Serienerfolg: Mit der Radeon RX 9060 XT bricht AMD den dritten Taktrekord in Folge

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Serienerfolg: Mit der Radeon RX 9060 XT bricht AMD den dritten Taktrekord in Folge
Quelle: AMD

Mit AMDs Radeon RX 9060 XT erreicht erstmals eine Grafikkarte im Referenzdesign die 3-Gigahertz-Marke. Für AMD ist das alles andere als ein Novum: Schon die vergangenen beiden Rekorde wurden von Radeon-Grafikkarten aufgestellt.

Während die Taktraten bei Prozessoren schon seit über 20 Jahren im Gigahertz-Bereich liegen, ließen sich Grafikkarten mit dieser Entwicklung wesentlich länger Zeit. Eine jüngst von der französischen Website Hardware and Co zusammengestellte Übersicht zeigt dabei, dass neue Taktrekorde zuletzt meistens von AMD aufgestellt wurden - mit einer Ausnahme.

Radeon als Grenzenbrecher

Um mit dem neuesten Modell zu beginnen: Mit AMDs frisch vorgestellter Radeon RX 9060 XT ist diese Woche die erste Grafikkarte auf den Markt gekommen, bei der das Referenzdesign eine Taktrate von 3,0 GHz oder mehr ermöglicht. Konkret läuft die Radeon RX 9060 XT in der Basiskonfiguration mit 3,13 GHz - und erste Boardpartner haben das Modell sogar schon mit über 3,3 GHz im Angebot.

Die letzten beiden "großen" Rekordwerte stellte ebenso AMD auf: 2020 brachte das Unternehmen mit der Radeon RX 6800 XT die erste Grafikkarte mit 2,0 GHz auf den Markt, und 2012 gelang es der Radeon HD 7770 GHz Edition - passend zum Namen - die Gigahertz-Grenze zu brechen.

Jahr Grafikkarte Erstmals erreichter Takt Tatsächlicher Takt
2012 Radeon HD 7770 GHz Edition 1,0 GHz 1,000 GHz
2016 Geforce GTX 1080 1,5 GHz 1,607 GHz
2020 Radeon RX 6800 XT 2,0 GHz 2,250 GHz
2021 Radeon RX 6700 XT 2,5 GHz 2,581 GHz
2025 Radeon RX 9060 XT 3,0 GHz 3,13 GHz

Alle Gigahertz-Grenzen bei Grafikkarten wurden damit von AMD gebrochen - mit der Radeon RX 9060 XT als drittem Modell in Folge. Wenn man die Taktschritte halbiert, dann taucht aber auch Nvidia auf: 1,5 GHz erreichte dieses Unternehmen als Erstes, als 2016 die Geforce RTX 1080 veröffentlicht wurde. Dieses Taktniveau erreicht AMD erst zwei Jahre später mit der Radeon RX 590. Der Sprung auf 2,5 GHz gelang hingegen wieder AMD zuerst - in Form der 2021 vorgestellten Radeon RX 6700 XT.

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Für Endkunden ist der Takt der jeweils verkauften Grafikkarte natürlich nur bedingt wichtig, schließlich kommt es dort auf die damit erreichte Leistung an. Mit Blick auf ebendiese waren offenbar sowohl AMD als auch Nvidia in den letzten Jahren der Ansicht, dass es sinnvoller ist, die Recheneinheiten etwas zu vergrößern und damit den Takt zu steigern. Wie lange diese Entwicklung fortgesetzt werden kann, ist allerdings offen. Bei Prozessoren wurden Hoffnungen auf Modelle mit 10 GHz und mehr schließlich bitter enttäuscht - und bei Grafikkarte dürfte das zumindest mittelfristig ähnlich aussehen.

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Quelle: Hardware and Co via Videocardz

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Auf NetBursts Spuren?

        Wird Zeit, dass Taktfrequenzen wieder prominenter in MediaMarkt-Prospekten auftauchen.

        #MakeGigahertzGreatAgain

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        3,5Ghz hab ich geknackt.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von BigYundol BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von shaboo
        Für Endkunden ist der Takt der jeweils verkauften Grafikkarte natürlich nur bedingt wichtig, schließlich kommt es dort auf die damit erreichte Leistung an.

        Eben, den Endkunden interessieren "Taktrekorde" null. Was nützen die denn, wenn man dabei trotzdem nicht schneller ist als die Konkurrenz, und wenn der Leitungszuwachs gegenüber der eigenen Vorgängergeneration - genau wie bei Nvidia - trotzdem extrem überschaubar ausfällt?
        Das fragte ich mich seinerzeit ständig bei den Pentium 4-Heizöfen die viele sich aus unerfindlichen Gründen als sog. "Hochfrequenz"-CPUs als einzige Gaming taugliche CPU verklärten, aber mit deren Anschaffung schlechtere Leistung für mehr Geld und höheren Stromverbrauch zulegten als bei der roten Konkurrenz...
      • Von shaboo BIOS-Overclocker(in)
        Für Endkunden ist der Takt der jeweils verkauften Grafikkarte natürlich nur bedingt wichtig, schließlich kommt es dort auf die damit erreichte Leistung an.

        Eben, den Endkunden interessieren "Taktrekorde" null. Was nützen die denn, wenn man dabei trotzdem nicht schneller ist als die Konkurrenz, und wenn der Leitungszuwachs gegenüber der eigenen Vorgängergeneration - genau wie bei Nvidia - trotzdem extrem überschaubar ausfällt?
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Interessanterweise waren alle drei Karten dabei keine ineffizienten Karten, wie man ja vielleicht oberflächlich meinen könnte. Eigentlich sind sogar alle sechs jetzt keine Karten, die für den Taktrekord alles sonst über Bo(a)rd geschmissen haben...
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