Ryzen 5700X3D im Test: Benchmarks
Quelle: PCGH
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Ryzen 5700X3D im Test: Benchmarks

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Wie gut schlägt sich der AMD Ryzen 5700X3D in Spiele-Benchmarks?

Die PCGH-Redakteure waren wieder fleißig und haben an einem neuen Testparcours für Prozessoren getüftelt. Herausgekommen ist ein spannender Vergleich mit insgesamt 27 Einzeltests, von denen 25 für den neuen Index-Wert Verwendung finden. Die übrigen zwei Benchmarks bilden dagegen die IPC-Leistung sowie die Performance im GPU-Limit ab. Letzteren nutzen wir zur Veranschaulichung der Effizienz im GPU-Limit - eine spannende Frage, die bei der Kaufberatung eine große Rolle spielt. Die Betrachtung begleitet ein Effizienz-Vergleich unter allen CPUs. Wenn Sie sich genauer dafür interessieren, wie PCGH Prozessoren testet, dann finden Sie ab jetzt dazu alle Informationen auf der letzten Seite.

AMD Ryzen 7 5700X3D: Benchmarks (Spiele)

AMD Ryzen 7 5700X3D: Benchmarks (Anwendungen)

AMD Ryzen 7 5700X3D im PCGH-CPU-Index 2024

Wie alle anderen X3D-CPUs für den Sockel AM4 ist auch ein Ryzen 7 5700X3D nicht zum Arbeiten designt worden. PC-Spieler sind hier im Fokus und die bekommen auch etwas für ihr Geld. Gegenüber dem alten Hasen 5800X3D büßt ein 5700X3D kaum Leistung ein. Die 400 bis 500 MHz, die unter Last fehlen, machen sich natürlich trotzdem bemerkbar, jedoch nicht auf den ersten Blick. Wie unser erweiterter P1- und P0.2-Frametime-Index aufzeigt, lässt der neue Achtkerner vor allem bei den Frametimes gegenüber dem höher taktenden 5800X3D Federn: Acht Prozent Unterschied bei durchschnittlicher Framerate, jedoch satte bis zu 11 Prozent bei den für Spieler wichtigen Frametimes. Das macht den Ryzen 7 5700X3D damit zwar immer noch schneller als jede Zen-3-CPU ohne erweiterten L3-Cache, lässt den Achtkerner jedoch gegenüber der Konkurrenz alt aussehen. Schon ein deutlich günstiger Intel Core i5-13400F ist im Hinblick auf die Frametimes in der Lage, den Ryzen 7 5700X3D in Schach zu halten. Für einen 5800X3D muss Intel schon den deutlich mächtigeren Core i7-12700K auspacken.

Die beste Framerate nützt nichts, wenn die Frametimes unruhig sind. In dieser Disziplin zeigt ein 5700X3D die bisher größte Schwäche aller X3D-CPUs auf.Auch gegenüber den kürzlich erschienen Ryzen-APUs der Phönix-Generation, Ryzen 8000G, steht ein 5700X3D nicht gut da und kann sich lediglich bei der durchschnittlichen Leistung um elf Prozent absetzen - bei den wichtigen Frametimes dagegen liegt ein Ryzen 7 8700G vorn (mit 16 MiByte L3-Cache, wohl bemerkt!). Im für diese CPU relativ unwichtigen Anwendungsindex setzt man sich auf eine Stufe mit dem Ryzen 7 7500F, der jedoch mit sechs Kernen nicht nur günstiger, sondern auch sparsamer (und moderner) daherkommt. Ebenfalls interessant: AMD kann mit dem 5700X3D nicht die Spieleleistung des Ryzen 5 5600X3D schlagen. Das liegt daran, dass der Sechskerner unter Last höher taktet. Macht sich ein Spiel nichts aus Kernen, liegt der Sechskerner vor dem 5700X3D, was erstaunlicherweise immer noch ziemlich oft der Fall ist.

Insgesamt ist ein Ryzen 7 5700X3D damit immer noch angenehm schnell in Spielen. Die geringen Taktfrequenzen unter Last machen sich jedoch bemerkbar, wenn es darauf ankommt. Die beste durchschnittliche Framerate nützt nichts, wenn die Frametimes unruhig sind. In dieser Disziplin zeigt der Achtkerner die bisher größte Schwäche aller X3D-Prozesssoren von AMD auf. Da Sie den 5700X3D nicht übertakten können, können Sie gegen diesen Umstand höchstens schnelleren Arbeitsspeicher verbauen. Doch dafür benötigt man Kenntnisse, wie man den Arbeitsspeicher optimiert und die hat lange nicht jeder.

Auf der kommenden Seite dreht sich alles um die Effizienz des AMD Ryzen 7 5700X3D. Wir haben die Leistungsaufnahme über verschiedene Szenarien getestet und bilden wie gewohnt die Fps-pro-Watt-Bereiche in Spielen ab. Auch der spannende und noch relativ neue Vergleich im GPU-Limit bei Cyberpunk 2077 befindet sich auf der kommenden Seite.

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  1. Seite 1 Test-Übersicht
  2. Seite 2 Benchmarks
  3. Seite 3 Effizienz
  4. Seite 4 Fazit und Wertung
  5. Seite 5 Erweiterte Informationen zu PCGH-CPU-Tests
    • Kommentare (178)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Acidius82 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Rottweiler
        Ich auch, aber warum taktet der max. auf 4,05GHz ?

        Nun, weil das der einzige Unterschied zum 5800X3D ist.
      • Von Acidius82 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Rottweiler
        Ich auch, aber warum taktet der max. auf 4,05GHz ?

        Nun, weil das der einzige Unterschied zum 5800X3D ist.
      • Von Rottweiler Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Tests lesen soll Wissenslücken schließen, könnte man mal ausprobieren
        Ja, sollte es.
        Die Frage (auf die es im Test keine Antwort gibt)
        sollte man ebenfalls richtig lesen.
        5700x3d sollte doch mit 4,1GHz takten und nicht mit 4,05GHz
        Die 50MHz sind mir egal, ich wollte es einfach wissen und verstehen.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Tests lesen soll Wissenslücken schließen, könnte man mal ausprobieren
      • Von Rottweiler Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Acidius82
        Aus den 16 € Preisdifferenz sind aktuell 268 € Preisdifferenz geworden. Ich hab mich für den 5700X3D entschieden.
        Ich auch, aber warum taktet der max. auf 4,05GHz ?
      • Von Acidius82 PC-Selbstbauer(in)
        Aus den 16 € Preisdifferenz sind aktuell 268 € Preisdifferenz geworden. Ich hab mich für den 5700X3D entschieden.

        Hat jemand die CPU mit dem BeQuiet Pure Rock 2 Black laufen? Funktioniert das gut? Sie soll ja recht warm werden.
      Direkt zum Diskussionsende
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