Microsofts erste Maus und Nvidias letzter G80 (PCGH-Retro, 02. Mai)

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Microsofts erste Maus und Nvidias letzter G80 (PCGH-Retro, 02. Mai)
Quelle: PC Games Hardware

Microsoft bringt die erste Maus der Firmengeschichte, AMD den Athlon 64 mit San Diego-Kern und Nvidia den letzten Aufguß des legendären G80-Chips - das geschah am 02. Mai. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

… 1983: Software wird in diesen Tagen noch meist per Tastatur gesteuert - Kommandos mit einer Maus zu erteilen ist für die meisten völlig neu; dieses Bedienkonzept wird schließlich erst ein Jahr später mit Apples Macintosh populär. Dennoch erkennt man bei Microsoft die Zeichen der Zeit und stellt an diesem 2. Mai die erste Microsoft-Maus vor. Das unscheinbare Gerät mit zwei grünen Tasten und serieller Schnittstelle soll der später folgenden Textverarbeitung "Word" für MS-DOS auf die Sprünge helfen; zunächst liegt immerhin ein Programm bei, das dem Nutzer den Umgang mit dieser Art von Geräten auf spielerische Weise beibringen soll. Ein Erfolg ist das Gerät allerdings nicht - das gilt erst für die Nachfolgeversion, die ein Jahr später erscheint und vor allem deutlich leiser zu Werke geht. Dennoch: Der Einstieg Microsofts in den Markt für Eingabegeräte ist gemacht.

… 2005: Der Athlon 64 befindet sich bereits auf der Überholspur und am heutigen Tage bohrt AMD den Kern noch einmal auf. Nach Clawhammer, Newcastle, Winchester und Venice soll es der nach wie vor im 90-nm-SOI-Prozess bei AMD selbst hergestellte San Diego für den Sockel 939 richten. Während die anderen Parameter mit den sonstigen A64-Prozessoren übereinstimmen, fallen Cache und somit auch Transistorzahl größer aus. Mit 1.024 kiB Level-2-Cache werden die 114 Mio. Transistoren auf 115 mm² untergebracht und als Athlon 64 3500+ bis 4000+ bei Taktraten von 2,2 bis 2,4 GHz verkauft.

… 2007: Im vergangenen November hatte Nvidia die ersten DirectX-10-GPUs auf Basis des G80 veröffentlicht und stante pedes die Leistungskrone zurückerobert. AMD hat sich mit der Vorstellung der HD 2900 XT Zeit gelassen und so besteht der Status Quo bis zu diesem 2. Mai, an dem Nvidia noch einmal nachlegt und die Geforce 8800 Ultra für 699 Euro auf den Markt bringt.Gegenüber der 8800 GTX werden die Taktraten von 575e/1350s/900m Megahertz auf 612/1.512/1.080 MHz erhöht und der Kühler leicht überarbeitet. Um die Takte erreichen zu können, setzt Nvidia auf die neue A3-Revision der ansonsten unveränderten G80-GPU, welche auch Geforce 8800 GTX, GTS/640 und GTS/320 antreibt.AMD steht nun vor dem Problem, einem nochmals schnelleren Portfolio gegenübertreten zu müssen - und entscheidet sich später für eine durchaus kreative Lösung.

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    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kaimanic Software-Overclocker(in)
        Die grünen Tasten der Maus finde ich äußerst praktisch. Da fällt das Moos nicht auf, dass sich nach ein paar Jahren...Moment...was soll das heißen, die waren ursprünglich nicht grün? OMG!
      • Von Kaimanic Software-Overclocker(in)
        Die grünen Tasten der Maus finde ich äußerst praktisch. Da fällt das Moos nicht auf, dass sich nach ein paar Jahren...Moment...was soll das heißen, die waren ursprünglich nicht grün? OMG!
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        *seufts*
        Man wäre das 2021 witzig wenn man eine RTX 3090 zu einem Preis von ~810€ kaufen könnte.
        Ua. Corona & Mining werden auch weiterhin wohl dafür Sorgen das das so bleibt
      • Von DF_zwo PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Oklino
        Die erste ist wohl von Xerox gewesen (dein erster Link). Aber die Redakteure haben sich ja noch mit der Formulierung "erste Maus der Firmengeschichte (von MS)" gerettet. Was aber dennoch nen unangenehmen Beigeschmack hat, ist "die Zeichen der Zeit erkannt"... Gates hat nie die Zeichen der Zeit erkannt, sondern alles was nicht bei 3 aufm Baum war geklaut, kopiert und versucht zu Geld zu machen... mehr nicht. Der Typ war nicht der Supervisionär wie er gerne beschrieben wird...
        Du hättest es bestimmt besser gemacht als er. Ach... warte mal.
      • Von BeaverCheese Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Kondar
        ...und die Abstände wann eine neue generation erscheind werden immer länger.
        Von der GTX 980 zur GTX 1080 waren es ~2,5 Jahre.
        Möööööööp. Falsch!

        Es waren etwas mehr als 1,5 Jahre.
      • Von Bevier Volt-Modder(in)
        Zitat von Kondar
        ...und die Abstände wann eine neue generation erscheind werden immer länger.
        Von der GTX 980 zur GTX 1080 waren es ~2,5 Jahre.
        Zwar ging es von der RX 480 zur RX 580 deutlich scheller aber hier würde ich nicht mal von nem Refresh sprechen; die paar Mhz mehr...
        Das Problem sind hier vor allem die Fertigungsgrößen. Damals wurden kleinere Strukturgrößen alle 1,5 bis 2 Jahre geschaffen aber wie lange hingen wir auf 28 nm fest? Jetzt stehen wir aber wieder vor dem selben Ärgernis, denn nach 16/14 nm sind so bald keine echten Fortschrtte zu erwarten. Die 12 nm, in denen Volta vorraussichtlich gefertigt werden soll, ist auch nur ein etwas aufgemotzter 16 nm FinFET, die Strukturen darauf schrumpfen aber nicht, auf selber Fläche wird es nicht mehr Transistoren geben. Für mehr Leistung müssen also noch höhere Taktraten her oder eben größere Chips. Wobei wir bei den 16 nm schon die maximale Große erreicht hatten, die noch wirtschaftlich ist: 600 mm² beim P100. Hier erwarte ich dann auch bei Volta, also dem V100 nicht viel mehr Leistung.
        Der GV102 könnte dann die vollen 600 mm² ausschopfen, GV104 wird dann auf etwas über 400-450 mm² wachsen und der GV106 könnte auch um runde 100mm² größer ausfallen, um die Abstände etwa gleich zu halten. Aber anders wird es kaum funktionieren...

        Zur Maus, interessant aber bei dem unergonomischen Monster bekomm ich schon vom Ansehen eine Sehnenscheidenentzündung ^^
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