Core i9-11900K - Neuer Die-Shot mit ausführlichen Bezeichnungen versehen

11
News Sören Diedrich Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Core i9-11900K - Neuer Die-Shot mit ausführlichen Bezeichnungen versehen
Quelle: Intel (Screenshot: PCGH)

Intel hat im Rahmen der digitalen CES das neueste Gaming-Topmodell Core i9-11900K angekündigt. Die Rocket Lake-S-CPU soll bei der Singlecore-Leistung sogar AMDs Ryzen 9 5950X schlagen. Auch ein erster Die-Shot wurde gezeigt, der sich natürlich rasch in den Weiten des Internets verbreitete. Nun hat sich ein Twitter-Nutzer die Mühe gemacht, die einzelnen Sektionen des Chips genau zu beschriften.

Intel hatte auf dem Gaming-Markt schon einfachere Tage. Damals, als AMD den Core-CPUs nur leidlich etwas entgegenzusetzen hatte, konnte man sich auf dem Performancevorsprung ausruhen und musste nur noch reagieren statt agieren, sobald der Rivale den Versuch unternahm, etwas an diesen Verhältnissen zu ändern.

Doch seit die Ryzen-CPUs erstmals die Bühne betraten, hat sich das Bild gewandelt, und 2021 muss Intel auf der CES-Präsentation betonen, dass die neue Rocket Lake-S-CPU, der Core i9-11900K, mindestens auf Augenhöhe mit AMDs Ryzen-Topmodellen ist, bei der Singlecore-Performance sogar ein Stück voraus. Passend dazu zeigte man auch erstmals einen Die-Shot des neuen Chips, der nur ein paar Tage später schon genauestens analysiert wurde.

GT1-iGPU genehmigt sich viel Platz

Dieses Bild des neuen Chips verbreitete sich natürlich rasend schnell durchs Internet und wurde auch mit dem Aufbau des Tiger-Lake-U-Chips verglichen. Besonders deutlich werden hierbei die Unterschiede bei der Unterbringung der platzfressenden iGPU. Während bei Tiger Lake-U die noch größere GT2-Variante der Gen12 Xe-LP-iGPU verbaut wird, kommt beim Core i9-11900K die kleinere GT1-Variante zum Einsatz, die dennoch einen großen Teil der Fläche für sich beansprucht.

Jeder der "Cypress"-CPU-Kerne ist mit 512 KB L2-Cache ausgestattet, der L3-Cache beträgt beim kommenden Achtkerner 16 MB, die in acht 2 MB-Stücke aufgeteilt sind. Der Uncore-Part des Chips fällt äußerst groß aus, was vor allem an den insgesamt 20 PCIe 4.0-Lanes liegen dürfte. Wer sich den beschrifteten Die-Shot selbst genauer anschauen möchte, findet das Bild im Anhang an diesen Artikel. Die Markteinführung des Core i9-11900K wird für die erste Jahreshälfte 2021 erwartet.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
11
    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Dieser DIE Shot gefällt mir trotzdem. Das sieht schon irgendwie alles lecker aus.
        Und egal was Intel machen wird: Hoffentlich verschwindet der klassische monolithische Aufbau nicht, solange die Leute nicht eine vom Bedarf unabhängige, sichere Stromversorgung haben und es einen Bedarf für CPUs mit ausgereiften Tiefschlaffunktionen gibt.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Dieser DIE Shot gefällt mir trotzdem. Das sieht schon irgendwie alles lecker aus.
        Und egal was Intel machen wird: Hoffentlich verschwindet der klassische monolithische Aufbau nicht, solange die Leute nicht eine vom Bedarf unabhängige, sichere Stromversorgung haben und es einen Bedarf für CPUs mit ausgereiften Tiefschlaffunktionen gibt.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Incredible Alk
        Hmmm ja wenns das gibt auf jeden Fall - dann frage ich aber ernsthaft warum man wenn man sowieso nen neuen Chip macht nicht PCIe4.0 gleich mit integriert. Man könnte an den Stellen manchmal den Eindruck haben, Intel WILL gradezu hinterherhängen.
        Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Sockel 1200 eh schon tot war als er noch nicht mal veröffentlicht wurde. Intel setzt auf Alder Lake -- alles davor ist egal.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        aber für acht Upstream-Ports bei unveränderter oder gar erweiterter Downstream-Funktionalität braucht es neues Silizium.
        Hmmm ja wenns das gibt auf jeden Fall - dann frage ich aber ernsthaft warum man wenn man sowieso nen neuen Chip macht nicht PCIe4.0 gleich mit integriert. Man könnte an den Stellen manchmal den Eindruck haben, Intel WILL gradezu hinterherhängen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Jup, das ist auch mein gesicherter Stand. Zusätzlich noch die "bis zu"-Angaben aus der Ark, aber mit denen kann man ja eher wenig anfangen. Beim bisherigen Silizium war das Problem halt, dass Down- zu Upstream-Lanes umfunktioniert wurden. Somit hatte man von letzteren nur noch 20 Stück, was im Server natürlich immer noch besser ist als 24 von denen keine einzige genug Uplink-Bandbreite für 50 G Verbindungen nach außen hat. Aber im Desktop, wo man gegebenenfalls noch einmal vier HSIOs für extra USB 3.0 (jetzt 3.1? Oder 3.2?) und sechs für SATA abzweigt, steht man dann am Ende mit LAN, WLAN und einem ×4-Slot da. Verdächtigerweise haben sehr viele Z590-Designs auch deutlich reduzierte Erweiterungskapazitäten, aber ohne Blick auf die Platinen selbst oder zumindest ein Blockschaltbild kann ich nicht zuverlässig eingrenzen, welche Ports nativ, welche über Hubs/Switches realisiert und welche geshared sind => Ich kann im Moment nicht sagen, wieviele Ports der Z590 insgesamt hat. Sonst gäbe es schon längst ein Special zur neuen Plattform. Aber es könnte sich sowohl um ein neues Design handeln als auch um einen Cannon Point, der via Firmware zwei 10G-USB-3.x-Gen2-HSIOs zu einem Gen2x2 alias USB 3.2 vereint. Und zu den kleinen Modellen lässt sich gleich gar nichts sagen.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        ×8-Uplink konnte Coffee Point bereits, auch wenn es nur von einigen wenigen Xeon-Systemen genutzt wurde
        Oh wow, das wusste ich bisher gar nicht.

        Ich hab übrigens meine Antwort auf diese Folie bezogen
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Damit die Bestätigung für das bereits geleakte Blockschaltbild
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk