PCGH-Chronik: Was passierte heute im Jahre ...?
...1987: Atari
Der Pentium mit der viel beworbenen MMX-Technologie
verschafft sich neben der erfolgreichen ST-Heimcomputer-Reihe und den Konsolen ein weiteres Standbein: Auf der CES stellt die Firma eigene IBM-PC-Klone vor. Mit Preisen ab 500 Dollar versucht man das Image, gute Leistung für wenig Geld zu bieten, auch auf den PC-Markt zu übertragen. Schon 1991 stellt Atari die PC-Fertigung jedoch wieder ein.
...1997: Intel präsentiert die letzte Ausbaustufe des ersten Pentium-Prozessors: den Pentium MMX. Er bringt die namensgebende Befehlssatzerweiterung MMX mit, die vor allem Multimedia-Anwendungen beschleunigen soll - der Performance-Vorsprung des Modells gegenüber dem MMX-losen Vorgänger ergibt sich aber überwiegend aus den vergrößerten Caches und architektonischen Verbesserungen, die der Pentium MMX vom professionellen Pentium Pro erbt. Der Chip läuft mit 200 und 166 MHz, später erscheint noch ein 233-MHz-Modell; höher getaktete Pentium-Prozessoren bleiben dem Mobilbereich vorbehalten.
...2002: IBM gibt bekannt, sich aus der Fertigung von Desktop-PCs zurückzuziehen und die Fabriken in den USA und Europa an die Firma Sandmia-SCI zu verkaufen. Dieses Outsourcing ist der erste Schritt auf dem Weg zum vollständigen Rückzug aus diesem Markt, den der PC-Erfinder IBM Jahre später mit dem Verkauf des gesamten PC-Geschäfts an Lenovo vollendet.