Ryzen 7000: Raphael soll angeblich in die Serienfertigung starten

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Ryzen 7000: Raphael soll angeblich in die Serienfertigung starten (1)
Quelle: AMD

Laut Gerüchten auf Twitter sollen die Serienfertigung von Ryzen 7000 dieser Tage anlaufen. Als Verkaufsstart ist nach wie vor der Herbst-Termin im Oktober/November der heißeste Kandidat. Auf- und Umrüster bekämen dann auch wahrscheinlich neue Grafikkarten zur Auswahl.

Ryzen 7000 soll in Produktion gehen, so Twitter-Chefkoch Greymon55, der stets gut über Gerüchte informiert zu sein scheint. Mit dem Start der Serienfertigung der Prozessoren kann man dann auch auf einen halbwegs zeitnahen Marktstart hoffen. Offiziell heißt es bei AMD zweites Halbjahr 2022. Je nach Gerücht hofft man auf einen Release im Sommer oder Herbst, wobei der Herbst-Termin bisher der Favorit war. Vermeer, also Ryzen 5000, wurde etwa im Juli in die Serienfertigung geschickt und startete im November in den Handel. Angesichts dessen wäre auch der Sommer-Termin für Raphael denkbar.

Aufrüster sollten wohl grundlegend den Herbst anpeilen, denn bei einem früheren Launch haben sich dann auch die Preise etwas sortiert. Für Raphael steht ein kompletter Plattformwechsel auf dem Programm, hin zu AM5, was auch DDR5 und PCI Express 5.0 mitbringt. Gerüchten zufolge soll AMD auch DDR4 kurzfristig implementiert bekommen, um wie Intel hier den Wechsel etwas abzufedern. Zudem passt ein Herbst-Termin auch ganz gut zum Start der neuen Grafikkartengeneration - für viele eine gute Gelegenheit, vielleicht das ganze System umzustellen.

Ryzen 7000 wird auf AMD Zen 4 setzen und in 5 nm bei TSMC gefertigt. Die meisten Informationen sind natürlich noch nicht bestätigt, aber es gilt als gesichert, dass wieder Prozessoren bis zu 16 Kernen im MCM-Design angeboten werden. Manche Kerne sollen dabei auch die 5 GHz Boost-Takt sehen. Einzelne Modelle sollen 170 Watt TDP bekommen, um etwas mehr Luft nach oben zu haben. Ansonsten bleibt es bei 105 und 65 Watt. Welche Modelle und ob überhaupt welche mit V-Cache erscheinen, ist unklar. Vermutlich werden wieder ausgewählte Modelle mit Cache erweitert, die dann aber beim Takt eingeschränkt werden, da die Abwärme der Compute-Cores durch den SRAM geleitet wird und man bei der Spannung ein kleineres Fenster hat. Raphael soll zudem als Neuerung eine rudimentäre IGP mitbringen, die 4 Compute Units hat.

Quelle: Twitter (@Greymon55)

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    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich finde gut das die AMD CPUs dann standardmäßig eine IGP dabei haben.
        Dann kann man den Rechner auch noch nutzen, wenn mal was kaputt geht und man so schnell keine Ersatzkarte hat.
        Es werden bestimmt dann auch noch "G" Modelle rauskommen mit RDNA2 Grafik. Für Low-Budget-Gaming.
        Spannend ist auch ob Ryzen 7000 auch mit einen Sechskerner ohne "X" an den Start geht oder wieder erstmal nur teurere Modelle anbietet. Weil jetzt in den 5000´er Generation die günstigeren CPUs ja erst reichlich spät kamen und Intel mit 11400F bzw 12400F einen Vorsprung hat.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich finde gut das die AMD CPUs dann standardmäßig eine IGP dabei haben.
        Dann kann man den Rechner auch noch nutzen, wenn mal was kaputt geht und man so schnell keine Ersatzkarte hat.
        Es werden bestimmt dann auch noch "G" Modelle rauskommen mit RDNA2 Grafik. Für Low-Budget-Gaming.
        Spannend ist auch ob Ryzen 7000 auch mit einen Sechskerner ohne "X" an den Start geht oder wieder erstmal nur teurere Modelle anbietet. Weil jetzt in den 5000´er Generation die günstigeren CPUs ja erst reichlich spät kamen und Intel mit 11400F bzw 12400F einen Vorsprung hat.
      • Von Ripcord Volt-Modder(in)
        Empfange die iGPU auch mit offenen Armen

        Mich hat es schon seit meinem ersten Ryzen genervt die Videoausgänge am Board nicht nutzen zu können. Sei es wegen Problemen mit der Grafikkarte, zum überbrücken einiger Zeit wegen aufrüsten oder Lieferverzögerungen der GPU bei einem Neubau was heutzutage ja nicht ungewöhnlich ist.
      • Von raPid-81
        Zitat von BxBender
        Damit haste dann aber sofort wieder die ganzen Nachteile, weshalb das Thema Sli und Crossfire seit Jahren tot ist.
        In meinen Augen ist das nur typisches Intel Marketing Tam Tam ohen echten Nutzen.

        Beim Gaming vielleicht, aber beim rendern? Ich denke das wird schon Performance bringen in dem Bereich.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von beastyboy79
        Das war der Grund für die Anschaffung des Laptops. Der Private Gamingrechner heizt gut im Idle ^^. Geht jetzt auch anders. Effizienter, wenn es nur um das browsing oder, wie Du schon meintest, Multimedia geht
        Hm ist halt die Frage ob es sich lohnt extra nen Sparsamen Laptop als ersatz zu kaufen,nur um 30-40 Watt pro Stunde einzusparen.Die extra kosten kriegt man jedoch niemals mehr rein erst nach 20 Jahren.
        ALso es ist wie wenn ich mir den sparsamen Laptop für 629 € kaufen würde wegen allein dem Stromsparen.Der Pc wird nicht ganz ersetzt sondern nur als Ergänzung.Sollte mal mehr Leistung nötig sein wird dann der Pc eingeschaltet.Ansonsten nicht und bleibt dann aus.Bis sich das Stromsparen durch die Watt am ende ausgezahlt hatten,ist dann 20 Jahre von Nöten.
        Im moment braucht mein Pc so mit Bildschirm rund 90 Watt pro Stunde.Der Laptop der 629 € kostet verbraucht 40 Watt pro Stunde. Ich nutze den Pc meistens so 8-10 Stunden pro Tag.Der Kilowattstunden Preis beträgt bei mir 0,32 Cent und in der nach 0,28 Cent also im Schnitt 0,30 cent pro Stunde.
        Ich wollte den neuen Laptop mit Zen 4 zulegen.Aber der Laptop wird dann noch teuer sein als 629 € für den 5600h zurzeit zu kaufen gibt.
        Also es lohnt sich nicht immer extra zu kaufen. ALso in den 20 Jahren hätte ich dann 700€ an Stromkosten insgesammt eingespart.Bis dahin ist jedoch der Laptop gewiss schon längst kaputt.Ich bezweifle also das ein Laptop 20 Jahre durchhalten wird.Ich rechne also mit kosten und Nutzen Factor.

        Vermutlich wird es aber wohl reichen die Spannung zu senken bei CPU und Ram um oben hin strom einzusparen und im Idle weiter runter zu gehen.Stromverbrauch bei der CPU schwankt von 40-60 Watt immer hin und her.Ich tue mich also sehr schwer hier klaren verbrauch zu ziehen.
        Mit den rund 25 Watt Bildschirm und einer 5 Watt GPU im Idle gerechnet und einem nur 7 % Stromverlust des Netzteiles.Kommt man halt auf den einen Wert.

        Auch wenn man drosselt ganz werde ich an einem 25 Watt CPU mit samt Onbard GPU nicht hinkommen.Und der Bildschirm beim Laptop wird vielleicht sogar unter 10 Watt brauchen,komme ich ebenfalls nicht hin.
        Ist dennoch die Frage spart man da beim Laptop wirklich so viel Strom das sich der Spareffekt wirklich durchzieht oder nicht?
        Ich suche halt ne Option mit möglichst wenig Aufwand ,so viel Strom wie möglich zu sparen. Oc habe ich jedenfalls bei keinem im Sinn,das ist sicher.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BxBender
        Also bei mir ist das Thema noch nicht durch, ich warte immer noch. ^^
        Bei mir ja auch nicht, sprich warte seit anderthalb Jahren. Inzwischen will ich auch nicht mehr den MSRP (oder mehr) von 2020 zahlen für Hardware, die bald durch die nächste Generation ersetzt wird..
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