[PLUS] Ryzen 9 7950X und Ryzen 7 7700X im Print-Test
PCGH Plus: Die beliebte Ryzen-5000-Serie findet mit Zen 4, Codename Raphael, seinen Nachfolger und bringt PCI-Express 5.0, DDR5, eine neue TDP-Klasse und viele Fragen mit, die wir hier klären. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2022.
Auf dieser Seite
- 1 Mitten in der Nacht
- 2 Ryzen 9 7950X und Ryzen 7 7700X vorgestellt
- 3 Neuer Glanz von Innen
- 4 Die aktuell verwendeten Testsysteme
- 5 Wie PCGH Prozessoren testet und bewertet
- 6 Neue Grundlagen
- 7 Leistungsbeurteilung
- 8 Die Benchmarks
- 9 Auffälligkeiten
- 10 Kaufberatung
- 11 Wie geht es weiter?
- 12 Was Sie noch erwartet
- 13 Testtabelle
Die Kerne der Zukunft
Etwas in eigener Sache: Leider sind die Prozessoren erst relativ spät im PCGH-Testlabor angekommen. Die Zeit hat daher "nur" für den Test, jedoch nicht für einen umfangreichen Tuning- oder Mainboardartikel gereicht. Wir behandeln in diesem Test zwar die Optimierungsmöglichkeiten, weisen aber darauf hin, dass Sie in den kommenden Ausgaben den gewohnten Tuning-Artikel zu Zen 4 vorfinden werden. In dieser Zwischenzeit finden sich sicher auch noch mehr AM5-Mainboards im Testlabor ein, sodass Sie sich ebenfalls auf einen Vergleichstest zum neuen Sockel AM5 freuen können. Wir haben dennoch unser Bestes gegeben, Ihnen einen umfangreichen Überblick über die neue Ryzen-7000-Generation zu verschaffen. Viel Spaß!
Mitten in der Nacht
Morgens um 1 Uhr, am 30.08.22, wo andere Menschen schlafen, hat sich unser CPU-Fachredakteur hingesetzt und die Launch-News für Ryzen 7000 abgetippt. Am 27.09.2022 schließlich brachte AMD in Form von Zen 4 eine komplett neue CPU-Generation auf den Markt. Mit Ryzen 7000, Codename Raphael, beginnt laut den Kaliforniern eine neue Ära des PC-Gamings. Nicht ganz unpassend ist daher auch unser Titel zum Test gewählt worden. Die Schlagworte dafür lauten: Fertigung in 5 nm (TSMC N5), mit einem neuen I/O-Die in 6 nm (TSMC N6), neuer AM5-Sockel mit 1.718 Pins, Unterstützung für PCI-Express 5.0, sowohl für Grafikkarten als auch SSD, sowie der Einsatz von DDR5-Speicher. Die Ryzen-7000-Generation soll insgesamt 29 Prozent leistungsfähiger verglichen mit Ryzen 5000 sein. Diese setzen sich zu 13 Prozent aus der höheren IPC-Leistung und zu 16 Prozent aus dem höheren Single-Core-Boost von bis zu 5,7 GHz zusammen. Die Zahlen beruhen auf der Präsentation von AMD. Die Effizienz will AMD dagegen sogar um bis zu 74 Prozent gesteigert haben. Verglichen wurde hier mit einem Ryzen 9 5950X: Bei einer TDP von 65 Watt soll ein Ryzen 9 7950X bis zu 74 Prozent, bei einer TDP von 105 Watt bis zu 37 Prozent und bei einer TDP von 170 Watt um bis zu 35 Prozent effizienter sein. Generell selbstbewusst zeigt man sich gegenüber der Konkurrenz: Alle Ryzen-7000-Prozessoren sollen den Core i9-12900K überflügeln.
Das sind starke Worte und starke Zahlen. Wir haben Ryzen 9 7950X und Ryzen 7 7700X im Testlabor ordentlich auf die Megahertz gefühlt und klären jetzt, was davon der Wahrheit entspricht und wo das Marketing von AMD zugelangt hat.
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