AMD: Erste leistungsstarke Mobil-Prozessoren Ryzen H gesichtet
Auf der Benchmark-Plattform von 3D Mark wurden erste Ergebnisse für zwei Ryzen-Prozessoren der Mobile-High-Performance-Reihe "Ryzen H" gesichtet. Beim Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H handelt es sich jeweils um Quadcore-CPUs mit 8 Threads und integrierter Vega-Grafik. Viel mehr Information geben die Einträge allerdings nicht preis.
AMD hatte bei der Preisgabe der Ryzen-Nomenklatur neben den Mobil-Prozessoren der Standard-Reihe (Ryzen U) auch High-Performance-Prozessoren für mobile Geräte angekündigt. Von diesen Ryzen-H-Prozessoren war bis jetzt aber noch nichts zu sehen. In der 3DMark-Datenbank sind nun aber zwei Einträge aufgetaucht, einmal für den Ryzen 5 2600H und einmal für den Ryzen 7 2800H, die möglicherweise die ersten veröffentlichten Prozessoren der Reihe sind. Beide sind mit Vega-Grafik ausgerüstet, wobei nicht klar hervorgeht, welcher Ausbaustufe.
Beide Prozessoren haben vier CPU-Kerne und 8 Threads, die im Falle des Ryzen 5 mit 3,3 GHz und im Falle des Ryzen 7 mit 3,4 GHz takten. Der Turbo-Takt der beiden Prozessoren lässt sich durch die 3DMark-Einträge nur schwer beurteilen. Ebenfalls etwas unklar ist, warum der Ryzen 5 im Physics-Benchmark 30 Prozent besser abschneidet als der (wohl eigentlich) schnellere Ryzen 7. Getestet wurden beide Prozessoren im Übrigen zusammen mit einer Radeon RX 550 auf einer "HP 84EF"-Plattform. Ob es sich dabei um einen Laptop-Prototypen oder eine Test-Umgebung handelt, ist wie alles aber noch recht unklar.
Sollte es sich hier um einen tatsächlichen Leak handeln, lässt sich daraus zumindest schließen, dass AMD auch die leistungsstarke Mobil-Reihe der Ryzen-Prozessoren demnächst veröffentlichen könnte. Die kommenden Tage und Wochen werden diesbezüglich dann Sicherheit geben.
Quelle: Videocardz
In der 3DMark-Datenbank waren zwischenzeitlich Einträge für den Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H zu sehen.
Quelle: 3DMark via Videocardz

Trotz Vega8 hat man somit die Ryzen Modelle dermaßen unattraktiv gemacht, sodass ich zum i5-8250U gegriffen habe. Darüber hinaus war letzteres sogar 50€ günstiger als die äquivalente Ryzen-Variante.
Andere Hersteller verfolgen ein ähnliches Prinzip, sodass die Intel-Modelle zumeist attraktiver sind.
Der Verkauf lief natürlich schleppend.
AMD ist da natürlich selbst Schuld. Man müsste wie Microsoft ein eigenen Laptop sinnvoll zusammenstellen und anbieten.