Ryzen 4000G-CPUs - MSI beweist OC-Potential der neuen Prozessoren
Dass sich die frisch gestarteten Ryzen 4000G-CPUs auch außerordentlich gut übertakten lassen, ist nach all den Leaks und Hinweisen der vergangenen Monate keine Überraschung. Wie groß das OC-Potential in freier Wildbahn wirklich ist, zeigen nun Ergebnisse von MSI, die der Hersteller - natürlich nicht uneigennützig - präsentiert hat.
Ab heute sind die Ryzen 4000G-Prozessoren offiziell erhältlich - zumindest in Komplett-PCs. Da verwundert es nicht, dass sich der Mainboard-Hersteller MSI in Sachen PR ins Zeug legt. Diesmal handelt es sich jedoch nicht um irgendwelche stylisch aufbereiteten Werbeplakate, sondern um Ergebnisse aus einer ganzen Reihe an Overclocking-Versuchen mit den neuen AMD-CPUs - und die können sich durchaus sehen lassen.
Dass die neuen AMD-Chips eine gute Übertaktbarkeit aufweisen, war bereits vor Release bekannt. Um die OC-Tauglichkeit der hauseigenen Mainboards ins Rampenlicht zu stellen, hat sich MSI die neuen Rechenwerke geschnappt und mit Hilfe von Flüssigstickstoff an den Taktreglern gedreht. Auch den Arbeitsspeicher hat man dabei zu Höchstleistungen gezwungen, schließlich stellt dieser besonders in Verbindung mit den neuen Ryzen-CPUs und deren monolithischem Aufbau einen wichtigen Leistungs-Baustein dar.
DDR4-Höhenflüge
MSI konnte den Ryzen 7 Pro 4750G im B550 Gaming Carbon WiFi auf knapp 5,8 GHz beschleunigen. Auf Seiten des Arbeitsspeichers erreichte man beim bekannten Memtest-Benchmark stolze DDR4-5500MT/s beziehungsweise DDR4-4000MT/s mit 128 GiB verbautem Speicher. Hierfür verwendete man das X570 Godlike. Der Ryzen 5 Pro 4650G und das X570 ACE kamen auf DDR4-5400, der Ryzen 3 Pro 4350G und das X570 Godlike konnten den DDR4-Speicher sogar auf 6118 MHz befördern.
Bildergalerie
Alle Resultate hat MSI in Form von Screenshots festgehalten. Es wird spannend sein zu sehen, welche Ergebnisse in Zukunft mit den neuen AMD-CPUs in den Händen von unabhängigen OC-Experten erreicht werden.

auch im Laptop wo die CPU hingehört....
Nicht umsonst ist der typische maximale Boost von AMD auf 4,4Ghz festgesetzt worden.
AMD ist schließlich bekannt dafür, bereits von Haus aus eher ans Limit zu gehen und Otto Normalverbraucher nicht mehr wirklich viel Spielraum mitzugeben.
Ich glaube nicht, dass sich bei der Fertigung von Renoir überhaupt grundlegend irgendetwas geändert hat, und durch eine etwas besser laufende Fertigung sind sicherlich nur kleine Taktsteigerungen möglich, die man in Becnhes dann fast schon eher als normale Abweichung interpretieren könnte.
Nicht zu vergessen, wieviele CPUs da vorselektiert wurden um am Ende solche Ergebnisse zu erreichen...