Microsofts bestes Geschäft (PCGH Retro, 27. Juli)
Microsofts bestes Geschäft - das geschah am 27. Juli. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
…1981: Es ist der wohl größte Coup der Softwaregeschichte: Am 27. Juli 1981 kauft Microsoft der kleinen Firma Seattle Computer Products für 50.000 US-Dollar sämtliche Rechte am Betriebssystem 86-DOS ab, auch QDOS genannt. Zuvor hatte Microsoft dem Computerriesen IBM versprochen, ein Betriebssystem für deren kommenden Personal Computer zu liefern, aber selbst keines im Angebot. QDOS ist ein Klon des sehr verbreiteten Systems CP/M. Mit minimalen Änderungen, die der QDOS-Entwickler und neue Microsoft-Angestellte Tim Paterson auf IBMs Wunsch vornimmt, liefert Microsoft das Betriebssystem später an IBM, wo es als PC-DOS verkauft und bald zu einem gigantischen Erfolg wird. Doch Microsoft darf das System als MS-DOS auch selbst anbieten und verkauft es bald an die zahllosen Hersteller von PC-Nachbauten. DOS begründet auf diese Weise Microsofts Position als größten Anbieter für Betriebssysteme. Es dauert einige Jahre, bis auch IBM begreift: Die wahre Macht über den PC hat nicht sein Erfinder, sondern der Software-Lieferant.
…1993: Der Jahrestag des oben beschriebenen, besten Geschäfts in der Firmengeschichte scheint Microsoft zumindest symbolisch etwas wert zu sein, denn am selben Tag zwölf Jahre später veröffentlicht man mit Windows NT 3.1 und damit das erste Windows, welches auf der namensgebenden neuen Technologie (NT = New Technology) basiert und die zwölf Jahre alten DOS-Zöpfe abschneidet.
…2006: Intels Veröffentlichung der Core-2-Duo-Reihe und der damit erfolgte Auszug aus dem Tal der Netburst-Tränen ist uns einen gesonderten Artikel wert.
…2010: An diesem Tage kündigt Nvidia die Quadro-Karten basierend auf der gerade in den Gamer-Markt entlassenen Fermi-Architektur an. Gerade für Designer und andere Anwender, die mit enorm komplexen Modellen hantieren müssen, sind geometriestarken Fermi-Quadros ein willkommenes Upgrade - auch die bis zu 6 GiByte Videospeicher verhelfen großen Datenmengen wie sie im Workstation-Bereich vorkommen, zu einem enormen Leistungsschub.


Mal sehen, was Zen so drauf hat.
Der Technologievorsprung hat sich bis heute immer weiter vergrößert.
Beim Sockel 7 hatte AMD einen schnellen K6-III (Pentium Pro-Kern) als Gegenstück.
Der lief sehr lange sehr gut.
Die Technologie machte zu der Zeit riesige Sprünge.
So verkleinerte sich die Strukturbreite von 800 auf 250nm in 4 Jahren.
Dafür brauchen wir heute 8 Jahre und mehr.
Der Athlon hat dann den ersten Sieg über die übermächtigen Intels errungen und mit dem 1 GHz Prozessor wohl den ewigen Meilenstein im MHz-Rennen gesetzt.
Das Alpha-Bus Protokoll war verdammt schnell und gab den benötigten Geschwindigkeitsschub.
Dann schlug das Imperium mit den Core Prozessoren zurück und außer AMD hat das niemand überlebt.
Eigentlich war die Konkurrenz vorher schon weg.
Cyrix bastelte irgendwelche Media-CPUs und IDT war verkauft.
Von dem Tiefschlag mit den Core-CPUs hat sich AMD bis heute nicht erholt.
Mal sehen, was Zen so drauf hat.
Stimmt , aber ich erinnere mich noch an die ersten Pentiums (Gen. 60/90/133 usw.) und an deren MMX Nachfolger. Diese waren auch lange Zeit DAS Maß aller Dinge. Oder irre ich mich da ?
Ja ja, die Core-2-Duo CPUs, AMD hat sich bis heute nicht von dem Trauma erholt, das war der ultimative Wendepunkt für Intel.
Der Technologievorsprung hat sich bis heute immer weiter vergrößert.