Rockstar gegen Gewerkschaft: Entlassene GTA-6-Entwicklern dürfen auf Entschädigung hoffen
Der Rechtsstreit um 34 gekündigte Rockstar-Mitarbeiter geht in die nächste Runde. Möglicherweise bekommen die Ex-Rockstar-Mitarbeiter weiter Geld, solange der Gerichtsprozess läuft.
Im vergangenen Jahr entließ Rockstar Games insgesamt 34 Mitarbeiter, weil sie geheime Informationen zu GTA 6 im Discord-Server einer Gewerkschaft ausgeplaudert haben sollen. Die Betroffenen sehen sich hingegen als Opfer einer Gewerkschaftsbekämpfung. Nun dürfen die Ex-Mitarbeiter auf finanzielle Übergangszahlungen hoffen, solange der Fall vor Gericht ist.
Britische Gewerkschaft kämpft für entlassene Rockstar-Mitarbeiter
Aktuell läuft der Fall um die insgesamt 34 entlassenen Rockstar-Mitarbeiter, von denen 31 aus Großbritannien stammten, vor einem britischen Gericht. Die Gewerkschaft "Independent Workers' Union of Great Britain (IWGB)" fordert nun eine einstweilige Anordnung, wodurch die Betroffenen wieder Gehalt von Rockstar erhalten würden, wie IGN schreibt.
Rockstar selbst betont weiterhin, dass die Kündigungen ausschließlich auf Basis von "unautorisierter Verbreitung von Informationen" erfolgt sei, für die der große Spielehersteller "schon immer einen Null-Toleranz-Ansatz" verfolgt habe. So seien im Gewerkschafts-Discord nicht nur Rockstar-Mitarbeiter gewesen, sondern "mindestens 25 Personen, die nicht bei Rockstar beschäftigt waren, einschließlich Angestellten eines konkurrierenden Spiele-Entwicklers, eines Games-Journalisten und Dutzende anonyme, nicht näher bestimmbare Personen."
Die Independent Workers' Union of Great Britain (IWGB) sieht in Rockstars Vorgehen jedoch einen Versuch, Gewerkschaftsaktivitäten zu unterbinden, denn die entlassenen Mitarbeiter aus Großbritannien haben "ausschließlich in privaten und rechtlich geschützten Kanälen der Gewerkschaft kommuniziert". Stattdessen habe Rockstar laut der IWGB gehofft, "eine Gruppe von Angestellten schnell und heimlich loszuwerden, die sich für bessere Arbeitsbedingungen zusammengetan haben".
Dabei ist die Forderung nach einer Fortzahlung des Gehalts der Ex-Mitarbeiter von Rockstar aus Großbritannien nur ein Teil der rechtlichen Schritte gegen den großen Spielehersteller. So werde die IWGB "weiterhin vor Gericht und in der Öffentlichkeit für Gerechtigkeit kämpfen, für die gekündigten Rockstar-Mitarbeiter und für alle Arbeitnehmer, um eine fairere Zukunft zu garantieren".
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Quelle: Independent Workers' Union of Great Britain (IWGB) und Rockstar via IGN

Bisher gibt es NULL (!) Beweise, dass da tatsächlich etwa von auch nur EINEM der entlassenen MA geleakt wurde. R* konnte das bisher NICHT belegen, sondern nur behaupten!
Erinnert sich noch wer an die Entwicklung von RDR 2 und den übelsten Crunch Times, die die Entwickler da mitmachen mussten und was für einen Skandal das damals branchenweit auslöste? Daher ist ja R* bekannt, es nicht so genau mit MA-Rechten zu nehmen, gelinde gesagt.
Ich weiß es nicht.
Is aber schon 'ne merkwürdige Geschichte.
Könnte was dran sein, dass sie einfach "Gewerkschafter" loswerden wollen.
Is ja 'n Unterschied, ob sie über die Temperatur im Büro gesprochen haben, oder über interne Details des Spiels.
So kann man eigentlich nix dazu sagen, was man davon hält.
Enthalte mich.
Edit: Tendenziell hört es sich aber doch gerechtfertigt an, nach diesem Satz:
"geheime Informationen zu GTA 6".
Das wird nicht nur die Temperatur im Büro sein.
36 Leute die entweder zufällig gleichzeitig entschieden haben, dass sie ihren Job gefährden oder alle zusammengearbeitet haben. Ich weiss nicht was von beidem unglaubwürdiger erscheint.
Und dann haben 36 Leute gleichzeitig jemanden gefunden der Ihnen die Infos abnimmt (oder waren alle so doof, sich erst nach dem Diebstahl umzuhören).
Zudem erwischt R* noch alle mehr oder minder gleichzeitig.
Als kleines Sahnehäubschen wissen wir trotz Geheiminformationen von 36 Menschen quasi nichts über das Spiel.
Seems legit.