R9 7950X3D im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen
Hier finden Sie Benchmarks in Spielen und Anwendungen zum 7950X3D. Die Beobachtung wird durch einen Index abgeschlossen.
In diesem Artikel
Bevor wir zur Leistungsbeurteilung kommen, möchten wir Ihnen unsere für aktuelle Prozessor-Generationen aktualisierte Testmethodik vorstellen. Wir nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: Capframe X, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, Hwinfo x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet die Analyse durch die Grafiktreiber von Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe, auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Test-Durchlauf bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen. Rechnet man alle Messungen zusammen, welche ein Prozessor für einen Eintrag im CPU-Index benötigt, ergibt sich eine Summe von 131 Messungen.
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Die PCGH-Testgrundlagen für Prozessoren
Die Tage eines CPU-Fachredakteurs waren für fast ein Jahrzehnt relativ einfach: Die meisten Prozessoren hatten höchstens vier Kerne und haben maximal PCI-Express 3.0 unterstützt. Ja, es gab HEDT-Plattformen, doch die waren nie wirklich für den einfachen Spiele-PC gedacht, auch wegen des vergleichsweise hohen Anschaffungspreis. AMDs Erstarken mithilfe der Zen-Prozessoren hat dann eine Veränderung in Gang gesetzt, die sich nicht nur auf die Anzahl der Kerne, sondern auf die komplette Infrastruktur ausgewirkt hat. Innerhalb der letzten drei Jahre ist so viel passiert, dass auch wir immer wieder am PCGH-Benotungssystem für Prozessoren feilen mussten. Heutige CPUs liefern neben DDR5- und PCI-Express-5.0-Unterstützung auch eine im Vergleich zu damals exorbitanten Verbrauch von über 250 Watt. Wir nutzen immer präzisere Möglichkeiten, um die durchschnittliche Leistungsaufnahme der CPU innerhalb der PCGH-Benchmarks zu ermitteln und mischen Neues mit Altem: Nach wie vor fließt die Leistung zu 60 Prozent in die Gesamtnote mit ein. Bei der Eigenschaftsnote, die einen Anteil von 20 Prozent an der Endnote beträgt, muss eine CPU jedoch Federn lassen, wenn der Verbrauch angesichts der Leistung zu hoch ist. Die restlichen 20 Prozent trägt die Ausstattung. Kann eine CPU also mit einer adäquaten Leistung und Ausstattung punkten, wird sie in den Listen recht weit oben stehen, doch Bestnoten gibt es nur, wenn dabei auch die Effizienz stimmt. Die Leistung in Spielen ist dabei in jeder Berechnung vorrangig, egal ob Gesamt-, Effizienz- oder Preis-Leistungs-Index.
AMD Ryzen 9 7950X3D: Benchmarks (Spiele)
Spiele sind das, was Prozessoren mit sehr viel L3-Cache am ehesten liegt. Anders als sein Zen-3-Vorgänger kann ein Ryzen 9 7950X3D jedoch 16 Kerne ausfahren, die im Falle einer Multi-Core-optimierten Engine auch greifen. Das beste Beispiel dafür ist Total War Warhammer 3: Ein 5800X3D kann hier zwar gegenüber seinen Zen-3-Brüdern zulegen, sich jedoch kaum gegen Intel behaupten, weil die CPU einfach nicht mehr als acht Kerne besitzt. Kombiniert man allerdings 16 Kerne, wovon acht auf den 3D-Cache setzen, dann bringt sich ein 7950X3D mit Leichtigkeit an die Spitze. Wo keine Kerne gefragt sind, etwa in Anno 1800, hilft der üppige Cache dann auf die Sprünge. Einzig in Doom Eternal hätten wir etwas mehr Leistung erwartet. Die Performance im Microsoft Flight Simulator ist dagegen konkurrenzlos.
AMD Ryzen 9 7950X3D im Spiele-Index
Dass sich AMDs neuer 16-Kerner an die Spitze des Spiele-Index setzt, ist keine Überraschung. Die anfänglichen Leaks sprachen von rund sechs Prozent mehr Leistung gegenüber einem Core i9-13900K. Genau das können wir auch bestätigen. Wir möchten darauf hinweisen, dass dieser Wert je nach Tests schwanken wird. Wenn viele Spiele mit einer optimalen Kern-Auslastung getestet werden, wird sich ein 7950X3D prozentual etwas niedriger einordnen. Ansonsten ist der Sprung vom 5800X3D mit 24 Prozent ordentlich, und die 30 Prozent von einem 7950X nimmt man auch gerne mit. Wer sich mit einem Ryzen 5 7600 auf die 3D-Modelle vorbereitet hat und somit vom bislang kleinsten Zen 4 kommt, erhält in Spielen mit dem 7950X3D 45 Prozent mehr Leistung.
AMD Ryzen 9 7950X3D: Benchmarks (Anwendungen)
Auch in Anwendungen überzeugt die CPU. Natürlich ist die Leistung des 7950X etwas höher, was vor allem an der TDP und der Taktfrequenz liegt. Vereinzelt schlägt AMD sogar den Intel Core i9-13900KS, der auf 24 Kerne und einen extrem hohen Takt setzt. Content Creator, die gerne zwischendurch zocken oder gleichzeitig streamen und aufnehmen wollen, sind beim Ryzen 9 7950X3D bestens aufgehoben, werden jedoch auch beim non-3D-Modell glücklich.
AMD Ryzen 9 7950X3D im Anwendungs-Index
Die Basis bildet das Topmodell von Intel. Ein 7950X3D erreicht hier noch sehr gute 92,8 Prozent der Leistung des 13900KS. Zum 7950X, der höher taktet, fehlen nur fünf Prozent. Wer von einem 5800X3D aufrüstet, erhält satte 75 Prozent mehr Performance in Anwendungen. Das kann sich sehen lassen und ist in jedem Fall spürbar.
Alles schön und gut, die CPU liefert neue Bestwerte und eignet sich als Allrounder für den PC-Alltag. Doch wie schaut es mit der Performance aus? In dieser Disziplin zeigt sich der Quasi-Vorgänger 7950X nicht von seiner besten Seite. Das und mehr finden Sie jetzt auf der kommenden Seite, danach kommen wir zum Fazit.

Bei den Lows ist der 13900K sogar 8% schneller. Mein 5800X3D viel auch ein Stück zurück. Hätte mir doch den 13600K wie geplant holen sollen.
Bei den Lows ist der 13900K sogar 8% schneller. Mein 5800X3D viel auch ein Stück zurück. Hätte mir doch den 13600K wie geplant holen sollen.
Bei mir taktet das CCD ohne 3D-V-Cache maximal auf 4,9 GHz. Trotzdem erreicht er etwa den gleichen Score wie von euch angegeben.
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