Sony beendet nicht nur die Produktion physischer Spielemedien, sondern verhindert mit rein digitalen Angeboten auch den Gebrauchtmarkt. Das bringt die Video Game History Foundation auf den Plan.
Sony ist seit gestern stark in den Nachrichten präsent. So hat man für die Playstation am Mittwoch das Ende physischer Spielemedien ab 1.1.2028 verkündet. Außerdem wird der Playstation Store für die PS3 und die PS Vita sukzessive geschlossen. Neue Käufe sind dann nicht mehr möglich, gekaufte Inhalte sind noch auf "absehbare Zeit" herunterladbar.
Deutliche Kampfansage Richtung Sony
Doch das ist noch nicht alles. Im PCGH-Forum haben sich schon über 150 Kommentare angesammelt, der Tenor ist tendenziell negativ. Einer der Hauptgründe dürfte der Gebrauchtmarkt sein, der bei digitalen Käufen komplett entfällt, wenn die Spiele erst einmal an den Account geknüpft sind. PC-Spieler, die auf Steam oder den Epic Games Store setzen, sind den Kummer bereits gewohnt. Nur GoG bietet eine Alternative, aber auch nur für PC-Spieler. Einen anderen Aspekt liefert der Director der Video Game History Foundation, Frank Cifaldi. Er sieht Piraterie als einzigen Weg, Spiele für die Zukunft zu erhalten.