Fairmarket: Fall des letzten Ebay-Gegners (PCGH-Retro, 17. September)
Der Fall von Fairmarket - das geschah am 17. September. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1999: Vier Jahre nach seiner Gründung im September 1995 ist das Online-Auktionshaus Ebay eines der bekanntesten Angebote im Netz. Zahlreiche Konkurrenten versuchen sich auf dem wachsenden Markt der Online-Auktionen, doch keiner erreicht ansatzweise die Größe des Marktführers. Das soll anders werden am 17. September 1999: An diesem Tag verbünden sich Microsoft, Dell, Lycos, Excite@Home und über hundert weitere Unternehmen mit dem Auktionshaus Fairmarket, um gemeinsam einen Ebay-Gegner auf die Beine zu stellen: das Fairmarket Auction Network. Auf jeder Seite des Auktionsnetzes sollen Nutzer auch Angebote der übrigen Seiten finden können, egal ob auf MSN.com oder Lycos.com; durch die enorme kombinierte Reichweite aller Teilnehmer soll Ebay mit seinem Marktanteil von rund 80 Prozent die Führerschaft streitig gemacht werden. Die Erwartungen sind hoch, am Tag der Ankündigung sinkt der Wert der Ebay-Aktie um fast 10 Prozent. Doch der Plan geht nicht auf - das Fairmarket Auction Network bleibt erfolglos, Ebay erweist sich als uneinholbar. Nach und nach ziehen sich die Partner aus dem Netzwerk zurück. Im Jahr 2001 ist es endgültig aus mit dem Auktionsnetz, 2003 werden die Reste von Fairmarket verkauft - an Ebay.
Links zum Thema:
• Die Geburt von Ebay (PCGH Retro)
• Ebay: Neues Design, keine Versandkosten mehr

Als Käufer habe ich Zugriff auf internationale Angebote, meistens deutlich unter den Preisen von Amazon. Ich kaufe oft Dinge aus China und UK und da wird die Verzollung meistens über eBay unkompliziert abgewickelt. Wenn ich bei eBay einen Artikel kaufe, habe ich ihn gekauft. Bei Kleinanzeigen muss ich erst einmal abwarten, ob der Verkäufer diesen Artikel überhaupt noch verkauft. Oft bekommt man dann auch nur eine Nachricht, dass nicht über Kleinanzeigen Direktkauf verkauft word sondern nur über PayPal Freunde und Familie.
Auch als Verkäufer ist diese Plattform meine erste Wahl. Marktplätze in Foren sind quasi tot und KLeinanzeigen ist einfach das Shithole überhaupt. Selbst wenn ich als Privatverkäufer meine 10% noch abdrücken müsste, würde ich das immer noch gerne tun. Ich erreiche mit meinen Angeboten Käufer in ganz Europa. Dann kommt noch hinzu, dass die meisten eBay-User wissen, was sie tun und einen Artikel ohne Gelaber einfach kaufen. Was man auf Kleinanzeigen für Gespräche führen muss, um ein Kleinteil für 20 EUR zu verkaufen. Und es ist ja nicht so, als könne man über eBay die Verkäufer nicht anschreiben. Allerdings haben Dialoge auf eBay Hand und Fuß und es geht nicht um "letsde breis".
Ich bin auch seit mehreren Jahren eBay Plus Kunde. Die 20 EUR pro Jahr habe ich eh nach ein paar Monaten über Bonuspunkte wieder drin. Amazon Prime habe ich seit entsprechender Zeit nicht mehr. Bei Prime bekomme ich gegen eine Zusatzgebühr eine Leistung, die ansonsten im Online Shopping inzwischen Standard sind. Die Lieferzeiten ohne Prime sind schon recht frech und konkurrieren mit Shops bei denen man besser nichts bestellt.
Ist das so? Mich kostet Kleinanzeigen Zeit, Nerven und Geduld angesichts all der "Was letzte Preis"-Volltrottel.
noch nicht einmal Mitglied im erlauchten Klub der Pfeifen hier.
Also bisschen mehr Respekt!
Da verkauf ich meinen Scheiß lieber woanders.
Da verkauf ich meinen Scheiß lieber woanders.
90%+ aller Anfragen kann man in die Tonne kloppen.
* unverschämte Gegenangebote
* Letzer Preis
* Ware noch da?
usw.