Intel führt den 80386 ein (PCGH-Retro, 17. Oktober)

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Intel führt den 80386 ein (PCGH-Retro, 17. Oktober)
Quelle: PC Games Hardware

Intel führt den 80386-Mikroprozessor ein - das geschah am 17. Oktober. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1985: Im Jahre 1984 bringt IBM eine neue PC-Generation heraus, den PC-AT, und in ihm steckt Intels neuer 16-Bit-Prozessor 80286, der natürlich zum 8086/8088 und zum selten eingesetzten 80186 kompatibel bleibt. Obwohl er technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, bringt der 286er seinem Hersteller Rekordumsätze ein.

Schon im Jahr darauf, also 1985, präsentiert Intel den 80386 mit zeitgemäßer 32-Bit-Technik. Im Gegensatz zum iAPX432 wird der 386er gut angenommen, in zahlreichen Rechnern von Compaq, IBM und anderen Herstellern ist er zu finden. Während der 286er nur 16 MiByte Arbeitsspeicher adressieren konnte, schafft der 386 dank 32-Bit-Technik theoretisch 4 GiByte RAM - genau wie alle 32-Bit-CPUs nach ihm bis hin zum Pentium 4. Wie einige seiner Vorgänger bietet Intel auch den 80386 in einer simpleren und günstigeren Version an, den 386SX mit nur 16 Bit breitem Datenbus; zur Unterscheidung von seinem kleinen Bruder wird der reguläre 386 in 386DX umbenannt.

Erst 1989 folgt die Weiterentwicklung des 386ers, der 80486 alias i486. Er bringt erstmals einen integrierten L1-Cache sowie einen mathematischen Co-Prozessor mit, den man bis dato nachrüsten und in einen separaten Sockel stecken musste. Der 486 ist der erste Prozessor, der Befehle fließbandartig ("pipelined") verarbeitet und intern mit einem höheren Takt läuft als extern. Auch ihn gibt es als schnellen DX, als günstigeren SX ohne Co-Prozessor sowie in zahlreichen anderen Varianten von 16 bis 100 Megahertz. Sein Erfolg ist beispiellos, er dominiert den PC-Markt jahrelang, nicht zuletzt durch die 1991 gestartete "Intel inside"-Kampagne.

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    • Kommentare (70)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schrotti Software-Overclocker(in)
        Ich kam vom Bund 1992 (21) und kaufte mir von der Abfindung einen Quelle-PC mit einem 486er SX-25, 4 MB RAM, einer OAK Grafikkarte mit sagenhaften 256Kb VRAM und das blöde Golf Spiel lief nicht, weil die Grafikkarte Müll war.
        Hab dann auf Anraten meines Kumpels eine ET4000 gekauft und war ab da super zufrieden.
      • Von Schrotti Software-Overclocker(in)
        Ich kam vom Bund 1992 (21) und kaufte mir von der Abfindung einen Quelle-PC mit einem 486er SX-25, 4 MB RAM, einer OAK Grafikkarte mit sagenhaften 256Kb VRAM und das blöde Golf Spiel lief nicht, weil die Grafikkarte Müll war.
        Hab dann auf Anraten meines Kumpels eine ET4000 gekauft und war ab da super zufrieden.
      • Von Cernan68 Freizeitschrauber(in)
        Das war mein erster PC, mit dem ich sogar schon Geld verdienen konnte, Damals für einen Freund Fotos für Werkstatthandbücher Grafiken nachgezeichnet. Sagenhafte 100 MB Festplatte (die nach dem Verkäufer niemals voll wird), Grafikkarte, 8 bit Soundkarte und einen 15 Zoll Bildschirm dazu. Gut dass sich die Technik so weiterentwickelt hat, ich werd den Kasten nicht vermissen.
      • Von Registrierzwang Software-Overclocker(in)
        Zitat von madamc
        AW: Intel führt den 80386 ein (PCGH Retro 17. Oktober)

        Damals war man als PC Benutzer noch ein Aussenseiter. Heute ist man falls man sein Interesse die Jahre über halten konnte ein Profi unter Milliarden Noobs
        Den ersten Satz kann ich bestätigen. Den zweiten Satz hingegen nicht.
        Denke über 99% aller PC-Besitzer und auch PC-Modder haben keine Ahnung davon, was tatsächlich im PC abläuft, d.h. angefangen von den Grundlagen (wie funktioniert eine CPU, von Neumann Architektur vs Harvard Architektur, welche CPU-Teilbereiche sind für was genau zuständig, wie funktionieren Adressdekoder, was ist ein Bus-System, wie funktioniert dynamisches RAM, was ist ein BUS-Protokoll, wie funktioniert ein Betriebssystem usw usw) bis zu den Feinheiten reicht es halt nicht, nur die Namen der Bauteile/Komponenten und deren grobe Funktion im PC zu kennen. Echte Profis können sich einen einfachen Computer selbst bauen und müssen Mainboards nicht fertig kaufen
        Für mich sind das also alles Anwender, nicht Profis.
      • Von Schrottbold Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Swiffer251
        Bitte das Kommentar von Boris Schneider zum Test von "Chuck Yeagers AFT" aus der Happy Computer lesen
        Der letzte Satz ist gut "Die C-64 Version soll nochmals besser sein" Naja,ruckeln ohne Ende und viel niedrigere Auflösung. Habs aber oft gespielt
      • Von ToZo1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Die Kampagne hat damit wohl nichts zu tun gehabt ... .

        Es gab auch Aufkleber "Intel Outside" - vor allem am Mac und Amiga: .
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ja, ich hatte einen Informatikstudenten und Amiga-Nerd mit 'nem Amiga3000 damals als Zimmernachbarn in der WG. Das erste womit der meinen i486-DX50 PC ausm MediaMarkt - auf den ich damals so stolz war - verhunzt hat, war genauso ein Aufkleber. Das zweite war übrigens nach unserer LAN-Vernetzung das Ausführen des "Ping des Todes". Nachdem ich ihm freundlich erklärte, was dann mit seinen Festplatten während seiner Vorlesungen passieren wird, wenn er das nochmal tut, hat er das nie wieder getan.
        Aber wie bei den meisten dieser Fanatikern kippen diese irgendwann still und heimlich um. 1 Jahre später haben wir uns super verstanden und uns dann gemeinsam die Teile für unsere neuen intel Pentium133er Eigenbau-PCs mit SCSI und Matrox Millenium bei Wave bestellt.
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