Vergleich: Die MP600 Pro ist mit Micron B27B ausgestattet, der 96 Layern hat und eine Geschwindigkeit von 7.000 MB/s beim sequenziellen Lesen und 650.000 IOPS erreicht. Die MP600 Core setzt auf QLC-Chips, die Geschwindigkeiten von 4.950 MB/s beim Lesen und 630.000 IOPS erreichen.
Die MP600 Pro XT hat einen Kühlkörper, der bei der Montage berücksichtigt werden muss - es besteht die Gefahr kollidierender Bauteile. Die SSD misst mit Kühler 80 mm x 23 mm x 19 mm. Corsair gewährt fünf Jahre Garantie und verlangt für das Spitzenmodell knapp 1.080 Euro. Das 2-TB-Modell kostet 440 Euro und das 1-TB-Modell 220 Euro. Erwähnenswert ist, dass das günstigste Modell auch schlechtere Schreibleistungen von nur 5.800 MB/s erreicht.
Quelle: Corsair

Seagate FireCuda 530, Samsung 980 Pro, WD SN850, Patriot Viper VP4300, ...
Ich würde mich über ein Test der Corsair MP600 Pro XT gegen die üblichen verdächtigen freuen.
Seagate FireCuda 530, Samsung 980 Pro, WD SN850, Patriot Viper VP4300, ...
überteuerte pc highend Hardware wieder mal am failen
Die PS5 bietet 5,5GB/s, diese hier 7GB/s, sind 27,27 % mehr Leistung. Die Compressed Werte darf man nicht vergleichen! Dazu kommt, dass das Spitzenmodell fast 4 mal mehr Speicherkapazität bietet. 825GB zu 4 TB. Die kleine 1TB Platte ist auf PS5 Niveau und kostet auch nur 220 EUR.
Deine 980Pro ist mega schnell, einen Unterschied wirst du in allen normalen, selbst in unnormalen (also extrem abhängig von der SSD) Szenarien nicht feststellen. Ich hab im System eine 2TB NVME und die reicht mir mehr als aus (FireCuda), dazu gesellt sich eine 4TB Samsung 870QVO für rund 350 EUR, sind 6TB Kapazität und mehr als genug Geschwindigkeit. Ein Upgrade, gerade von einer 980Pro wird sich 0,0 rentieren.
Ansonsten verstehe ich ja, dass marketingtechnisch immer mehr und mehr kommen muss. Aber wir sind hier doch schon lange in einem Bereich, wo man Unterschiede nicht mehr feststellen kann, außer in synthetischen Benches. Unser "fetter" Server arbeitet jetzt mit U2 (auf NVME Protokoll) Platten, die "nur" 3.300 MB/s machen, dafür waren sie für Serverplatten aber noch sehr günstig und ich glaube trotz Datenbanken und allem drum und dran, keinen Unterschied zu den vorherigen SATA2 SSDs zu merken.
überteuerte pc highend Hardware wieder mal am failen.
Machen die ja zum Teil auch, merken die Leute aber nicht.