Ryzen 7 7700X im Cinebench R20: 8-Kerner steckt Zen-3-CPUs in die Tasche
Der chinesische Tester ExtremePlayer präsentierte wieder Benchmarks noch nicht veröffentlichter CPUs, diesmal eines Ryzen 7 7700X. Dieser soll im Cinebench R20 jegliche Zen-3-CPUs, zumindest beim Single-Core-Score, ausgestochen haben. Nur die Konkurrenz um Raptor Lake stellte eine Hürde dar.
In nur wenigen Tagen dürfen sich AMD-Enthusiasten wohl auf die offizielle Vorstellung neuer Ryzen-7000-Prozessoren auf Zen-4-Basis der nächsten Generation freuen. Am 29. August (hierzulande am 30. August) hält AMD eine Veranstaltung ab, auf der voraussichtlich vier Modelle neuer Raphael-CPUs präsentiert werden, die Ende September dann auf den Markt kommen sollen. Dabei handelt es sich um die Ryzen-9-Flaggschiffe 7950X und 7900X sowie den Ryzen 7 7700X und Ryzen 5 7600X.
Ryzen 7 7700X lässt im Cinebench R20 die Muskeln spielen
Vor einer Woche machte bereits ein Vorserienmodell des Ryzen 7 7700X im Netz die Runde, nun stellt der Hardware-Tester "ExtremePlayer" neue Benchmarks für die CPU im Cinebench R20 in einem Video vor. Der Mann aus China fiel in der vergangenen Zeit vor allem mit Benchmarks zu Vorproduktionssamples aus der Raptor-Lake-Architektur auf. Der Test offenbarte, dass die 8-Kern-CPU einen Single-Core-Score von 773 und einen Multi-Core-Score von 7.701 Punkten im Cinebench R20 erzielt. Neben den 8 Kernen (16 Threads) verrät die Auflistung in ExtremePlayers Video eine Taktrate von 4,5 GHz.
Mit diesem Ergebnis lässt der Ryzen 7 7700X jegliche Zen-3-CPUs von AMD im Single-Core-Test alt aussehen und im Multi-Core-Test zumindest die Vermeer-8-Kerner. Der 7700X ist laut der Angaben von Videocardz 23 beziehungsweise fast 30 Prozent schneller als der 5800X, was die jeweiligen Scores angeht.
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Sogar verglichen mit dem Flaggschiff 5950X soll der 8-Kerner auf Zen-4-Basis um 19 Prozent schneller gewesen sein. Nur der Core i7-13700K aus Intels kommender 13. CPU-Generation lässt sich nicht lumpen und erreicht 814 respektive 11.243 Punkte (Multi-Core), nennt aber auch die doppelte Kernanzahl sein Eigen. Im Folgenden die Übersicht der CPU-Ergebnisse im Cinebench R20:
Single-Core-Ergebnis:
- Ryzen 7 7700X (8c/16t, Zen 4) - 773 Punkte.
- Ryzen 9 5950X (16c/32t, Zen 3) - 647 Punkte.
- Ryzen 7 5800X (8c/16t, Zen 3) - 630 Punkte.
- Ryzen 7 5700X (8c/16t, Zen 3) - 558 Punkte.
- Core i7-13700K (16c/24t, Raptor Lake) - 814 Punkte.
Multi-Core-Ergebnis:
- Ryzen 7 7700X (8c/16t, Zen 4) - 7.701 Punkte.
- Ryzen 9 5950X (16c/32t, Zen 3) - 10.428 Punkte.
- Ryzen 7 5800X (8c/16t, Zen 3) - 6.119 Punkte.
- Ryzen 7 5700X (8c/16t, Zen 3) - 5.530 Punkte.
- Core i7-13700K (16c/24t, Raptor Lake) - 11.243 Punkte.
Quelle: ExtremePlayer via Videocardz



Ernsthaft...
Die Unterschiede zu RPL sind jedenfalls überdeutlich. Und spiegeln sich auch in der Performance wider. So wie es bisher ausschaut, RPL +-0% IPC, Zen 3 +15-20% IPC. Aber netter Versuch, Zen 3 so kleinzureden, dass er wie RPL ausschaut. Blöd nur dass keiner mit Hirn darauf reinfällt. ?♂
Man braucht sich letztendlich auch nur mal anhören, was Papermaster zu den einzelnen Generationen sagt. Der es sicherlich besser wissen sollte als wir alle zusammen. Er bezeichnete Zen 3 als "grounds up new architecture". Ähnliches hat man auch für Zen 5 angekündigt. Bei Zen 4 hält man sich mit solchen Aussagen eher zurück. Was eben auch untermauert, dass Zen 4 zwar deutliche Überarbeitungen erfahren hat, aber nicht ganz so grundlegend wie Zen 3. Die KI Erweiterungen sind letztendlich nur spezielle AVX Instruktionen. Die ändern am Zen 4 Design nichts grundlegend.
Schon wenn man Fehler bereinigt, dann ist es kein Refresh mehr. Wenn man die Fertigung wechselt, dann ist es ebenfalls kein Refresh mehr. Wenn man Funktionen und seinen sie auch noch so klein, hardwaremäßig hinzufügt, dann ist es ebenfalls kein Refresh (deshalb war Kaby Lake auch keiner). Wenn man anfängt in den Innereien herumzufummelen, dem Ding mehr Cache zu spendieren (was durchaus eine größere Änderung im Chipdesign ist) und auch noch Fehler zu beseitigen, dann ist das erst recht kein Refresh.
Das mag irgendwie kleinlich klingen, aber ein Refresh ist eben ein bestimmtes Konzept und da passt Raptorlake eben nicht rein.
Ein Freileitungstechniker wird dir auch einen Vortrag halten, wenn du sagt, der Strom in den Masten würde über Kabel geführt werden. Mag für dich keinen Unterschied machen, aber ein Kabel hat immer eine Isolieren, Masten verwenden Seile, die haben keine Isolierung, dafür sind die Isolatoren, an denen die Seile aufgehängt sind, zuständig. Das mag sich kleinlich anhören, war aber der Grund, warum jemand durch eine Sachverständigenprüfung gefallen ist, auch wenn der Rest seines Vortrags zu 100% gestimmt hat. Ein gasisolierter Rohrleiter ist wiederum etwas völlig anderes.
Man kann sagen, dass Raptorlake stinklangweilig ist und keine wichtigen Neuerungen bietet, das trifft voll und ganz zu. Zu behaupten, er wäre ein Refresh, ist einfach absoluter Blödsinn.
Langweilig!
Zen 4 hat absolut gravierende Änderungen. AVX 512 ist eine davon, das ist ein enormer Fortschritt. Dann haben alle CPUs eine IGP, dann ist eine enorme Änderung zu den bisherigen großen Desktop CPUs. DDR5 ist auch an Board, damit ein neuer Speichercontroller. PCIe 5.0 ist ein weiterer Fortschritt. Die Größe des L2 Cache wird ebenfalls aufgestockt. Dann sind da auch noch die KI Erweiterungen. Bei Intel sollen die aus Metorlake den heißen Sche*ß machen, bei AMD könnten die schon früher kommen.
Zen4 ist bei AMD die größte Änderung seit Zen1, wenn die KI Erweiterungen wichtig werden, dann eventuell sogar seit dem Athlon 64.
Eure Diskussion über Intels neue CPUs und deren Gattung führt massiv vom eigentlichen Thema weg.
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