Asus Hyper M.2: Bis zu 4 NVMe-SSDs per PCIe 5.0 x16 mit 512 Gibit/s anbinden
Hersteller Asus hat jetzt seine neue Erweiterungskarte, die Hyper M.2 x16 Gen5, vorgestellt, welche bis zu 4 NVMe-SSDs über PCIe 5.0 x16 mit bis zu 512 Gibit/s anbinden kann. Die bis zu 4 NVMe-SSDs im Format M.2 2242, 2260, 2280 und 22110 können dabei auf Wunsch aktiv oder aber passiv gekühlt werden. Eine externe Stromversorgung über einen PCIe-Stecker ermöglicht die Versorgung des Speichers, der auch als RAID arbeiten kann.
Der taiwanische Hersteller Asus hat jetzt seine neueste PCIe-Erweiterungskarte, die Asus Hyper M2. x16 Gen5, vorgestellt, welche über PCIe 5.0 x16 bis zu 4 NVMe-SSDs mit bis zu 512 Gibit/s anbinden kann. Unterstützt werden insgesamt 4 Laufwerke im Format M.2 2242, 2260, 2280 und 22110, die auf Wunsch zu einem RAID-Verbund zusammengefasst werden können. Die dabei entstehende Leistungsaufnahme beträgt bis zu 14 Watt je SSD und wird daher über einen 6-Pin-PCIe-Strecker bereitgestellt. Insgesamt ist die Platine so für 56 Watt TDP ausgelegt.
Quelle: Asus
Asus Hyper M.2 x16 Gen5
Die dabei anfallende und nicht zu unterschätzende Abwärme kann auf Wunsch aktiv abgeführt werden, während ein Switch an der I/O-Blende die entsprechende Funktion aktiviert respektive deaktiviert. Die Hauptplatine, das Printed Circuit Board ("PCB"), soll dem hohen Server-Standard des Herstellers entsprechen und entspreched mehrlagig aufgebaut sein, was zu einer besseren Topologie beitragen soll.
Die 290 × 122 × 15 mm (L × B × H) Erweiterungskarte soll mit allen aktuellen Prozessoren und Plattformen von AMD und Intel kompatibel sein, welche einen entsprechenden Steckplatz nach PCIe 5.0 x16 zur Verfügung stellen können. Preise nannte der Hersteller bislang indes noch nicht. Der Vorgänger, die Asus Hyper M.2 x16 v2, die für 4 NVMe-SSDs mit PCIe 4.0 x16 vorgesehen ist, wird aktuell zu einem Preis von rund 60 Euro im PCGH-Preisvergleich geführt.
Quelle: Asus
Die Asus Hyper M.2 x16 Gen5 soll bis zu 512 Gibit/s an Speicherbandbreite bereitstellen
Weitere Informationen liefern die offiziellen technischen Spezifikationen auf der Produktseite der Asus Hyper M.2 x16 Gen5.
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Quelle: Asus

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Bezüglich der allgemeinen Differenz zum theoretischen Maximum: Die ist natürlich konstant. Z.B. 1 GB/s für eine 3.0-Lane beziffert die Netto-Übertragungsrate des PCI-E-Systems. So viel Informationen können also von der CPU zur SSD übertragen werden. Aber dort ist wesentlich mehr unterwegs als nur die vom Diskmark erfassten Nutzdaten, die zwischen Software und Flash reisen. Die gesamte Laufwerksansteuerung sowie etwaige von dieser verursachte Lücken im Datenfluss, Resends bei Fehlern und ähnliches sind von der Nettotransferrate der Schnittstelle abzuziehen. Bei NVME-Benchmarks sind 10 bis 20 Prozent niedrigtere Ergebnisse daher normal – vollkommen egal ob 1.0 ×1 oder 4.0 ×4.
P.S.: Klassischer Laien-Fehler. Das "für Torsten..." muss man doch nicht auf einen Zettel im Bild schreiben, sondern als Empfängeradresse auf das Paket.
P.P.S.: Setzen diese Slot-Adapterkarten deiner Erfahrung nach eigentlich Support durch das Mainboard voraus? Bei M.2-U.2-Adaptern muss man teilweise manuell eine höhere Signalspannung aktivieren, was nicht überall möglich ist.
Hier z.B. eine Seagate Firecuda 530 und 980 Pro, einmal über CPU-Lanes und einmal am x570-Chipsatz:
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An CPU-Lanes habe ich maximalen Durchsatz bei ca. 7400 gerundet gemessen, über Chipsatz grob 6600. Wie man nebenbei schön sieht, die wohl wichtigere Leistung bei 4K-random sinkt nur minimal, um wenige Prozent.
Das gleiche Spiel bei PCIe3.0 -> habe maximal ca. 3740 MB/s beim Lesen gemessen - genau die Hälfte von den maximalen 7480 MB/s, die die schnellsten SSDs in einem PCIe4.0-Slot erreichen. Nun, solch schnelle Gen3-SSDs gibt's nicht, daher eine schnelle Gen4-SSD in PCIe3.0-Slot platziert um das Maximum auszuloten, z.B. FC530 hier oder auch p5800x rechts:
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Über den Chipsatz ist man aber wieder bei grob ~3300 max. (leider grad kein Screenshot zur Hand)
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Bei Intel mit 8x Lanes Chipsatz-Anbindung ist die Situation wohl etwas besser und dort stimmen Deine Aussagen. Jedoch hat man bei x670E wiederum mehr CPU-Lanes für SSDs und wenn man der Graka 8 Lanes "klaut", dann kann man theoretisch sogar bis zu 4x Gen5-SSDs installieren, weil die 8 "gewonnene" CPU-Lanes in 4+4 aufgeteilt werden können, bei Intel hingegen gehen nicht mal 2x Gen5, da keine solche Bifurkation möglich.
P.S.: sorry, fast schon vergessen, hier ist das gestern von mir versprochene (hardware-porno-) Bild:
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Allerdings ist schon bei recht laschen Komprimierungen die CPU und nicht das Laufwerk der limitierende Faktor. Für die Mainboard-Tests prüfe ich regelmäßig die Gegenrichtung und selbst wenn man am Anfang und Ende ein paar Sekunden abzieht, weil das Programm erstmal in die Gänge kommen muss, vergehen mindestens 200 Sekunden um 10 GB zu einem Archiv hinzuzufügen. Also 50 MB/s Lesegeschwindigkeit
Die Abluft von Grafikkarten ist übrigens, gerade bei hoher Leistung, meistens so kühl, dass sie andere Komponenten sogar vor dem Throtteling bewahren kann. Wenn ein Kühlkörper 70-80 °C warm werden darf, ehe es bedenklich wird, dann kann man auch mit auf 50 °C vorgewärmter Luft viel Energie abführen; umgekehrt hat man ohne aktiven Luftstrom aber gegebenenfalls einen Wärmestau.
da ich ja hier aber grade die Experten am Start habe: Wenn ich auf der PCIe 4x2 SSD etwas auspacke (direkt darauf), dann müsste sie doch trotzdem die volle Leistung haben, oder nicht? Also intern sollte die Anbindung doch eigentlich egal sein?
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Da es keine 8 TB PCIe3 SSDs gibt ist das egal
Anbei: Ich habe ja auch noch den zweiten m2 Slot der voll angebunden ist, nur ist der direkt unter dem Grafikkartenlüfter, schätze da könnte ich thermische Probleme bekommen.