PCGH-Retro: Apple beerdigt den "Toaster"
Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers. Heute: Was geschah am 3. Juli?
Seine Form und das ungewöhnlich platzierte CD-Laufwerk brachten dem Cube den Spitznamen "Toaster" ein.
...2001: Er stand ganz im Zeichen des neuen Apple-Designs: der Power Mac G4 Cube. Die ganze Hardware des Apple-Rechners steckte in einem kompakten Würfel aus Acryl und wurde ohne Lüfter gekühlt - gut durchdacht, ungewöhnlich klein, erfrischend anders und dabei technisch durchaus leistungsfähig. Der Rechner gewann viele Preise für sein Design und fand sich sogar im New Yorker Museum für Moderne Kunst wieder. Nach dem Erfolg des Imacs und der übrigen Apple-Kreationen, die unter Steve Jobs zweiter Unternehmensführung entstanden, rechneten viele mit einem weiteren Hit - doch der Cube wurde zum Flop: Er war teurer als andere G4-Macs, kaum erweiterbar und musste anfangs ohne CD-Brenner auskommen; nicht einmal 150.000 Exemplare wurden verkauft, die Apple-Aktie verlor an Wert. Und so findet der Cube nicht einmal ein Jahr nach seiner Einführung am 19. Juli 2000 sein Ende: An diesem 3. Juli 2001 legt Apple den Würfel auf Eis.
