[26/11/2021] AMDs Ryzen 8000G … finde ich eigentlich ganz knuffig. Im Grunde könnte man sich mit solch einer APU eine kleine konsolen-ähnliche Daddelkiste zusammenbasteln, aktuelle, wenn auch nicht allzu anspruchsvolle Games zocken und das Ganze wahrscheinlich sogar relativ geräuscharm kühlen. Für eine Runde launige Arcade-Klopperei oder so mit den Kumpels hat das Ding ausreichend Leistung, und Pixel zählt nach dem dritten Bier auch niemand mehr. Hätte ich nun neben meinen Kumpels und drei Bier im Kühlschrank auch noch sowas luxuriöses wie einen TV oder gar Platz in meiner Bambushütte am Rande der Zivilisation, wäre das vielleicht eine Überlegung wert. Aber so wie es ist, kann ich von dem einen Ende der Bude bis zum anderen spucken und von nahezu jedem Platz ohne mich zu bewegen den PC erreichen – wozu brauche ich da noch einen anderen? Fürs Klo vielleicht? Aber es gibt ja auch Menschen, die in etwas weniger asketischer Beengung hausen. Und wenn man sich gar ein Spielezimmer leistet, eine Gaming-Cave mit Bar, Riesenfernseher, Heimkino-Anlage, Billard-Tisch und Flipperautomat, warum nicht auch einen kleinen Gaming-PC auf Basis einer neuen Ryzen-APU? Und auch für den (jüngeren, vielleicht noch nicht ganz in unsere Leistungsgesellschaft vernarrten) Nachwuchs könnte ein solcher PC als Einstiegs-Rechner doch außerdem interessant sein, oder? Natürlich nicht nur zum Spielen, sondern zum Lernen – aber für eine Runde Fortnite nach den Hausaufgaben taugt so ein Ding doch auch. Ich könnte persönlich zwar nicht allzu viel mit einer solchen Kiste anfangen, aber mögen tue ich AMDs neues APU-G-Schwader. (Philipp Reuther)