35 Jahre id Software: Der zweite Shooter brachte nur 5.000 US-Dollar ein

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35 Jahre id Software: Der zweite Shooter brachte nur 5.000 US-Dollar ein
Quelle: Id Software

Der Entwickler hinter Doom, Quake und Wolfenstein, id Software, feiert seinen 35. Geburtstag mit Einblicken in die frühen Jahre. Zu Wort kommen Legenden wie John Carmack und John Romero.

Am 1.2.1991 wurde id Software in Texas gegründet. Damals schlossen sich John Carmack, John Romero, Tom Hall und Adrian Carmack (übrigens nicht verwandt mit John) zusammen, um nach dem Erfolg von Commander Keen (Vertrieb per Shareware über Apogee) den nächsten Schritt zu gehen. Das Wort "id" stand ursprünglich für "ideas from the deep" (IFD), später war aber der Bezug zu "Es" aus der Psychoanalyse von Freud bestimmend.

Catacomb 3D als zweiter id-Shooter

In einem Video zum 35. Geburtstag geht es um Catacomb 3D, der zweite First-Person-Shooter nach Hovertank One, der 1991 erschien. Damals finanzierten sich die Jung-Entwickler noch damit, dass sie für Softdisk bzw. Gamer's Edge Diskettenspiele innerhalb kürzester Zeit entwickelten, die dann von Kunden im Abo bezogen wurden. Die Entwickler bekamen deshalb auch "nur" 5.000 US-Dollar für Catacomb 3D, das heute als Meilenstein gilt. Der Begriff FPS war noch gar nicht gefestigt und Techniken wie Texture Mapping liefen zuvor nur auf teuren Workstations von Silicon Graphics, wie PC Gamer anmerkt. Erst Catacomb 3D und Ultima Underworld machten die Technik auch auf Endkunden-PCs salonfähig.

Catacomb 3D lief unter MS-DOS mit EGA-Grafik und war schon das dritte Spiel der Serie, aber das erste mit 3D-Grafik. Und das begeisterte auch die Entwickler selbst, wie John Carmack im Video bestätigt. Eine seiner schönsten Erinnerungen an die Entwicklung ist, wie Adrian Carmack "fast vom Stuhl gefallen wäre, als er sich direkt vor einem Troll umdrehte". Damit wäre für die Entwickler klar gewesen, dass man auf dem richtigen Weg sei - weg von kleinen Sprites, hin zu einem neuen Spielstil. Und so war dann auch der Weg frei für Wolfenstein 3D, den "Urvater der Ego-Shooter" laut John Romero. Der Titel kam 1992, wurde 1993 beschlagnahmt und erst 2019 bzw. 2022 wieder "freigegeben" - dank Sozialadäquanz. 1992 brachte id noch Spear of Destiny, 1993 folgte dann Doom 1.

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Wir empfehlen das komplette Video, das auf dem Account von John Romero veröffentlicht wurde und in dem alle Gründer von id Software zu Wort kommen.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dockaboo Kabelverknoter(in)
        Die Auflösung konnte man noch weiter reduzieren wenn der Rechner zu schwach war. Trotzdem geil
      • Von Dockaboo Kabelverknoter(in)
        Die Auflösung konnte man noch weiter reduzieren wenn der Rechner zu schwach war. Trotzdem geil
      • Von Kindercola Software-Overclocker(in)
        Wolfenstein: ET

        soviele Stunden versenkt
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        DOOM und Ultima Underworld, ja, das waren noch Zeiten.
        Die ganzen indizierten Games wie Wolfenstein und Mortal Kombat hatte man auch, selbst wenn man noch nicht einmal volljährig war.
        Wann kommt jemand auf die Idee und bringt eine Mod dafür raus, dass man statt auf Hitler auf eine Orange ballern darf?
      • Von Batze1 Komplett-PC-Käufer(in)
        John Carmack war für mich damals der erste Superstar der Gaming Szene. Jeder wollte seine Spiele haben und jedes Studio seine Engine.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Spiele von idSoftware war für mich in den 1990er Jahren einer der am öftesten gespielten Spiele. Von daher alles gute zum Geburtstag und weiterhin alles Gute
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