RDNA 5 und Co: AMD arbeitet an drastischen Raytracing-Verbesserungen
Eine Analyse auf Reddit listet zahlreiche Patente von AMD auf, die sich mit neuen Ansätzen für Raytracing-Berechnungen befassen. Viele davon dürften vermutlich bei RDNA 5 und RDNA 6 zum Einsatz kommen - und die Lücke zu Nvidia verringern.
Mit den 2018 vorgestellten RTX-2000-Grafikkarten legte Nvidia erstmals den Fokus auf Echtzeit-Raytracing. Mit speziell dafür ausgelegten Recheneinheiten wurde die Strahlenberechnung beschleunigt und so in Spielen ermöglicht. AMD folgte dieser Entwicklung zwei Jahre später mit RDNA 2 und den RX-6000-Grafikkarten, die Raytracing-Leistung blieb aber hinter der Konkurrenz zurück. Mit RDNA 4 / den aktuellen RX-9000-Modellen wurde dieser Rückstand zwar verringert, überholen konnte AMD Nvidia in dieser Disziplin bislang aber nicht. Womöglich könnte das aber mit RDNA 5 gelingen.
Zahlreiche Patente
Die Anstrengungen, um genau das zu erreichen, laufen offenbar auf Hochtouren. Dafür spricht zumindest eine Analyse des Reddit-Nutzers MrMPFR, der sich die aktuelle Situation angesehen hat. Demnach hat AMD in den letzten Jahren zahlreiche mit Raytracing-Technik vertraute Mitarbeiter eingestellt und forscht intensiv in diesem Bereich. Passend dazu werden in dem Post zahlreiche Patente verlinkt, die Optimierungen und Verbesserungen für Raytracing-Berechnungen beschreiben.
Laut der Einschätzung von MrMPFR sind die Änderungen so umfassend, dass AMD mit der kommenden Generation - also RDNA 5 - vermutlich zum Funktionsumfang von Nvidias Blackwell-Grafikkarten gleichziehen oder diesen übertrumpfen kann. Für einen Gleichstand oder gar ein Überholen wäre dabei aber wohl eher letzteres notwendig. Denn schließlich dürfte auch Nvidias kommende Grafikkarten-Generation wieder einige Neuerungen mit sich bringen.
In jedem Fall können neue und verbesserte Raytracing-Funktionen auf Radeon-Grafikkarten nicht schaden - und von diesen gibt es offenbar eine Vielzahl. In den verlinkten Patenten werden diverse Wege beschrieben, wie Berechnungen optimiert und reduziert werden können. Dazu werden beispielsweise Speicherzugriffe reduziert und räumliche sowie zeitliche Informationen zur Wiederverwertung von älteren Berechnungen genutzt. Zudem ist die Rede von einer Art LOD-System für den BVH-Baum, der eine schnelle Schnittprüfung von Lichtstrahlen und Geometrie ermöglicht.
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Neben Raytracing steht dabei auch Pathtracing im Fokus, das AMD mit RDNA 5 und RDNA 6 offenbar deutlich ausbauen will. Auch hier will man also wohl mit Nvidia gleichziehen oder die Konkurrenz idealerweise überholen. Ob das gelingen wird, ist aktuell aber noch nicht abzusehen. Dafür muss man warten, bis der Release der neuen Grafikkarten näher rückt. Laut aktuellem Kenntnisstand dürfte das frühestens 2026 der Fall sein.
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Quelle: via Wccftech

So Leute, ich hab hier jetzt mal aufgeräumt.
Im ersten Schritt zunächst ganz viel Schrott ausgeblendet.
Im zweiten Schritt habe ich dann eine (halbwegs) vernünftige, allgemeine Diskussion über das Raytracing ausgelagert.
Dafür bitte hier abbiegen:
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Letzten Endes kommen nach RDNA4 größere Änderungen an der Architektur auf uns zu. Die werden von AMD UDNA genannt, letztlich ist es wohl unklar wie es heißen wird.
Vollumfängliches Raytracing und später Pathtracing werden die Zukunft sein, aber jetzt noch nicht. Stellt euch mal einen kompetitiven Multiplayer-Shooter mit Pathtracing-Zwang vor und wie sich alle mit 20 fps bekämpfen. Das hätte fast 90er Retro-Charme.