Einstellungen vorm Start, Spieleauswahl und Technik-Infos zum Original
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Einstellungen vorm Start, Spieleauswahl und Technik-Infos zum Original

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Retro Games The Spectrum: Zusätzliche Einstellung vor dem Spielstart

Bevor Sie das erste auf dem Retro Games The Spectrum installierte Spiel starten, sollten Sie sich wie ich noch die Optionen vornehmen. Nach dem Betätigen der kleinen Space-Taste unten rechts öffnet sich das Optionsmenü mit den Unterpunkten "Anzeigenoptionen", "Sprache" und "Erweiterte Einstellungen". Die für die Spielgrafik wichtigsten Einstellungen finden Sie im Menü "Anzeigenoptionen". Hier entscheiden Sie zuerst, ob Sie lieber scharfe Pixel oder simulierte Scanlines, also die Optik eines CRT-Monitors sehen möchten. Bei letzterer klassischen Optik werden die Ecken der Pixel leicht abgerundet dargestellt. Diesen Grafikeffekt bevorzuge ich allerdings nicht.

Im Menü<strong> </strong>'Anzeigenoptionen' entscheiden Sie, ob Sie lieber scharfe Pixel oder die Optik eines CRT-Monitors beim Zocken wünschen (Simulierte Scanlines). Bei letzterer werden die Ecken der Pixel leicht abgerundet dargestellt. Quelle: Retro Games Im Menü "Anzeigenoptionen" entscheiden Sie, ob Sie lieber scharfe Pixel oder die Optik eines CRT-Monitors beim Zocken wünschen (Simulierte Scanlines). Bei letzterer werden die Ecken der Pixel leicht abgerundet dargestellt. Im nächsten Schritt legen Sie die Rahmengröße in sechs Stufen je nach Ihrem Geschmack fest. Ich entscheide mich für ein rahmenloses Retro-Zock-Vergnügen (Stufe 0) und nutze einen schwarzen Hintergrund. Wem der zu unauffällig und unspektakulär ist, der hat die Auswahl aus 12 weiteren, teils bunten, teils auch mit Motiven verschönerten Hintergründen. Vergessen Sie abschließend nicht, die Option "Erweiterte Farben" einzuschalten. Damit aktivieren Sie die ULAplus-Farben, wenn diese von einem Spiel unterstützt werden.

Wer es beim Erststart versäumt hat, die richtige Sprache einzustellen, kann dies unter "Sprache" in den Optionen nachholen. Bis auf den Wechsel zum klassischen Modus rufen Sie die Optionen unter "Erweiterte Einstellungen" eher selten auf. Diese werden dazu benötigt, die Musiklautstärke festzulegen (Systemeinstellungen) und zu bestimmen, ob der Retro Games The Spectrum im Karussell-Modus oder klassischen Modus startet (Boot-Modus). Dazu werden Systeminformationen und rechtliche Hinweise zu den Spielen angezeigt, und Sie können hier auch das Gerät herunterfahren sowie auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

48 Spiele mit 80er-Retro-Grafik Inside

Der Retro Games The Spectrum würde sich sicher gut in einer Vitrine als Ausstellungsstück machen. Das ist aber bestimmt nicht der Grund, warum Retro Games die Neuauflage des revolutionäreren Heimcomputers der 1980er-Jahre auf den Markt bringt. Der The Spectrum soll Retro-Fans und Nostalgikern wie mir ein authentisches Zocker-Gefühl liefern. Zu diesem Zweck spendiert man ihm 48 ikonische Spiele (Übersicht mit Packshot), die damals zur Zeit des C64-Konkurrenten richtig angesagt waren.

The Spectrum: 11 populäre ZX-Spectrum-Spiele (8 Bit)

Zu diesen originalen und in den 80er-Jahren sehr populären ZX-Spectrum-Spielen, deren Screenshots Sie in der Galerie oben finden, gehören: Alien Girl, Army Moves, Game Over 2, The Great Escape, Head Over Heels, The Hobbit, Manic Miner, Match Day 2, Phantis, Saboteur! Remastered und Target Renegade. Dazu kommen mit Avalon, Horace goes Skiing, Way of the Exploding Fist, Spellbound und The Lords of Midnight Titel, die sicher nicht nur mir als ZX-Spectrum-Fan in guter Erinnerung geblieben sind.

Insgesamt gefällt mir diese Auswahl wirklich gut. Sie bedient einerseits eine Vielfalt an Genres wie Arcade, Action, Sport, Jump'n'Run, Beat'em Up, Strategie und verschiedene Arten von Adventures. Andererseits stehen die gewählten Spiele repräsentativ für die 8-Bit-Grafik, die mit 80er-Jahre-Heimcomputern wie dem ZX Spectrum 48K und 128K überhaupt realisierbar waren. Beide Modelle bieten nämlich keine Sprites im Hardware-Sinn, daher müssen kreative Softwarelösungen entwickelt werden, um diesen Mangel auszugleichen.

Der ZX Spectrum verfügt jedoch über einen linearen Bildschirmspeicher, den Entwickler direkt manipulieren können. Sie laden die Pixel-Daten für einen Sprite in den Speicherbereich, der den entsprechenden Bildschirmkoordinaten entspricht. Da der mit 3,5 GHz taktende Prozessor alle Grafikoperationen in der Software ausführen muss, sind Animationen und Sprite-Bewegungen aufwendig und können die Performance des Spiels stark beeinflussen. Trotz dieser technischen Einschränkungen haben viele Spiele des ZX Spectrum, wie Sie hier sehen, für ihre Zeit beeindruckende Sprite-basierte Animationen.

ZX Spectrum 48K und 128K: Technische Details

Der ZX Spectrum 48K, der 1982 auf den Markt kam, war mit einem Zilog-Z80A-Prozessor mit 3,5 MHz ausgestattet. Wie in der Produktbezeichnung erkennbar, verfügt er über 48 Kilobyte Arbeitsspeicher und einen ROM mit 16 Kilobyte Kapazität. Sein Grafiksystem bot eine Auflösung von 256 × 192 Pixeln mit 15 Farben, wobei jedoch pro 8-×-8-Pixelblock nur zwei Farben verwendet werden konnten. Der Sound war rudimentär, wurde von der CPU berechnet und über einen einfachen internen Lautsprecher ausgegeben. Auch das kostete Performance.

Der Retro Gaming The Spectrum ist ein technisch modernisierter Sinclair ZX Spectrum 48/128K. Der verfügte über einen Zilog-Z80A-Prozessor mit 3,5 MHz und 48 Kilobyte RAM. Quelle: PCGH Der Retro Gaming The Spectrum ist ein technisch modernisierter Sinclair ZX Spectrum 48/128K. Der verfügte über einen Zilog-Z80A-Prozessor mit 3,5 MHz und 48 Kilobyte RAM. 1985 stellte Sinclair eine verbesserte Version, den ZX Spectrum 128K, vor. Dieses Modell hatte weiterhin einen Zilog-Z80A-Prozessor, arbeitete jedoch mit 128 KiB RAM und einem doppelt so großen ROM von 32 KB. Die Grafikauflösung blieb zwar unverändert, aber durch den erweiterten Speicher und neue Funktionen konnten komplexere Inhalte dargestellt werden. Der 128K brachte zudem erhebliche Verbesserungen im Soundbereich, da ein AY-3-8912-Soundchip für dreikanalige Tonausgabe sorgte. Zusätzlich bot das Gerät einen MIDI-Ausgang.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Retro_Leo Komplett-PC-Käufer(in)
        Hab das Ding relativ spät bekommen, glaub damals gebraucht auf einem Flohmarkt von meiner Mutter mitbekommen.... war so 12 Jahre alt und null Plan wie was wo.... mit einem kleinen Monitor war das alles spannend aber es gab halt kein Internet wo man nachlesen konnte also ein Buch geschnappt.... dann hatte ich mein erstes Spiel gestartet... es war ein Text Only RPG "Sie befinden sich in einem Raum. östlich ist eine Tür und westlich ein Balkon, wo möchten Sie hingehen?"

        Knapp 1 Jahr später konnte ich von einem Kind aus der Nachbarschaft einen C64 ergattern und dann ging die Party ab.... das waren noch Zeiten
      • Von Retro_Leo Komplett-PC-Käufer(in)
        Hab das Ding relativ spät bekommen, glaub damals gebraucht auf einem Flohmarkt von meiner Mutter mitbekommen.... war so 12 Jahre alt und null Plan wie was wo.... mit einem kleinen Monitor war das alles spannend aber es gab halt kein Internet wo man nachlesen konnte also ein Buch geschnappt.... dann hatte ich mein erstes Spiel gestartet... es war ein Text Only RPG "Sie befinden sich in einem Raum. östlich ist eine Tür und westlich ein Balkon, wo möchten Sie hingehen?"

        Knapp 1 Jahr später konnte ich von einem Kind aus der Nachbarschaft einen C64 ergattern und dann ging die Party ab.... das waren noch Zeiten
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Jaaa, die 80er Jahre waren schon eine tolle Zeit.
      • Von Gamer1970 Software-Overclocker(in)
        Naja, ist schon cool für jene, die früher mal einen hatten und der alten Zeiten wegen nochmal was mit machen wollen oder in die Vitrine stellen. Einer meiner besten Freunde hatte damals einen Speccy, und der konnte damit so schnell programmieren, daß einem schwindlig wurde beim zugucken. Das Ding hab ich ja immer belächelt wegen der Grafik und des Sounds, aber das war schon ziemlich clever gemacht. Durch die vielen technischen Einschränkungen hat man sich viele Tricks zunutze gemacht, um Dinge damit zu realisieren, die normalerweise nicht möglich gewesen wären. Auch das Programmieren war clever gelöst auf den Kaugummitasten, mit den ganzen Abkürzungen (ähnlich wie die Abkürzungen beim C64-Basic, als Tastenkombinationen bzw. speziellen Tasten).

        Ich find die Dinger aber ziemlich teuer. Dann lieber ein Original (in meinem Fall einen C64 mit Software). Meistens taugen die wenigen beiliegenden Spiele auch nicht viel, bis auf noch weniger Ausnahmen.
      • Von nikozx10 Schraubenverwechsler(in)
        Das war mein aller erster. Die Spiele habe ich mit Kassetten installiert. Es war schon krass. Dieser Ton beim installieren, unvergessliche Zeiten. Und dann das man nicht speichern konnte. Aber Spaß hat es gemacht. 😍
      • Von Registrierzwang Software-Overclocker(in)
        TheC64 von der gleichen Firma hat es ja schon vorgemacht, mit funktionierender Tastatur kommt das Produkt einfach besser an, als ohne (und nur als Box mit ähnlich aussehendem Gehäuse).
        Echte Retro-Fans holen sich allerdings immer ein echtes Gerät, wobei das jahrelang einfach war, jetzt geht's etwas schwerer (auf ebay.co.uk auf jeden Fall noch machbar).
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