Ataris erster Computer und: Die Wurzeln der Gamescom (PCGH-Retro, 29. August)

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Ataris erster Computer und: Die Wurzeln der Gamescom (PCGH-Retro, 29. August)
Quelle: PC Games Hardware

Ataris erster Computer und die erste Games Convention in Leipzig - das geschah am 29. August. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

… 1979: Bislang verkaufte Atari lediglich Spielekonsolen und Arcade-Maschinen - nun wagt der Videospiele-Pionier den Einstieg in den wachsenden Markt der Heimcomputer, um dem Apple II Konkurrenz zu machen: Am 29. August 1979 beginnt Atari mit der Auslieferung der Rechnermodelle 400 und 800. Der Atari 400 ist für den Heimanwender und vor allem zum Spielen gedacht, läuft mit 1,77 bis 1,79 MHz und bietet anfangs 8 KiByte RAM. Das Modell 800 richtet sich auch an professionelle Anwender, es ist unter anderem mit 16 KiByte RAM ausgestattet. Beide können mehrere Farben darstellen - das ist zu dieser Zeit nicht selbstverständlich. Die Preise beginnen in Deutschland bei relativ günstigen 2.500 Mark für den 400er und 3.500 Mark für den Atari 800. Wirklich bekannt werden Ataris Rechner aber erst später mit den XL-Modellen - und natürlich mit dem ST.

Links zum Thema
- Die wichtigsten Spielekonsolen und Heimcomputer der Geschichte

… 2002: Die Cebit hatte sich Anfang der Neunzigerjahre des letzten Jahrhunderts zu einem wahren IT-Moloch entwickelt. Dutzende von Hallen waren zumeist voll belegt und selbst an banalen Messeständen gab es lange Schlangen, nachdem das Them PC in der Mitte der Gesellschaft angekommen war. Die Organisatoren überlegten daraufhin, wie man sowohl den Fokus verbessern als auch das Umfeld an die jeweilige Klientel besser anpassen könnte. Viele Geschäftsleute beschwerten sich zudem über die als zu laut empfundenen, eher Gaming-orientierten Aufbauten und so trennte man die klassische Cebit als Fachmesse von der Cebit Home; letztere fand nur zweimal statt und wurde, nachdem sie im Jahre 2000 wegen der Expo nach Leipzig verlegt werden sollte, aufgrund mangelnden Ausstellerinteresses komplett abgesagt. Das hinterlassene Loch konnte die Cebit, welche sich nun auch wieder für privat Interessierte öffnete, jedoch nicht stopfen und so wurde 2002 die Games Convention in der traditionellen Messestadt Leipzig ins Leben gerufen. Die Games Convention fand von 2002 bis 2008 in Leipzig statt, bevor sie in der Kölner Gamescom eine Art inoffiziellen Nachfolger fand - offizielle Gründe für den Vorzug der Rheinmetropole gegenüber der sächsischen Stadt waren die zentralere Lage sowie die bessere Infrastruktur.

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von bigmolly454 Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von harl.e.kin
        Und der wahre Grund warum die GC nach Köln abwandern musste, ist das ein in Köln sitzender Publisher ne Menge Geld gezahlt hat um die Messe vor der eigenen Haustür zu haben. Die Messe ist in Leipzig groß groß geworden und das hat man bei der BUI nicht gern gesehen. Es kann nicht sein das da im Osten was gutes erfolgreiches entsteht. Bestes Beispiel zur Zeit die Diskusionen um Rasenballsport Leipzig im Profifußball. Aber das jetzt näher zu beleuchten gehört nicht hierher.
        Dem ist leider so, die Gamescom ist durch Massive Bestechung von Leipzig nach Köln gewandert. Es durfte nicht sein das sich erfolgreich eine Computerspiel Messe in Leipzig etablierte. Ich habe früher die Amiga Messe in Köln besucht das war okay mit dem unfassbaren Umzug nach Köln ist für mich Köln gestorben und wird es bleiben. Seitdem besuche ich regelmäßig die CAGGTUS in Leipzig. Dieses Event ist der Gamescom voll überlegen und wünsche den Leipzigern alles Gute und macht weiter so.
      • Von bigmolly454 Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von harl.e.kin
        Und der wahre Grund warum die GC nach Köln abwandern musste, ist das ein in Köln sitzender Publisher ne Menge Geld gezahlt hat um die Messe vor der eigenen Haustür zu haben. Die Messe ist in Leipzig groß groß geworden und das hat man bei der BUI nicht gern gesehen. Es kann nicht sein das da im Osten was gutes erfolgreiches entsteht. Bestes Beispiel zur Zeit die Diskusionen um Rasenballsport Leipzig im Profifußball. Aber das jetzt näher zu beleuchten gehört nicht hierher.
        Dem ist leider so, die Gamescom ist durch Massive Bestechung von Leipzig nach Köln gewandert. Es durfte nicht sein das sich erfolgreich eine Computerspiel Messe in Leipzig etablierte. Ich habe früher die Amiga Messe in Köln besucht das war okay mit dem unfassbaren Umzug nach Köln ist für mich Köln gestorben und wird es bleiben. Seitdem besuche ich regelmäßig die CAGGTUS in Leipzig. Dieses Event ist der Gamescom voll überlegen und wünsche den Leipzigern alles Gute und macht weiter so.
      • Von Oppenheimer Software-Overclocker(in)
        Zitat von dr_ulkram
        Die Messe in Köln hieß damals (90er) schlicht "Computer", meine ich. Es war eine Zeit lang eine Art inoffizielle Amiga-Messe, aber es gab auch immer Anbieter für andere Systeme dort.
        In den 90´er Jahren hieß die Veranstaltung in Köln : AMIGA Messe
        Dort war meiner einer anno Dazumal 3 x (1989/1991/und 1993) wenn ich mich nicht irre) live und in Farbe Vorort ...
        Inkl. Autogramm von Chris Hülsbeck auf das Cover der "Shades" CD
      • Von AUTOEXECBAT Komplett-PC-Käufer(in)
        "Die Preise beginnen in Deutschland bei relativ günstigen 2.500 Mark für den 400er und 3.500 Mark für den Atari 800."

        Das war 1979 unfassbar viel Geld. Ab 7000 DM gab es damals einen Neuwagen. Ok, keinen Mercedes oder BMW aber einen 2CV oder einen Käfer. Und damit war man der König bei seinen Freunden die per Anhalter unterwegs waren.

        Mein erster Computer war ein Atari 800XL und den verdanke ich nur meinem (leider mittlerweile verstorbenen) Onkel Kurt der damals bei einer Funk/Fernsehzeitschrift arbeitete und deshalb ordentlich Prozente von Atari bekam. So holten wir das Gerät damals in der berühmten Bebelallee 10 in Hamburg ab. Ja, lange ist es her aber kaum stand das Ding in meinem Zimmer wusste ich, dass das eine sehr intensive Liebe werden würde. Liegt heute übrigens noch im Keller.
      • Von Alderson-RApID
        Nach dem VCS 2600 (1978) hatte ich auch einen 800XL. Ein Spezi hatte den ST zum Musik machen (Cubase).
        Den 400 gibt´s jetzt als Mini (siehe Link).

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      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich hatte bei einen Schulfreund so im Jahr 1984 das erste mal Bekanntschaft mit einen Atari Heimcomputer gemacht.
        Das war ein Atari 800 XL. Atari Konsolen hatte ich selber.
        Als Heimcomputer hatte ich aber 1986 den C-64 zum 10. Geburtstag geschenkt bekommen.
        Der war deutlich populärer. Und es gab viel mehr Spiele dafür.
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