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    AMDs Ryzen 8000G ... - Das sagt das PCGH-Team dazu

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    [Quelle: PCGH]
    https://www.pcgameshardware.de/Ryzen-7-8700G-CPU-280151/News/Ryzen-8000G-Benchmark-Test-kaufen-oder-nicht-1439650/galerie/3569370/
    [26/11/2021] AMDs Ryzen 8000G … hat für mich drei Facetten, von denen keine glänzt. Die erste ist das klassische APU-Trilemma – abseits des Gamings lahmer als herkömmliche CPUs der gleichen Klasse, in Spielen absolut zu schwach, um als Zockersystem für AAA-Games der nächsten Jahre gekauft zu werden und insgesamt zu teuer gegenüber Einsteiger-Grafikkarten-CPU-Kombinationen oder gar vorhandener/gebrauchter Hardware gleicher Leistungsklasse. Selbst Platz spart man gegenüber einer Low-Profile-GTX-1650 kaum. Die zweite Facette von Ryzen 8000G ist das zweigeteilte Portfolio. 8700G und 8600G bieten Zen-4-Kerne (wenn auch mit wenig Cache), brauchbare Grafikeinheiten etc.. In 8500G und 8300G verstecken sich dagegen langsamer taktende Zen 4c, Schrott-IGPs und mit PCIe 4.0 ×4 kann man nicht einmal Grafikarten nachrüsten – respektive nur auf dem Niveau 15 Jahre alter Core-2-Systeme. Warum Dave sich ein Testmuster dieses tollen Produkts hinter dem Rücken AMDs organisieren musste, kann sich jeder selbst überlegen und wird dabei vermutlich über Facette 3 stolpern: Die Vermarktung von Ryzen 8000. Das fängt beim neuen Verkaufsnamen für diese lahmere Ausgabe der 1,5 Jahre alten 7000er Technik an, setzt sich bei den offiziellen, eher schlecht unterscheidbaren Codenamen „Phoenix“ und „Phoenix“ für die grundverschiedenen Implementationen fort (bei mobile-8000ern heißt identisches Silizium übrigens „Hawk Point“ respektive „Hawk Point“) und endet mit AMDs Launch-Präsentation respektive Info-Material. Das biete haufenweise Werbung mit KI-Beschleunigung und der IGP-Leistung des Ryzen 8700G. Aber erstere fehlt bei zwei von vier Modellen komplett, letztere zu zwei Dritteln. Ebenso unter den Teppich gekehrt wird die beschnittene Erweiterung (auch 8600G und größer haben auch nur 8 Lanes statt 16 wie bei Ryzen 5000) und als allgemeiner „Baseclock“ wird die Leistungsfähigkeit eines einzelnen Zen-4-Kern kommuniziert, obwohl der restliche Chip aus lahmeren Zen 4c besteht. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber bei mir entsteht da der Eindruck, dass Kunden und Presse hinters Licht geführt werden sollen. Und sowas überschattet für mich alle anderen Aspekte eines Produkts.Was im Falle der Desktop-Phoenix irgendwie schade ist – zwar hätten mir für die Nische, in der sie sinnvoll erscheinen, auch ITX-Boards mit mobile-APUs gereicht. Aber AMD bringt wenigstens überhaupt etwas neues, was man von den anderen Desktop-Neuvorstellungen der letzten 6 Monate nicht sagen kann. Nur wurde der Minimal-Fortschritt bei Raptor Lake Refresh halt ab Tag 1 offen in Spec-Tabellen kommuniziert und „Core i-14000“ ist zumindest nie langsamer als „13000“, im Gegensatz zu „Ryzen 8000“ gegenüber „7000“. Das ist für mich der kleine, aber wichtige Unterschied zwischen „schöngeredet“ und „irreführend“.[/WallofFlame] (Torsten Vogel)

    [26/11/2021] AMDs Ryzen 8000G … hat für mich drei Facetten, von denen keine glänzt. Die erste ist das klassische APU-Trilemma – abseits des Gamings lahmer als herkömmliche CPUs der gleichen Klasse, in Spielen absolut zu schwach, um als Zockersystem für AAA-Games der nächsten Jahre gekauft zu werden und insgesamt zu teuer gegenüber Einsteiger-Grafikkarten-CPU-Kombinationen oder gar vorhandener/gebrauchter Hardware gleicher Leistungsklasse. Selbst Platz spart man gegenüber einer Low-Profile-GTX-1650 kaum. Die zweite Facette von Ryzen 8000G ist das zweigeteilte Portfolio. 8700G und 8600G bieten Zen-4-Kerne (wenn auch mit wenig Cache), brauchbare Grafikeinheiten etc.. In 8500G und 8300G verstecken sich dagegen langsamer taktende Zen 4c, Schrott-IGPs und mit PCIe 4.0 ×4 kann man nicht einmal Grafikarten nachrüsten – respektive nur auf dem Niveau 15 Jahre alter Core-2-Systeme. Warum Dave sich ein Testmuster dieses tollen Produkts hinter dem Rücken AMDs organisieren musste, kann sich jeder selbst überlegen und wird dabei vermutlich über Facette 3 stolpern: Die Vermarktung von Ryzen 8000. Das fängt beim neuen Verkaufsnamen für diese lahmere Ausgabe der 1,5 Jahre alten 7000er Technik an, setzt sich bei den offiziellen, eher schlecht unterscheidbaren Codenamen „Phoenix“ und „Phoenix“ für die grundverschiedenen Implementationen fort (bei mobile-8000ern heißt identisches Silizium übrigens „Hawk Point“ respektive „Hawk Point“) und endet mit AMDs Launch-Präsentation respektive Info-Material. Das biete haufenweise Werbung mit KI-Beschleunigung und der IGP-Leistung des Ryzen 8700G. Aber erstere fehlt bei zwei von vier Modellen komplett, letztere zu zwei Dritteln. Ebenso unter den Teppich gekehrt wird die beschnittene Erweiterung (auch 8600G und größer haben auch nur 8 Lanes statt 16 wie bei Ryzen 5000) und als allgemeiner „Baseclock“ wird die Leistungsfähigkeit eines einzelnen Zen-4-Kern kommuniziert, obwohl der restliche Chip aus lahmeren Zen 4c besteht. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber bei mir entsteht da der Eindruck, dass Kunden und Presse hinters Licht geführt werden sollen. Und sowas überschattet für mich alle anderen Aspekte eines Produkts.

    Was im Falle der Desktop-Phoenix irgendwie schade ist – zwar hätten mir für die Nische, in der sie sinnvoll erscheinen, auch ITX-Boards mit mobile-APUs gereicht. Aber AMD bringt wenigstens überhaupt etwas neues, was man von den anderen Desktop-Neuvorstellungen der letzten 6 Monate nicht sagen kann. Nur wurde der Minimal-Fortschritt bei Raptor Lake Refresh halt ab Tag 1 offen in Spec-Tabellen kommuniziert und „Core i-14000“ ist zumindest nie langsamer als „13000“, im Gegensatz zu „Ryzen 8000“ gegenüber „7000“. Das ist für mich der kleine, aber wichtige Unterschied zwischen „schöngeredet“ und „irreführend“.[/WallofFlame] (Torsten Vogel)

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