[PLUS] DDR5-Tuning am Beispiel des Ryzen 7 7800X3D: Über 30 % mehr Leistung in Spielen
PCGH Plus: Arbeitsspeicher-Tuning verhilft zu mehr Performance, verkürzt Ladezeiten in Spielen und fordert selbst den Einsteiger heraus, nach dem letzten Prozent Leistung zu jagen. Wir zeigen, wie das funktioniert. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2024.
Im Feuer geschmiedet
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr Leistung aus dem eigenen System herauszuholen. Die nach "neu kaufen" einfachsten sind dabei eine Übertaktung von Prozessor und Grafikkarte. Ein Faktor, der die Performance erhöhen kann, wird jedoch außer Acht gelassen: der Arbeitsspeicher. Seit der Speichercontroller (IMC) in die CPU gewandert ist, entscheidet dessen Güte vorrangig über die Tuning-Möglichkeiten. Spezielle Mainboards mit zwei DIMM-Slots (Apex, Unify X, Tachyon und weitere) sind jedoch in der Lage, einen guten IMC zu unterstützen. Zuletzt kommt es natürlich auch auf die Kühlung an, Sie sollten in einem schlecht belüfteten Gehäuse mit Wärmestau keine Wunder erwarten. Vorrangig beschäftigt sich dieser Artikel mit den Tuning-Möglichkeiten von DDR5-Speicher am Beispiel eines AMD Ryzen 7 7800X3D. Sie können die Ergebnisse jedoch auf andere Prozessoren übertragen, die DDR5-Speicher unterstützen.
Definition der Begriffe und eine Mahnung zur Vorsicht
Wenn wir von "DDR5-6400" sprechen, dann sind damit 6.400 Megatransfers pro Sekunde (MT/s) gemeint, wohingegen der Speicher mit 3.200 MHz arbeitet. Weitere Abkürzungen sind: System on Chip (SoC), Power Down Mode (PDM), Gear Down Mode (GDM), Memory Context Restore (MCR), Extreme Memory Profile (XMP), Extended Profiles for Overclocking (EXPO)und Integrated Circuit (IC).
Des Weiteren ein gut gemeinter Ratschlag der PCGH-Redaktion: Für ernsthafte Ambitionen, den Arbeitsspeicher zu übertakten, benötigt man sehr viel Geduld und am besten ein separates System. Letzteres kann Datenverluste am Hauptsystem verhindern, denn instabile OC-Einstellungen äußern sich oft nicht mit direktem Feedback, sondern können schleichend das Dateisystem zerstören. Der Lohn der Mühe ist ein "rockstabiles" Setting mit sehr viel mehr Performance.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
Kapitel 1: Übersicht, CPU-Limit, Lot-Code, Bedingungen
Kapitel 2: Timing-Tuning, IF-Takt ermitteln, Spannungen
- Erster Schritt: Takt ermitteln
- Zweiter Schritt: RAM-Timings
- Dritter Schritt: Widerstände
Kapitel 3: Feintuning - Gear Down-, Power Down Mode
- Power Down Mode
- Gear Down Mode
- Andere, exotische Sachen
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