AMD Ryzen 7 5800X3D vs. Intel Core i9-12900KS - Effizienz, Frametimes und Fazit
Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Leistungsaufnahme in ausgewählten Benchmarks und prüfen die wichtigen Frametimes im Detail.
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Mithilfe unserer umfangreichen Benchmark-Tests ermitteln wir die Performance aktueller Mehrkern-CPUs von AMD und Intel. Doch wie viel Strom verbraucht eigentlich ein Gaming-PC und welchen Anteil trägt daran die CPU? AMD und Intel gehen verschieden mit dem Thema Stromverbrauch um. Am wichtigsten ist die Verlustleistung, die in der Regel über die Abkürzung "TDP" definiert wird. Sie steht für die thermische Designleistung in Watt und bezieht sich auf den Energieverbrauch unter der maximalen theoretischen Belastung.
Der Stromverbrauch ist kleiner als die TDP bei niedrigeren Lasten. Dieser Wert hat eigentlich gar nichts mit der Leistungsaufnahme zu tun, sondern soll Systemdesignern/Integratoren (OEM) dabei helfen, die korrekte Wahl bei der Kühlung zu treffen. Es herrscht daher Verwirrung um den eigentlichen Stromverbrauch von Prozessoren, da die TDP diesen Wert nicht angibt und Turbo-Modi, wie sie ein jeder moderner Prozessor besitzt, weit davon abweichen können. Wir beschäftigen uns im Folgenden mit den klassischen Werten der CPU-Package-Power und vergleichen alle Prozessoren im Testfeld miteinander in ausgewählten Benchmarks.
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Effizienz: Leistungsaufnahme von 5800X3D und Co.
Wenig überraschend zeigen sich Ryzen 7 5800X und 5800X3D von ihrer effizienten Seite, doch es gibt Überraschungen. Denn gerade ein Core i7-12700K zeigt auf, dass Alder Lake auch sparsam sein kann. Dabei muss man aber beachten, dass der 12-Kerner gegen den 3D-V-Cache-Konkurrenten alt aussieht. Übertaktet man die Intel-Prozessoren mit leistungsfähigerem Arbeitsspeicher, steigt damit auch die Leistungsaufnahme an, im Fall des Core i9-12900KS sogar massiv: 228 Watt in Cyberpunk 2077 oder gar 263 Watt in Total War Troy zeigen die Speerspitze dessen auf, was eine CPU jemals während des Spielens im PCGH-Testlabor verbraucht hat. Es ist damit zwar schön, dass sich die Leistung des Intel-16-Kerners damit steigern lässt, aber in Anbetracht der aktuellen Energiepreise ist das der falsche Weg. Wenn man diese Werte in Relation zum Preis setzt, dann macht man mit dem AMD Ryzen 7 5800X derzeit das beste Geschäft.
Detailbetrachtung der Frametimes
Die "versteckten" P1-Fps sind es, welche die gefühlte Spielbarkeit eines Titels ausmachen. Sie kennen sicherlich die kleinen Nachladeruckler, auf welche Sie beim Spielen manchmal treffen. Jeder dieser kleinen Ruckler lässt die Frametimes in die Höhe schnellen. Doch auch übertriebene Grafikeinstellungen oder generell zu langsame Hardware können für höhere Frametimes sorgen. "Höher" bedeutet bei Frametimes "schlechter", denn je mehr Zeit die Hardware benötigt, die Berechnungen, darunter auch Ihre Eingaben, durchzuführen, desto länger dauert es, bis Sie das Ergebnis auf dem Bildschirm sehen. Unsere vier Prozessoren im Test weisen alle eine überdurchschnittliche hohe Leistung auf, die Frametimes sind daher alle als sehr niedrig anzusehen. Der Vergleich zeigt allerdings grafisch auf, wann schneller Arbeitsspeicher in Kombination mit einem sehr hohen Takt Vorteile bringt, und wann ein Ryzen 7 5800X3D dank seines Cache in Führung liegt.
Letzteres zeigt sich am deutlichsten in F1 2021. Dank DirectX 12 wird die Rennsimulation sehr effizient beschleunigt: Die Frametimes sind nicht nur niedriger im Vergleich mit dem getunten Core i9-12900KS, sondern zeigen auch weniger Ausschläge auf. Ganz klar für Intel sprechen die Frametimes in Total War Troy: Mythos. Mithilfe von RAM-OC lassen sich die Graphen deutlich glätten. Ein X3D ist hier zwar flotter als ein 5800X, doch gegen die Kern-Übermacht kann AMD nicht bestehen.
Fazit: Viel Cache hilft nicht immer, viele Kerne schon
Es gibt kaum einen Titel, der nicht vom 3D-Cache profitiert. Allerdings ist die Skalierung mal außerordentlich gut, wie in F1 2021, und mal nicht nennenswert, wie in Crysis 3 Remastered. Intel zeigt mit dem Core i9-12900KS auf, wie man fehlenden Cache ausgleichen kann: mit viel Takt und besonders schnellem Speicher. Dies wird vom AMD-Konkurrenten aber mit einer sehr hohen Leistungsaufnahme erkauft. Was ist mit Ihnen? Würden Sie lieber in mehr L3-Cache oder in schnelleren Arbeitsspeicher investieren? Was glauben Sie, ist zukunftsfähiger? Schreiben Sie es uns in die Kommentare.

Was natürlich jetzt direkt den nächsten Wunsch an [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] auslösen könnte mal nur RAM OC ohne die TDP Grenze zu lockern zu messen.
Kurz gesagt: Der Mehrverbrauch beim 12900KS kommt tatsächlich durch das RAM-OC zustande, nur beim Troy-Benchmark hat das offene Limit noch etwas "geholfen".
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Habe aber keinen KS, sondern nur ein K Prozessor und der läuft auf Stock, sowie auch meine RTX 3080 Grafikkarte.
Es handelt sich hierbei um 3440x1440 P. Habe aber nur DDR4 verbaut, keine DDR5.
Laut dem Test sind es um die 74 FPS mit dem 5800x3d. Mit dem KS etwa 59-71 FPS (je nach Konfiguration).
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Es ist eine gute Wahl, keine Frage, aber ob man es als besten Kauf ansehen kann, ist wieder eine andere Sache.
Denn ein System sollte nach seinen Bedürfnissen aufgebaut werden und manchmal zählen nicht nur Games dazu. Es kommt auch ganz darauf an, wie ein System bei sich stehend laufen wird. Ich zum Beispiel nutze einen Monitor mit UWQHD und einen UHD Fernseher und daher läuft mein System dann auch mit meinen eigenen Settings und Bedürfnisse.
Natürlich gibt es auch Games wo die Grafikkarte nicht voll ausgelastet wird, aber der Prozessor auch nicht groß gefordert wird. Wie in diesem Beispiel wo die Grafikkarte nicht voll ausgelastet ist, der Prozessor aber auch nur bei 45 Watt herumdümpelt. Der Prozessor wird in diesem Beispiel auch nicht groß gefordert, obwohl man auch von einem CPU-Limit ausgehen müsste.
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Hier wird es sogar noch deutlicher.
Grafikkarte 44% und Prozessor nur bei 65 Watt.
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Mein Prozessor würde aber auch die 100-110 Watt (im CPU-Limit) aufbringen, wenn der richtig gefordert wird.
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Dann bist du nämlich in einem partiellen GPU / Engine / Bandbreiten Limit und somit wäre ein CPU Test der dadurch limitiert wird, eben kein CPU Test mehr.