PCGH-Retro: Was passierte am 8. Mai?

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Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers. Heute: Was geschah am 8. Mai?

Der 8. Mai ist zwar von weltgeschichtlicher Bedeutung, schließlich endete an diesem Tag im Jahre 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa. Doch in der Computerwelt passierte an diesem Datum nichts allzu Entscheidendes - weshalb wir nur einen kleinen Überblick geben:

...1997: Mit dem Powerbook 2400c stellt Apple mal wieder ein neues Macintosh-Notebook vor, darin eine 180-MHz-CPU und 16 MiByte RAM. Das ist nichts Besonderes, wohl aber die Entstehung dieses Modells: Es wurde entworfen und wird gefertigt von IBM - also jener Firma, gegen deren PCs Apple seit Jahren und mit immer weniger Erfolg kämpft und die man 1984 im berühmten Macintosh-Werbespot noch als das Böse darstellte.

Der Strategic Commander war langfristig kein Erfolg, obwohl sein Konzept durchaus Vorteile brachte. Für Shooter war er jedoch völlig ungeeignet. Quelle: Microsoft Der Strategic Commander war langfristig kein Erfolg, obwohl sein Konzept durchaus Vorteile brachte. Für Shooter war er jedoch völlig ungeeignet. ...2000: Zum fünften Geburtstag der "Sidewinder"-Reihe von Spiele-Eingabegeräten stellt Microsoft auf der E3 drei neue Produkte dieses Namens vor: den Joystick Force Feedback 2, das Teamspeak-Headset Game Voice und den Strategic Commander, ein merkwürdiges mausartiges Gerät, mit dem sich vor allem Strategiespiele komfortabel steuern lassen sollen. Die Besonderheit: Der Strategic Commander selbst bleibt fest auf dem Tisch liegen, bewegt wird nur die obere Hälfte. Das Konzept setzt sich allerdings nicht durch, ein paar Jahre später stampft Microsoft die komplette Sidewinder-Reihe (vorläufig) ein.

...2006: Auf der E3 präsentiert Sony den Controller der kommenden Spielekonsole Playstation 3. Dieser sieht zwar aus wie jener der PS2, enthält aber keine Vibrationsfunktion ("Rumble") - dafür jedoch einen Bewegungssensor. Viele sehen darin einen Versuch, das innovative Konzept der konkurrierenden Nintendo Wii zu kopieren, während die fehlende Rumble-Funktion auf einen Lizenzstreit um diese Technologie zurückgeführt wird. Sony allerdings behauptet etwas anderes: Rumble sei einfach uninteressant. Zwei Jahre später - der Lizenzstreit ist beendet - werden dann plötzlich doch wieder vibrierende Gamepads ausgeliefert.

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