SSDs von Pure Storage: 300 TB ab 2026 möglich
Der Hersteller für Speicherlösungen Pure Storage erklärt, dass er in drei Jahren Laufwerke beziehungsweise SSDs mit 300 TByte Speicherkapazität herstellen können wird. Dies hat der CTO Alex McMullan des Unternehmens der Webseite Blocks & Files verraten. Künftig sollen die Schichten der Chips von 3D-NAND-Flashspeicher deutlich erhöht werden, um solche Kapazitäten zu ermöglichen.
Der Speicherhersteller Pure Storage ist ambitioniert bezüglich seiner Pläne, die Speicherkapazitäten von SSDs in die Höhe zu schrauben. Der CTO von Pure Storage, Alex McMullan sprach mit der Webseite Blocks & Files darüber, dass man bis 2026 die Speichermengen von SSDs auf 300 TByte erweitern möchte. Die SSDs von Pure werden als Direct-Flash-Module bezeichnet, die im Grunde eine Ansammlung von 3D-NAND-Chips sind, die von einem Custom-SSD-Controller verwaltet und in FlashArray -Systemen verwendet werden sollen sowie auf einem FlashBlade -Betriebssystem laufen.
Der Konkurrenz weit voraus
Alex McMullan erklärt dabei, wie er sich die Zukunft vorstellt: "Unser Plan für die nächsten Jahre ist es, unsere Wettbewerbsposition bei Festplatten in einen völlig neuen Bereich zu bringen. Heute liefern wir 24- und 48-TB-Laufwerke aus. Sie können von uns auf unserer Accelerate-Konferenz eine Reihe von Ankündigungen zu immer größeren Festplattengrößen erwarten. Unser erklärtes Ziel ist es, bis zum Jahr 2026 Festplatten mit einer Kapazität von 300 TB anzubieten."
Quelle: Pure Storage
Pure Storage erwartet 300 TByte für seine DFMs im Jahr 2026.
Andere Hersteller sollen von solchen Kapazitäten noch weit entfernt sein. Toshiba sieht bis 2026 eine Erhöhung auf nur 40 TByte als realistisch an. Seagate sollte bis 2025 50-TByte-SSDs realisieren können, bis 2030 soll die Kapazität 100 TByte betragen. Der Vorteil bei den Speichermengen läge bei Pure Storage gegenüber der Konkurrenz also beim Faktor fünf bis sechs.
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Alex McMullan hat auch schon eine Begründung dafür, warum er glaubt, dass Pure Storage bald DFMs mit 300 TByte herstellen können wird. Chipfabriken liefern dem Hersteller laut eigenen Angaben derzeit 3D-NAND-Chips mit Schichten in den Mengenbereichen von 112 bis 160 Stück. In den nächsten fünf Jahren sollen die Anbieter ihr Kontingent auf 400 bis 500 Schichten erhöhen können, was Pure Storage laut Alex McMullan ganz von allein helfen wird.
Quelle: via Blocks & Files

und dann halt rein zufällig 1 Stunde nach Deinem Post den Artikel endlich veröffentlicht
Menschen sind abseits professioneller Umgebungen extrem schlecht darin, Ordnung zu halten, insbesondere in Daten. Die meisten Leute kriegen es nicht mal hin ihre 100 Urlaubsfotos vernünftig abzulegen. In einer "Speicher umsonst nie wieder was löschen"-Welt würden die allermeisten Leute völlig den Überblick verlieren und wären irgendwelchen aufgedrückten Organisationstools (Fotoalbum-App...) hilflos ausgeliefert.
...ok, sind die meisten ja eh schon.
Aber technisch gesehen: Wenn die Datenmenge extrem steigt aber die Zugriffsgeschwindigkeit und Bandbreite nicht haste ein anders Problem: Alle Daten sind da aber es dauert ewig die zu finden/nutzen die du gerade brauchst.
Aber schon krass das die tatsächlich ne exponentielle Steigerung erwarten. Sollten mehrere tausend/millionen Schichten kein Problem mehr sein, hätten wir Speicher in einem Ausmaß das vllt sogar neue Use-Cases eröffnen könnte... Speicher wäre einfach da, wie Sand am Meer. Man müsst nix mehr zahlen für Cloud-Speicher & Co., der Papierkorb in Windows würde verschwinden, man bräucht schliesslich nie wieder was löschen