[PLUS] 4× Radeon RX 9060 XT mit 16 GiB: Custom-Grafikkarten von Asus, Asrock und Sapphire im Test
PCGH Plus: AMD erweitert sein Grafikkartensortiment durch ein Mittelklasse-Modell. Die Radeon RX 9060 XT in der 16-GiByte-Variante verspricht reichlich Leistung zu einem günstigen Preis. Wir prüfen vier Custom-Designs auf Kühlleistung, Takt und Lautstärke. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2025.
Kleine Karte, großer RAM
Auf dieser Seite
- 1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten
- 2 Testmethodik
- 3 Ergebnisse
- 4 Asrock RX 9060 XT Steel Legend 16GB
- 5 Asus Prime RX 9060 XT 16GB
- 6 Sapphire Nitro+ RX 9060 XT 16GB
- 7 Sapphire Pulse RX 9060 XT 16GB
- 8 Lautheitsnormierter Test
- 9 Spulenfiepen
- 10 Tuningpotenzial
- 11 Faire Preise allerorten
- 12 Testtabellen
Nachdem AMD zuletzt mit der Radeon RX 9070 (XT) punkten konnte und eine gute Grafikkarte zu einem (jetzt) angemessenem Preis inklusive Verfügbarkeit zum Launch geliefert hatte, kommt mit der RX 9060 XT ein weiteres, nun in der Mittelklasse angesiedeltes Modell. Die Hoffnung: viel Leistung zu einem vernünftigen Preis. In diesem Vergleichstest prüfen wir die Eigenschaften der einzelnen Kühllösungen und Platinen der Custom-Modelle. Wir konnten vier Karten verschiedener Hersteller ergattern. Mit dabei: Asrock, Asus und Sapphire.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Wir prüfen in diesem Test ausschließlich die 16-GiB-Varianten der Radeon RX 9060 XT. Wie auch jüngst bei Nvidias Geforce RTX 5060 Ti gibt es das AMD-Modell auch mit weniger Grafikspeicher - und auch hier raten wir von der 8-GiB-Version ab. Unsere drei Kandidaten sind somit alle mit üppigem Speicher bestückt.
Dem Mittelklasse-Segment geschuldet, findet sich bei drei der vier Karten kein Dual-BIOS. Meist wird die zusätzliche Firmware genutzt, um zwei Betriebsmodi anzubieten; Silent (Stille) und Performance (Leistung). Wir konnten schon in den vorherigen Tests zeigen, dass ein zweites BIOS nur bedingt Vorteile bringt. Ist die Karte mit einer guten Voreinstellung der Lüfter versehen, ist eine weitere Firmware meist überflüssig. Verfügt ein Modell, wie die Asus Prime, über ein zweites BIOS, testen wir dieses zusätzlich.
Ein simpler 8-Pol-Stromstecker wird bei allen 9060-XT-Modellen im Testfeld für die Energieversorgung benötigt.
Ein ebenfalls interessantes Detail: Der mit Dramen behaftete 12+4-Pol-Stecker kommt hier nicht zum Einsatz. Während manche Modelle der RX-9070-Serie über solch einen Stecker mit Strom versorgt werden, verfügen alle uns bekannten 9060-XT-Karten über je eine 8-Pol-Strombuchse. Ebenfalls bei allen Karten auffällig sind die Videoanschlüsse. Denn hier können lediglich drei Monitore verbunden und angesteuert werden. Während Asus und Asrock ihren Karten zwei Displayports mit dem 2.1-Standard sowie einen HDMI 2.1 spendiert haben, dreht Sapphire bei beiden im Test vertretenen Modellen die Reihenfolge um und liefert zwei HDMIs und einen Displayport. Unterschiedlich ist auch die Größe der Kühllösung. Während Asus und Asrock auf viel Masse und drei Lüfter setzen, hat Sapphire der Pulse einen kompakteren Kühler mit nur zwei Gebläsen spendiert. Auch findet man lediglich bei Asrocks Steel Legend und Sapphires Nitro+ eine hübsche RGB-Beleuchtung. Die günstigen Modelle von Asus und Sapphire verzichten auf dieses Feature und präsentieren sich schlicht. Wie gut sich die verschiedenen Kühler schlagen, zeigt unser Test.
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Folgende Produkte finden Sie im Test:
- Asrock RX 9060 XT Steel Legend 16GB
- Asus Prime RX 9060 XT 16GB
- Sapphire Pulse RX 9060 XT 16GB
- Sapphire Nitro+ RX 9060 XT 16GB
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