Was passierte heute im Jahre ...?
Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers. Heute: Was geschah am 24. Juni?
Der Celeron D - sein Nachfolger auf Core-Basis heißt wieder einfach nur "Celeron".
...2004: Er ist eine Tradition seit den Tagen des Pentium 2: die Billigversion der aktuellen Intel-Prozessorriege, der Celeron. Und dieser fällt je nach Generation mal langsamer, mal schneller aus; die letzte Version auf Pentium-4-Basis gehörte mit ihren kleinen L2-Caches und geringen Taktfrequenzen eher zu den langsameren Exemplaren. Doch diese werden an diesem 24. Juni abgelöst: durch den Celeron D. Er basiert auf dem Prescott-Kern des Pentium 4 und erhält mit 256 KiByte doppelt so viel L2-Cache wie der Vorgänger, außerdem bekommt er einen 533er FSB und läuft anfangs mit bis zu 2,8 GHz - damit ist der Celeron D ein durchaus respektabler Einsteigerchip mit teilweise guter Übertaktbarkeit. Der Name des Einkerners allerdings - das "D" steht für "Desktop" - führt zu Verwirrung, als ein Jahr später der Pentium D eingeführt wird: Bei diesem steht das "D" nämlich für "Dualcore".
