Radeon RX 7800 XT und 7700 XT: Drei Custom-Designs und eine Referenz rendern im PCGH-Testlabor

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Quelle: PC Games Hardware

Insgesamt drei Custom-Designs auf Basis der Radeon RX 7800 XT und 7700 XT sowie das MBA-Design ("Made by AMD") der Radeon RX 7800 XT rendern bereits kräftig im PCGH-Testlabor und wollen sich im ausführlichen Test der Redaktion beweisen. Die Sapphire schickt die Modelle Nitro+ und Pulse ins Rennen, während Gigabyte seine Gaming OC beisteuert.

Pünktlich zum Release der RDNA-3-Mittelklasse, welche am 25. August von AMD offiziell gemacht wurde, haben sich insgesamt drei Custom-Designs zweier Hersteller im hauseigenen Testlabor von PCGH eingefunden und werden zur Stunde bereits von der Redaktion gründlich auf (Giga-)Herz und Nieren geprüft. Die Modelle Nitro+ und Pulse von Sapphire sowie die Gaming OC von Gigabyte treffen dabei auf das Referenzdesign, das sogenannte MBA-Modell, der Radeon RX 7800 XT.

Sapphire Radeon RX 7800 XT Nitro+

Die neue Speerspitze in der RDNA-3-Mittelklasse von Sapphire stellt das Modell Radeon RX 7800 XT Nitro+ dar, welches über eine nach oben hin angepasste TBP von 288 Watt (+ 25W) verfügen. Die Grafikkarte besitzt ein besonders hochwertige Platine aus 14 Lagen und wird von einer 3-Slot hohen GPU-Kühllösung mit einer integrierten Verdampferkammer ("Vapor Chamber") und insgesamt 8 Heatpipes sowie einer Aluminium-Backplate entsprechend auf Temperatur gehalten.

Nitro+ Quelle: Sapphire Nitro+ Quelle: Sapphire

Auch bei der Spannungsmodulation hat Sapphire nicht gespart und setzt auf ein potentes VRM-Design mit insgesamt 14 "digitalen" Phasen. Wie für die Modellreihe Nitro+ üblich, darf auch die ARGB-Beleuchtung nicht zu kurz kommen. Der Hersteller wirbt zudem insbesondere mit der dedizierten VRM-Kühlung seiner Grafikkarten.

Nitro+ Quelle: Sapphire Nitro+ Quelle: Sapphire

Die Sapphire Radeon RX 7800 XT Nitro+ besitzt eine maximale Taktfrequenz von 2.565 MHz ("Boost Clock") und arbeitet in Spielen laut Herstellerangaben mit durchschnittlich 2.254 MHz ("Game Clock").

Sapphire Radeon RX 7700 XT Pulse

Unterhalb der Nitro+ positioniert Sapphire die Radeon RX 7800 XT und 7700 XT Pulse, welche insgesamt deutlich einfacher gehalten sind und auf eine Vapor Chamber verzichten. Das 14-lagige PCB gehört aber auch hier zum Standard.

Sapphire Radeon RX 7700 Pulse Quelle: PC Games Hardware Sapphire Radeon RX 7700 Pulse Quelle: PC Games Hardware

Die beiden Pulse-Modelle bauen deutlich kompakter und messen 280 × 129 × 53 mm, wobei hier nur zwei anstatt drei Axial-Lüfter mit einem Durchmesser von 95 mm und 0-dB-Modus zum Einsatz kommen. Die beiden Grafikkarten belegen 2,5 Slots im Gehäuse und verfügen über eine angepasst TBP ("Total Board Power"), die vergleichsweise geringfügig angehoben wurde (+ 3W).

Sapphire Radeon RX 7700 XT Pulse Quelle: PC Games Hardware Sapphire Radeon RX 7700 XT Pulse Die im PCGH-Testlabor eingetroffene Sapphire Radeon RX 7700 XT Pulse arbeitet mit einem Boosttakt von 2.599 MHz (+ 55 MHz) und einem hohen durchschnittlichen Game-Takt von 2.271 MHz (+ 105 MHz).

Sapphire Radeon RX 7700 Pulse Quelle: Sapphire Sapphire Radeon RX 7700 Pulse Eine Backplate aus Metall sowie eine klassische Stromversorgung über zwei herkömmliche 8-Pin-PCIe-Anschlüsse ist auch hier obligatorisch. Auch hier blieb Sapphire entsprechende Preisempfehlungen aber noch schuldig.

Gigabyte Radeon RX 7700 XT Gaming OC

Die Gigabyte Radeon RX 7700 XT Gaming OC setzt als OC-Modell auf dieselben Taktfrequenzen wie die Sapphire Radeon RX 7700 Pulse und geht mit bis zu hohen 2.599 MHz ("Boost Clock") respektive 2.276 MHz ("Game Clock") an den Start.

Gigabyte Radeon RX 7700 XT Gaming OC Quelle: PC Games Hardware Gigabyte Radeon RX 7700 XT Gaming OC Quelle: PC Games Hardware

Für kühle Temperaturen soll die bekannte Windforce-Kühllösung mit ihren drei großen Axial-Lüftern aus Graphen-Verbundsmaterial sorgen. Sechs Heatpipes bedecken die GPU und VRAM, während ein 0dB-Modus für Ruhe auf dem Desktop sorgen soll.

Gigabyte Radeon RX 7700 XT Gaming OC Quelle: PC Games Hardware Gigabyte Radeon RX 7700 XT Gaming OC Angaben zu TBP ("Total Board Power") der 302 × 130 × 56 mm messenden Grafikkarte macht der Hersteller bislang nicht, diese dürfte sich aber auf Augenhöhe mit den Mitbewerbern bewegen. Die Energieversorgung erfolgt wie bei allen Modellen klassischerweise über zwei 8-Pin-PCIe-Stecker.

Der Startschuss ist offiziell erfolgt

Die offizielle Markteinführung der Custom-Designs auf Basis der Radeon RX 7800 XT und der Radeon RX 7700 XT ist somit offiziell erfolgt, womit die RDNA-3-Mittelklasse in den nächsten Tagen versammelt mit Preisen im PCGH-Preisvergleich auftauchen dürfte. Auch das MBA-Design ("Made by AMD") wird parallel an den Start gehen.

AMD Radeon RX 7800 XT im Referenzdesign / MBA-Design ('Made by AMD') Quelle: PC Games Hardware AMD Radeon RX 7800 XT im Referenzdesign / MBA-Design ("Made by AMD") Das Referenzdesign wird in unveränderter Form auch über die AMD-Boardpartner vertrieben und lediglich leicht "umgelabelt". Das MBA-Design sowie alle "einfachen" Custom-Designs sollen zu einem UVP von 489 Euro (Radeon RX 7700 XT) respektive 549 Euro (Radeon RX 7800 XT) an den Start gehen.

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Quelle: Sapphire, Gigabyte, AMD

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zu meiner Überraschung gefällt mir das MBA-Design optisch am besten.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zu meiner Überraschung gefällt mir das MBA-Design optisch am besten.
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